Tagesbericht vom Sonntag 16.10.2011
Heute ist der Letzte Eintrag für die Spanienreise 2 2011. Auf Facebook werden wir noch einwenig weiter Schreiben. http://www.facebook.com/home.php#!/groups/241798690274/
Das waren einfach die besten Spanien Flugtage seit langem.
Wir konnten super Flüge machen und das Wetter war auch immer dafür bereit
. Wir möchte uns herzlich bedanken bei allen Teilnehmern und besonders natürlich dem Rudi für seine Hilfe
. Es würde uns Freuen euch wieder mal bei einer Flytours-Reise Begrüssen zu dürfen. Danke.
Gruss Piti
Tagesbericht vom Samstag 15.10.2011
Gleich zu Beginn muss ich mich im Auftrag der Teamleitung bei Ernst aus Zofingen entschuldigen, Dass wir den jährlichen Tagesausflug nach Almudeina nicht schon letzte Woche gemacht hatten, als er noch mit von der Partie war, sondern erst heute. Dieses „Lieblingsfluggebiet“ von Ernst war heute unser Tagesziel.
Das kurvenreiche Tal dorthin erinnert Piti immer an seine frühere Autorennfahrer Zeit. So erreichten wir dieses Fluggebiet in nicht viel mehr als 1 Stunde. Die Fluggebiet Inspektion dauerte gerade mal eine knappe Zigarettenlänge um festzustellen, dass der Wind nicht unseren Vorstellungen entsprach. So wechselten wir unsere Position zu einem Startplatz Richtung Süd. Dort bekamen wir aber einen kalten Nacken, wenn wir in Flugrichtung schauten. Also wieder nichts! Auf dem weiteren Weg mussten wir feststellen, dass wir einen feigen Traubenklauer…. sorry… einen Feigen- und Traubenklauer unter uns haben. Nach begangener Tat konnte er schneller rennen als die 3 Startenden Bruno, Tobias und Piti gestern Nachmittag bei Rückenwind am Coll de Rates.
Auch bei der Startpiste der Löschflugzeuge entsprach der stark pustende Wind nicht unseren Vorstellungen.

So landeten wir schliesslich wieder einmal am Coll de Rates, den wir diesmal von Süden her erreichten. Wie fast immer fackelte Bruno nicht lange und machte sich startklar. Trotz grossflächiger Bewölkung und relativ wenig Wind, schaffte er es in kurzer Zeit, den Startplatz zu überhöhen. Auch als er er in die Fläche raus flog, erreichte er eine beachtliche Höhe und berichtete per Funk von seidenfeiner Thermik und so machte ich mich schliesslich auch startklar. Bei mir aber harzte es mehr und ich tummelte immer unter unterhalb der Krete hin und her. Nach jeder Wende war ich wieder um einige Meter tiefer. Irgendwann war ich so tief, dass ich alles auf eine Karte setzte. Entweder „soff“ ich ganz ab, oder finde einen Schlauch über der Antenne auf dem Weg zum Landeplatz. Und siehe da! Wieder einmal bestätigte sich der Vorhügel als zuverlässiger Thermikablöser. Im nu erreichte ich eine Höhe über der Rateskrete die es mir erlaubte, einen kleinen Streckenflug zu wagen.
In der Zwischenzeit hat auch Piti auf ähnliche Weise diese Höhe erreicht und machte sich auch auf den Weg in gleicher Richtung. Zuerst ginge es bei mir aber Richtung Minicoll kontinuierlich wieder runter, Bevor ich kurz nach Überquerung desselben einen Megaschlauch fand, der mich in kürzester Zeit wieder unter die Basis trug. Piti war plötzlich weit unter mir zu sehen, drehte dann aber an anderer Stelle ebenfalls zur Basis auf. Ich zog nun los Richtung Lomalarga. Der Gegenwind war aber ziemlich stark und vor der genannten Stelle ging es ziemlich zügig runter. So konnte ich schliesslich die Krete des Lomalarga auf halber Höhe überqueren und das Sinken nahm ein Ende. Langsam erreichte ich noch einmal die Gipfelhöhe, musste aber einsehen, dass ich mit diesem Gegenwind Calpe nicht mehr ganz erreichen würde, zumal die ganze Gegend abgeschattet war. Also ging ich auf sicher, und suchte mir am Fusse des Hügels einen geeigneten Landeplatz. Gebrannte Kinder meiden das Feuer!
Piti, der auch meine Richtung einschlug, musste mit etwas schlechterer Gleitleistung vor dem Lomalargo in der Fläche draussen einen Landplatz suchen.
Auch diesen Flugtag können wir, zumindest aus meiner Sicht, unter die Erfolgreichen einreihen.
Röbi

Tagesbericht vom Freitag 14.10.2011
Für heute war Treffpunkt zur Abfahrt um 11:00 Uhr angesagt, weshalb sich Beat, Felix und der Schreiberling um 6:45 Uhr vor dem Hotel zum Abmarsch trafen. Ziel: 8:10 Uhr - Sonnenaufgang auf dem Ifach. In der Dunkelheit von Calp versuchte ich den zweien einigermassen hinterher zu kommen. Liebenswerter weise warteten die beiden auch immer wieder auf den Nachzügler. Nach dem wir mit Taschenlampen den "Tunnel" durchquert haben sind wir vom normalen Weg abgekommen und kletterten z.T. auf allen vieren - ich jedenfalls - einen ziemlich steilen mit Felsen durchsetzten Hang hinauf. Die Hausdamen und Herren Möven quittierten dies mit lauten, die ich nicht immer nur mit Mövenlauten in Zusammenhang bringen konnte aber ich vermute, da die genau wussten, dass wir Touris sein mussten haben sie in all den gelernten Fremdsprachen ihren Unmut kund getan. Jedenfalls, als wir bereits um 7:30 Uhr oben angekommen waren stellte ich fest, dass der unangenehme Geruch den ich die ganze Zeit roch, an meinen Händen klebte.Na ja, da wir gut 40 min. vor dem Sonnenaufgang am Ziel waren, hatte ich Zeit um die sch... so gut es ging von den Händen zu kratzen und die Aussicht mit der aufkommenden Dämmerung zu geniessen. Den Sonnenaufgang wie wir ihn uns vorgestellt hatten blieb uns dank einem Wolkenband leider verwehrt aber dennoch, es war absolut Lohnenswert!
Um 9:00 Uhr waren wir dann wieder unten und nach einer dusche konnten wir das verdiente Frühstück zu uns nehmen.Bevor wir nach 11:00 Uhr Richtung Coll de Rates Abfuhren, verabschiedeten wir uns von Sämi, der vom Ruedi zur Heimreise auf den Flughafen gebracht wurde.Kurz bevor wir den Startplatz erreichten, tauchten wir in die Basis rein und wurden von einem Spanier der am Nordhang ausgelegt hatte empfangen. Als dieser, bei der ersten Bodensicht startete um kurz darauf wieder zu landen, legte auch gleich - wer wohl - der Bruno als erster aus und startete. Einer nach dem anderen tat es ihm gleich wir alle bis auf den Röbi soarten so ca. 1 Std. immer wieder bis an die Basis, die sich Glücklicherweise einwenig nach oben verlagert hat. Der Röbi konnte - wie ich mitbekommen habe - einen Knoten in der Steuerleine nicht lösen worauf er sich umgehend vom Hang entfernt und auch bald darauf sicher gelandet ist.Nach einem und z.T. zwei Kaffes im nahegelegenen Resti gings nochmals hinauf, doch da war Windstille, z.T. setzte sogar Rückenwind ein! Ausser dem Bruno, Tobias und ... dem Piti, der sich eine Route bis nach Calpe ausgeheckt hatte, zeigten uns die drei wie schnell sie mit Vorwärtsstarten auf den Beinen sind und der Rest fuhr, chauffiert vom MaMü im Bus hinunter wo wir Bruno und Tobias am Landeplatz und den Piti unweit davon im Bus willkommen hiessen. So ging ein weiterer wunderbarer Tag zu Ende.Grüssle Jürg

Tagesbericht vom Donnerstag 13.10.2011
Vom Winde verweht.......
Für Heute war mal der Cortina angesagt. Nachden der Landeplatz den Neulingen erklärt war gings hoch hinter Benidorm zum Cortina. Oben angekommen wars noch zu früh für den richtigen Wind, dafür brennte die Sonne schon erbarmungslos auf den Startplatz (über 30° C.). Also wurden Zeltstangen gesucht und mit der Regenblache ein Vorzelt gebastelt....war ja nicht auszuhalten dieser
.

Endlich setzte der Wind ein wenig ein,so dass Ruedi mal einen Versuch startete...doch es schwächelte erbärmlich und Ruedi musste sich schweisstreibend wieder zum Startplatz hochkämpfen, was Ihm dann auch gelang. Da hielt ich es auch nicht mehr aus und machte einen Versuch...ich hatte es besser und kam locker über den Gipfel (ist ja nicht hoch...lach). Leider setzte der Wind immer mehr von rechts ein, so dass ein vernünftiges Fliegen nicht möglich war.

Also beschloss Piti wieder mal zur Bernia zu fahren um dort unser Glück zu versuchen.
Niemand wollte so recht starten, nachdem sie den Landeplatz dort besichtigt hatten. Es hat ja nur ein paar Gebüsche.
Also blieb es wieder einmal mehr an mir als Versuchs-Kaniechen zu starten (Was ich ja nicht gerade Ungern mache).
Nach kleinen Hebern nach dem Start versuchte ich mein Glück rechst in der Schlucht, wo aber gar nichts ging. Also wieder nach vorne vor den Startplatz.Nach etlichen Achter-fliegen fand ich endlich den Hausbart und konnte ihn sogleich bis knapp über die Bernia ausdrehen. Auch Ruedi versuchte sein Glück, hat aber nicht damit gerechnet dass ich ihm den einzigen Schlauch schon geklaut hatte und so musste er den Abenteuerlichen Landeplatz anfliegen, was er super hinkriegte.

Nun zum Highlight...Nachdem ich so geil aufgedreht hatte und über der Bernia Richtung Calpe flog (wähnte ich mich in Gedanken schon am verdienten Landebier im Morena am Starnd von Calpe).
Aber Oha..Nix wars mit Bier. Am Ende der Bernia angekommen wollte ich schon Richtung Calpe abdrehen...doch zu meinem Entsetzen stellte ich fest das der Südwest Wind schon sehr stark eingesetzt hatte hier vorne am Meer....grummel. Weit im Meer draussen war so weit man sehen konnte ein Sahra-Sand-Band unterwegs, das wie eine lange Gelbe Schleife aussah (wohl Richtung Schweizer-Alpen) .
Nun das Ende der Geschichte war für mich weniger erfreulich aber auch erfolgreich. Ich stand im Wind hatte in keine Richtung eine Chance weiter zu kommen. Ins Lee zum Olta wollte ich ums verrecken nicht, also gabs nur eines...Grosse Ohren Vollgas mit dem Beschleuniger und Landeplatz anvisieren..Landeplatz ? Wo gibts den so was hier.
Na ja...oberhalb des Altea-Hill hatte es hinter der Stromleitung im Tal Einschnitt die einzige für mich noch übrig gebliebene Möglichkeit (Natürlich voll in der Wind-Düse) eine schräge steinige mit Büschen zersetzte Wiese mit Weg. Trotz ruppigem Wind und nur mit Gewichtsverlagerungs-steuerung (da die grosse Ohren bis zum Boden drin bleiben mussten) gelang es mir diesen einzigen kleinen Weg zu treffen ...Pffff, leider kriegte ich als ich gelandet war meinen Schirm nicht richtig runter und so musste ich mich noch ein kleines Stück auf dem Rücken mit Beine in der Luft (Wie ein Käfer) den Hang hoch schleifen lassen.

Aussenlandungen gehören ja zum Standardprogramm in Spanien.
Wir freuen uns jedenfalls auf Morgen, wo wenn der Wind so ist wie vorhergesagt..wieder einmal Klippensoaren in Santa Pola angesagt ist.
Allways Happy Landing...Bruno
Tagesbericht vom Mitwoch 12.10.2011
Unglaubliche Flugferien hier in Calpe, ein Highlight jagt das andere... Die heutigen Highlights,
(Felix): Start im Colle de Rattes, Touch-and-Go auf dem Pass zur Bernia-Kette (ca. 5m Überhöhung) und Landung im FKK Strand (Playa Mascarat)... 
(Beat): Nach zähem Steigen absolut Stressfreier Flug über alle Höhen vom Colle de Rattes nach Calpe (ausser zwei Frontstalls auf grosser Höhe mit meinem alten RA!!!). Einflughöhe in Calpe ca. auf Höhe des Ifach (330 m). Mega Erlebnis!!!
(Bruno): als erster gestartet und sogleich aufgedreht gings immer besser.doch ich kam relativ knapp an der bernia an und musste doch kämpfen.aber schnell fand ich den megaschlauch der mich zügig hoch über die bernia schoss.somit konnte ich mich danach zurücklehnen und in einem gemütlichen gleitflug den strand von calpe ansteuern.dieser flug wird lange in meiner erinnerung bleiben...danke piti, waren einfach tolle flugferien.
(Sämi): Nach einem zähen start spührte ich das es heute wieder was werden kann die schleuche standen sehr gerade und es ging auch wie letzten mittwoch wieder ordentlich hoch bis auf 1750 m.ü.m an der bernia hochgedreht und dann ab richtung calpe das absolute glücksgefühl war als ich merkte das es an den strand von calpe reicht! zurücklehnen und geniessen!!!!!! 
(MaMü): Eigentlich ist es viel zu heiss zum Fliegen, drum gibt es nur eine mögliche Route, die nach Norden zur Abkühlung. Calpe liegt leider nicht auf dieser Route, aber Parcent ist ja auch schön.
(Ruedi): Ja ok als guter Starhelfer startete ich zuletzt als alle schon irgend wo zwischen mir und Calpe unterwegs waren... Vor und Nachteile...
in der Luft merkte ich scheisse Kopfpariser vergessen, Sonnenbrille nicht montiert, Fotoaparat wahrscheinlich noch im buss....
egal aufdrehen und haha jetzt kommts alle Dumis (nicht dumme mehr vorflieger gemeint) zeigen mir wo es rauf geht. Am Pass und irgend wo Mitte Krete zur Bernaia.
so konnte ich geschickt überflüssiges suchen der Thermik erspaaren und zügig zufliegen.
fast zu schnell war ich hoch über der Bernia und aus dem letzten fehler gelernt flog ich im gleitflug über den Olto an den strand von Calpe... Hammer Tag und das bei Inversion und Blauthermik... Supper Genial!!
(Röbi): Als mein Torro kurz vor der Überquerung der Bernia das rote Tuch von Beat erblickte, wurde er fuchsteufelswild, klappte ohne mein zu tun beide Ohren ein und stürzte sich hinunter zu seinem Harem. Wir, mein Torro und ich, landeten auf einem kleinen Plätzchen direkt neben einer Koppel voll schwarzer Kühe.
(Jürg): Nachdem ich mein Vario nicht dazu brachte die vom Chefe geforderten 1600m - vorher braucht ihrs nicht zu versuchen - anzuzeigen, entschloss ich mich das Valle Bernia zu erkunden, ein wunderschönes Tal das wohl die wenigsten kennen. Dennoch, ich werde wohl meine Vario-Einstellungen prüfen und das nächste mal mehr den Kollegen, die auf meiner Höhe losflogen trauen und ihnen folgen.
(Tobias)Ich schmiss mich gleich hinter Beat raus und wir teilten uns die Thermik zu gleichen Teilen: Er kriegte das Steigen und ich das Sinken. Ungefähr 120m über dem Landeplatz wendete sich das Blatt und ich konnte mich wieder über Startplatzhöhe hochkämpfen und flog danach mit Sämi, Ruedi und Jürg Richtung Bernia. Dort schlich ich unter der Krete dem Relief entlang mehr oder weniger im Gleitflug Richtung Calpe und landete dort am Strand - hinter Beat, Bruno und Ruedi und vor Sämi. Den Flug gibt es hier: http://www.paraglidingforum.com/leonardo/flight/520601.
(piti) Wir sind im Zentrum von einem mega Hoch was für fast Null Wind sorgt hier in Calpe. mit 33° Grad war heute der wärmste Tag. Was mir weniger Freude machte war die starke "Perversion", die gut vom Startplatz Süd am Col de Rates zu sehen war. aber ich glaubte fest daran das es heute nochmals bis nach Calpe ging. Am Anfang sah es nicht so aus, aber als einige plötzlich schön höhe machen konnten war der glaube wieder da. Ich montierte dem Bruno meine neue Action Pro Kamera bei der mit der Fernbedienung Filmen und "Fötälä" möglich war. Beim Flug letzte Woche habe ich im den Gummi geschliffen weil er nicht nach dem "Fötälen" einfach weiter gefilmt hat. Heute sollte der ganze Flug mit Fotos und Film Dokumentiert werden. Alle gestartet und ich hole Röbi und Jürg unterwegs, wo sie ausengelandet sind ab. Die Fahrt hinter der Bernia ist ja auch was schönes. Am Strand von Calpe stossen wir zu den restlichen Piloten die natürlich begeistert von ihrem Flug sind. Bruno übergibt mir die Kamera und wir fahren alle zurück ins Hotel. Ich begab mich sofort aufs Zimmer und wollte das Ergebnis vom Filmen und die Fotos anschauen. Was ist den hier los? Kein Chip drin!!! Sofort schaue ich ob er noch im Adapter steckt. Aha der Bruno will mich verarschen.
Ich schreib ihm sofort ein SMS er soll den Chip bringen und zwar Subito!!
Nach 2 min kommt er in mein Zimmer und fragt was los sei." Warum hast du den Chip rausgenommen?" "Habe ich nicht"
war seine Antwort.Waaaaassssssss!!!!! Sofort suchte ich neben dem Compi das Pult ab und dann liegt dieser Chip einfach so da!!
HUGODASI was für eine scheisssss! Ich könnte mich Ohrfeigen und man sollte mich
Für Spot habe ich gesorgt und hoffe das mir das nie mehr passiert.
Der Flieger des Tages war aber Tobis der 120m über dem Landeplatz Süd wieder hochgedreht hat. Gratuliere!!
Tagesbericht vom Dienstag 11.10.2011
Waren wir in den Tagen zuvor jeweils in Sichtweite des Ifach unterwegs, ging es heute nach dem obligaten Einkaufsstopp eine gefühlte Stunde Fahrt gegen Westen nach Palomaret. Wie immer erhielten diejenigen, welche das Gebiet noch nie beflogen hatten, eine fundierte Einführung von Piti. Danach gab uns Piti die Aufgabe, zwei Punkte zu überfliegen und danach wieder am Startplatz zu landen. Kurz darauf schmiss sich unser Chef-Wind-Und-Thermik-Prüfer Bruno raus und verschwand bald hinter der ersten Erhebung in Richtung erstem Wendepunkt um bald darauf weiter hinten wieder aufzutauchen.
Ein gewisses Mass an buntem Treiben stellte sich darauf am Startplatz ein und es machten sich weitere Flieger startklar. Ich setzte auf sichere Werte und startete kurz nach Röbi - um diesem nachzuschleichen. Leider war es dann am ersten Schläuchlein so, dass ich den Aufkleber auf Röbis Untersegel immer kleiner werdend über mir und die Sträuchlein im Hang gleich bleibend gross neben mir sah. Kurze Zeit später hatte Röbi ausgedreht und ich konnte mich am Anblick des leicht detailreicher warzunehmenden Landeplatz erfreuen. Piti stoppte weitere Starts und half mir durch den einen oder anderen Tipp ("flieg mal da rüber") zuerst wieder auf die Höhe des Landeplatzes zu kommen und diesen dann satt zu überhöhen.
Es blieb aber klebrig und die Bedingungen hatten einen leicht bockigen Charakter - je nach dem vielleicht auch etwas mehr als leicht, wenn man einzelne Totalzerleger in Betracht zieht. Als ich mich bis an den ersten Wendepunkt Meigmo durchgekämpfte, mich unterwegs mit einem halben Dutzend Geier angefreundet und von Beat einholen gelassen hatte, ergab sich die Gelegenheit, in entspannter Position einige schöne Bilder einzusammeln, bevor es weiter an den zweiten Punkt ging. Die Antenne in Westlicher Richtung war das Ziel. Gerade einfach fand ich es nicht, dorthin zu kommen. Schliesslich war heute wieder mal so ein Tag, an welchem mich das grösstmögliche Sinken relativ zuverlässig zu finden schien. So kam ich tiefer als andere an der gegenüberliegenden Krete an und musste ich mich dort festbeissend langsam emporarbeiten und konnte dabei am Hang auch den Staub von meinen Stabilos abwischen.
Am zweiten Wendepunkt liess ich mich von der Thermik einmal saftig durchprügeln bevor ich Kurs auf den Startplatz setzte, einmal Höhe getankt und dann im Vollspeed rüber flog und toplandete.
In Spanien - so habe ich gehört - nennt man es Siesta, wenn man unter einem Baum im Schatten liegt und nichts tut. Lange hielt das süsse Nichtstun allerdings nicht an. Kurz nachdem alle wieder da waren, schmissen sich schon wieder die ersten raus, um weiter zu fliegen. Die Bedingungen waren unterdessen angenehmer geworden und bald waren fast alle in der Luft und flogen alle gen Süden, um mit je nach dem kleinerem oder grösserem Abstand von Startplatz zu landen. Während bereits alle anderen mit weniger Strecke gelandet waren, hatte sich Ruedi eine kleine Krete neben der Ortschaft Alcoy gekrallt und flog dort im Aufwindband fröhlich hin und her.
Zur Strafe fürs gute und weite Fliegen musste Ruedi zwar keinen Tagesbericht schreiben, konnte sich aber wie auch Felix kein Eis kaufen, da die Tanke vor ihrem Aufsammelpunkt lag.
Tja, man kann nicht alles haben.

Tagesbericht vom Montag 10.10.2011
Der Montag begann am Sonntagabend. Der Ruf zum Oktoberfestzelt war unüberhörbar. Die Mehrheit der Gruppe entschloss sich mit Bier und Würsten und vor allem mit sehr lauter Musik im grössten Oktoberfest ausserhalb des Freistaats Bayern (München) den Montag vorzubereiten.
Am Montag vor 10 Uhr sahen wir dann Felix das Katerfrühstück mit grossem Appetit verdrücken.
Es hat sich für ihn sehr gelohnt, konnte er doch auch sehr lange über den Häusern von Calpe soaren.Doch alles der Reihe nach. Der Südwestwind sah in den Prognosen so tipp top aus, dass wir auf den Toix fuhren. Nach etwa einer Stunde Wartezeit und natürlich mentaler Vorbereitung wurden wir mit Unterstützung unserer kompetenten Guides Piti und Ruedi einer nach dem anderen gestartet.Bruno erkundete als erster die Lage und zeigte uns mustergültig, wie man den Task angeht. Bald schon gelang ihm die Querung zur Berniakette. Nach Felix, unserem Leichtgewicht, der sich heute mit fettem Zmorge aufmunitioniert hat, wurde auch ich gestartet.Alle kamen problemlos in die Luft und genossen den Toix in vollen Zügen. Der erfahrene Röbi nahm dann als erster die Querung der Meerbucht in Angriff und einer nach dem anderen folgten ihm. In Calpe konnten wir alle etwas bis viel und lange soaren. Nachdem Bruno den Luftraum freigegeben hatte konnte ich ca. 15 Minuten alleine alle Hochhäuser inspizieren und mit den erfreuten Balkonbewohner mit Zeichen und Rufen kommunizieren. Die Einladung zum Essen habe ich aber abgelehnt! (11. oder 12. Etage!!). Bald kamen die anderen Piloten und wir genossen sehr lange das Soaringfeeling. Felix „stand“ , wie parkiert mehrmals lange an den gleichen Ecken und wollte kaum mehr den Boden begrüssen.Auch Ruedi, der praktisch die ganze Berniakette abgeflogen ist, ereichte, wie alle anderen problemlos den Strand. Wir konnten nur tolle und saubere Landungen sehen und haben den wunderschönen Flugtag zufrieden an der Strandbar mit einem Landebier abgeschlossen.Die Wetterprognosen bleiben gleich gut! Wir freuen uns auf morgen. Hasta la vista Calpe! Morgen sind wir wieder dabei.Beat
Tagesbericht vom Sonntag 9.10.2011
Sonntag, Sonne und 09. Okt. 2011
Nach einem 24h Tag (die Neuankömmlinge Beat, Tobi und ich sind gestern um 6 Uhr Morgens in Basel abgeflogen - jeder kann sich ausrechnen wann man dafür in Zürich aufstehen mus...) mit zu viel Wind (= Ruhetag) ging es heute zum Colle de Rattes. Um ca. 11:30 angekommen, Startplatzinstruktion und Orientierung für die Frischlinge, begleitet vom Duft der Bergkräuter und Staaaaahlblauem Himmel, wohin und soweit das Auge reicht...
Dann... plötzlich juckt es die ersten, denn Kumuli bereiteten uns die Ehre
Und so entflutschte einer nach dem anderen in die Luft... Kennt ihr den Bergsteiger-Schnupfspruch? Rumpeldipumpel und weg war der Kumpel - Das war auch heute das Motto: (Thermik-) Rumpeldipumpel und weg war der Kumpel! Rauf oder Runter!
Es war eine sehr aktive Fliegerei heute
Bis nach Calpe kam heute niemand, doch ALLE haben es (mehr oder weniger ernsthaft) probiert. Tobi als erster, ideale Ausgangslage an der ersten Krete und dann doch ab gesoffen beim Sprung an die zweite Krete - schade. Und so versenkten sich alle mehr oder weniger weit auf dem Weg Richtung Calpe - Respekt, denn viele kamen ziemlich weit - nach dem ersten oder auch nach dem zweiten Versuch... Viele flogen auch wieder zum Landeplatz zurück, der Rest wurde auf dem Nachhauseweg aufgelesen... Airtime gabs aber für alle zur Genüge, wohl kaum einer ist weniger als 1.5h pro Flug geflogen 
... und so bin ich nach diesem supertollen Einstieg in Calpe und einem seeeeehr netten Schwumm im Meer (geschätzte 23 Grad warm) bei der 3. Cervesa und Tapas, im Sonnenuntergang und freue mich auf Morgen, denn dann gehts zum... psssst, wird erst Morgen verraten
Cheerio & hasta pronto!
Felix


Tagesbericht vom Samstag 8.10.2011
Schön und Warm aber leider zu Starker Nordwind
Tagesbericht vom Freitag 7.10.2011
Ich sitze ein wenig erhöht auf einer Klippe beim Meer und sehe nur noch farbige Punkte vor den Augen tanzen, bin wohl gegen einen Stein geknallt oder so oder doch nicht. Aber der Reihe nach.
Es ist mitten in der Nacht so ungefähr zwei Uhr dreissig, als mein Telefon loströtet und mich aus meinem wohlverdienten Schlummer weckt.
Es ist Piti der den Treff von 10 auf 11 am Morgen verschiebt. Auf was für Seiten der sich wohl wieder rumgetrieben hat? Aber egal 11 Uhr ist auch cool.
Die Windverhältnisse sind zwar noch ein wenig unsicher doch mit viel Optimismus machen wir uns dann um 11 auf den Weg nach Santa Pola. Es ist heiss, sehr heiss im Auto und als wir endlich ankommen, lässt der Wind doch noch sehr zu wünschen übrig. Es soll aber besser werden, juhui, das meinen zumindest der Piti und der Nick von der lokalen Flugschule. Häppchenweise fliegen erste Piloten mal raus, um sich wenig später am Strand unten wieder einzufinden. Die ideale Startzeit wird dann im Halbstundentakt um eine halbe Stunde nacht hinten verschoben.
Für den Ballonfahrer, äh äxgüsi Bruno heisst er, ist dann um so um halb drei auch das erste Startfenster offen. Leider reichts auch ihm noch nicht ganz und so wird er nach kurzem Flugintermezzo wieder am Strand unten abgeholt. Es heisst weiter warten und die Windprognosen unserer Guides zu hören, immer 30 Minuten plus. Gegen vier Uhr nimmt der Wind dann aber tatsächlich zu und jetzt bricht plötzlich Hektik aus am Startplatz. Nun möchten fast alle gleichzeitig starten und es ist ein riesiges Gewusel aus Schirmen am Start auszumachen. Auch der Harlech-2-Man der uns so überaus freundlich begrüsst hat macht sich nun bereit und wir alle schauen ihm zu und wundern uns, denn er macht den absolut kürzesten Flug in der Geschichte Santa Polas. Kaum abgehoben schlägt er ein paar Meter tiefer schon wieder in den Hang ein, die diversen Steine, die er noch in der Kappe hatte haben das Flugverhalten wohl negativ beieinflusst. Ist aber nix passiert und so nimmt er schon bald den 2ten Anlauf und jetzt klappt es auch vorzüglich.
Das ist auch das Zeichen für unsere Leute sich rauszuschlagen und sich dem Pulk der Flieger anzuschliessen, die sich vom Start in Richtung Leutturm und zurück bewegen. Tja und ich sitze jetzt da und staune ab den vielen farbigen Punkten in der Luft. Wie die bloss alle aneinander vorbeikommen, das ist ja gar kein Platz mehr? Wunder oh Wunder. Unserer Werner, der heute seinen letzten Tag macht sich auch bereit und zieht mit viel Schwung seinen Schirm auf, ein wenig zuviel, der Schirm will nicht so wie Werner will und so bewegen sich beide mitten in den Startkorridor eines Fliegerkollegen aus Bamberg oder so, der dann auch prompt in die Büsche abgedrängt wird. Der ist natürlich "not amused" und schimpft dann lauthals über diesen Schweizer, der ihn da abgeschossen hat. Das können wir natürlich nicht auf uns sitzen lassen und klären ihn mit der gebotenen Freundlichkeit auf, dass Schweizer doch nette Leute sind und sowas nie tun würden. Beschweren kann er sich da nur über einen Landsmann von ihm, das nimmt er dann auch gerne zur Kenntnis und unser aller Weltbild ist wieder in Ordnung. Ansonsten gibt es aber trotz der vielen Piloten keine grösseren Probleme. Unser lieber Werner kommt dann nach längerem Flug auch wie von Piti beschrieben bilderbuchmässig rein. Allein es fehlt ihm der Applaus und das Lob von Piti, darauf muss er aber wohl bis nächstes Jahr warten, denn zuviel Lob macht übermütig oder so -> Flytours Philosophie.
Es fängt schon langsam an einzudunkeln als plötzlich wieder Hektik ab Startplatz aufkommt, der Nick hat nämlich bemerkt, dass vom Meer her ein Windband auf die Küste zukommt und er weist seine Flieger an sofort unten am Strand zu landen. Da Sämi noch als einziger von uns am Fliegen ist, wird auch er runterbeordert. Und wirklich, kaum 10 Minuten nach Nicks Warnung ist der Wind da und bläst uns gehörig um die Ohren. Jetzt sind nur noch Akroschirme und Speedflyer in der Luft, die können sogar noch soaren, wow was für ein Blas, danke Nick für die rechtzeitige Warnung. Für uns ist der Flugtag aber abgeschlossen und nach einem kurzen Aufenthalt im Decathlon gehts zurück nach Calpe zum Chinesen und ins Merengue, bevor wir alle todmüde ins Bett fallen und der Dinge harren die dann morgen kommen.
Hasta luego
MaMü


Tagesbericht vom Donnerstag 6.10.2011
Ich habe schon gemeint ich hätte es heute einfach, den Text von gestern kopieren und einfügen. Am Anfang sah es noch schwer danach aus: Alle bereit, Piti bestellt einen Kaffee...Abfahrt richtung Coll de Rates. Aufstieg zum Startplatz Süd, Piti trägt meinen Schirm mit der Bedingung, dass ich mich wieder als Erste raushaue und den Jungs zeige wo die Schläuche sind. Gestern ist das ja gut gekommen!!! Also, einmal zurück zum Startplatz und dann hoch über den Pass und Aussicht geniessen. Ich habe ja gestern schon estimiert, dass Piti neue Bändel aufgehängt hat. Schon bald kommt Ernst und ich hoffe schon, dass ich das Berichtschreiben wieder abgeben kann, weil ich ja nicht weiss, was die Cracks so alles erleben. Pech gehabt!!! Langsam kommen alle richtung Landeplatz: Zerrissene Schläuche, Inversion, zu viele Leute in der Luft, immer hinten raus gekippt... das volle verbale Programm warum es heute nicht geklappt hat.
Auch den Schirm kann man nicht in Ruhe einpacken, Röbi verlangt einen leeren Landeplatz, auch wenn er ihn dann nicht braucht!!! Also, gleich wie gestern ist nur noch, dass wieder niemand weiss wo Sämi ist. Piti holt ihn in der Nähe von Jalon und bringt ihn ins Tramonti. Optimistisch trinken alle Coca Cola und dann geht es zurück nach Calpe. Möchte jemand aussteigen? Der Bus fährt auf den Cortina. Mamü, Ernst und ich hechten aus dem Bus, Spaziergang durch die Altstadt, Tapas auf dem schönsten Plätzchen... Ferien pur!
Ok, vielleicht verpassen wir den ultimativen Abendflug...doch nicht!!! die Gesichter der Cracks beim Bier vor dem Hotel sind lang. Ich meine man müsste einfach langsam wissen, wem man sich anschliessen muss!!! Trotz allem sitzen alle gemütlich beim
und auch über relativ kurze Flüge kann man erstaunlich lange berichten! Hasta luego! Rosmarie

Tagesbericht vom Mitwoch 5.10.2011
Was für ein Tag Heute

Morgens um 10:00 waren alle zeitig vor dem Hotel versammelt. Wie es sich gehört, stand der Assi Ruedi auf dem Auto-Dachträger, nahm die schweren Gleitschirmsäcke entgegen und zurrte sie mit dem Spannset fest. Während dessen sass der Chef ruhig beim Kaffee (der darf das), und schaute dem Treiben zu. Ja, heisser Kaffee brennt halt auf der Zunge. Den kann man nicht so schnell trinken. Kaum war die Ladeaktion abgeschlossen, erhob er sich aus dem Sessel des Café Ole und nahm die Position des Steuermanns ein. Es war leichter Wind aus östlicher Richtung angesagt und so schien uns der Startplatz am Col de Rates Süd geeignet zu sein.Kaum waren wir oben, stürzte sich Rosmarie in die Fliegerkluft. Ein kurzer Zupf an der Leine, ein paar Schritte im Laufschritt, schwupps hob sie ab und drehte sofort auf. Ernst tat dasselbe, drehte ebenfalls auf und wir bekamen beinahe die Halsstarre, so hoch mussten wir nach oben schauen.Kurz darauf folgte Mamü, unser Paparazzi, der bald den anderen beiden die Flughöhe streitig machte. Werner folgte ihm und erreichte ebenfalls im nu eine sehenswerte Flughöhe. Schliesslich hoben Bruno, meine Wenigkeit, Sämi und Ruedi (in dieser Reihenfolge) ab. Ich erwischte gleich zu Beginn einen wunderschönen Schlauch, ziemlich genau über dem Startplatz. Das war das Zeichen, dass es heute zu mehr reicht, als nur ein bisschen soaren. Bei dieser sehenswerten Blauthermik liegt doch ein kleiner Streckenflug drin. So zog ich bald davon und flog Richtung Bernia. Ich fand immer wieder genug Thermik, um mich der Bernia gefahrlos zu nähern. Kurz vor dem Grat erreicht ich meine Maximalhöhe von 1970 müM. So jetete ich meist beschleunigt der ganzen Krete entlang Richtung Altea Hill, querte rüber zum Toix bis auf Höhe Startplatz. Dort machte ich einen kurzen Windcheck anhand der Fischzucht und drehte direkt ab Richtung Sandstrand von Calpe. Dieser Flug war einfach genial!Etwa 10 Minuten nach meiner Landung teilte mir Bruno per Funk mit, dass er mir auch bald Gesellschaft leisten werde. Kurz darauf tauchte er am Himmel auf landete perfekt im Sand. Auch er war Glücklich über den gelungenen Flug.Dem verdienten Landebier stand somit nichts mehr im Wege.
Fast eine Stunde nach uns gesellte sich Sämi schwer bepackt und schweissgebadet ebenfalls zu uns. Er flog von der Bernia direkt Richtung Calpe, landete dann aber hinter der Stadt. Er hat dort wieder einmal mit den Dornenbüschen zu kämpfen.Ruedi, der uns ebenfalls zur Bernia folgte, kam dort aber etwas tief an, um sich nach Calpe durchzuschlagen. So wählte er die sichere Variante und landete schliesslich am Nacktbadestrand von Mascarat.
Soweit, was das fliegerische betrifft.So nun zu Dir, Rosmarie! Ein ganz winziges Schlitzohr bist Du also auch. Eigentlich solltest Du ja diesen Tagesbericht schreiben. Du hast aber diese Aufgabe elegant mir zu geschoben, Chapeau. Aber Spass beiseite, für Dich mache ich das natürlich liebend gerne!Zum Schluss noch einen Dank an meinen Torro. Du hast mich elegant durch die Lüfte getragen und für grosse Aufmerksamkeit am Strand gesorgt. Vielen Dank!Gruss in die SchweizRöbi
Tagesbericht vom Dienstag 4.10.2011
Diverse Gerüchte kursieren: Santa Pola, Palomaret... auf jeden Fall ist eine längere Fahrt geplant, starten wir doch ausnahmsweise pünktlich um 10.00 Uhr!
Autobahn Richtung Süden, kurz nach Benidorm reist Piti die Kiste herum und es geht um 180*zurück! Landeplatz Cortina! Werner bekommt die üblichen Instruktionen, aber niemand hat ihm gesagt, dass er sich nicht mit dem Bus anlegen soll. Blech ist härter als Kopf und schon spritzt das Blut! Da der Werner über 190cm ist hat er vergessen das er auf dem Trottwar steht und somit sich mehr Bücken sollte beim Einsteigen.
Endlich stehen wir am Startplatz. Eine kleinere Flaute ist angesagt. Natürlich hauen sich Sämi und Ruedi als Dummis raus! Jetzt traut sich auch Bruno, dreht an allen vorbei und hängt für längere Zeit am Himmel. (Unterdessen wir Bruno zum Reisebericht schreiben verknurrt)
Aber es gibt Leute die sich eine Sekretärin leisten können!!! Zurück zum Flugtag:
Die dynamische Meeresbrise kam nie richtig zum Startplatz durch, weil sie von der Thermik zerrissen wurde! Jo - Jo - Fliegen war angesagt bis eine gewisse Höhe erreicht wurde! Dann ging es in engen zerrissenen Schläuchen etappenweise hoch.
Müde aber glücklich sitzen wir im Olé beim Bier und schreiben diesen Reisebericht.
Hasta luego! Viva españa! (Bruno mit Sekretärin)
Tagesbericht vom Montag 3.10.2011
Gestern hat mich Piti dabei erwischt, das ich die Flugstiefel im Bus gelassen habe und mich dafür zum Tagesbericht verdonnert. Hab sie aber auch an einer zu gut sichtbaren Stelle stehen lassen.
Aber so schlimm ist’s dann auch wieder nicht – der Tag war nämlich grossartig.
Am Morgen waren alle Wolken wie weggeblasen und der N-Wind war auch nicht mehr zu spüren. Also auf zum Toix!
Dort angekommen, wollte sich keiner so recht trauen – der Wind war noch recht schwach (kam aber aus der richtigen Richtung). Nach einigem Warten wurde Bruno (wie immer …) als Dummy bestimmt und rausgeschickt. Er zog auch direkt den Hang rechts hoch und machte an den Felsen Höhe – jedoch recht mühsam. Einer nach dem anderen ging raus und bald machten sich die ersten an die Querung zum Altea-Hill.
Mittlerweile war ich auch draussen und versuchte an den Felsen hochzukommen, schaffte aber nicht mehr als 370m – bin dann natürlich gequert und war bald Kandidat für den einzigen Absaufer des Tages. Die Thermik hatte ein Einsehen und bald war ich mit den anderen am Altea Hill. Nach langem Soaren machten sich dann Röbi und Sämi auf den Rückweg (Röbi gut zu erkennen an dem Riesen-Toro, der auf seinem Schirm prangt). Ich bin hinterher und dann sind wir über die Bucht von Calpe zum Strand geflogen (so ruhig dass man alles loslassen konnte), an den Hotels gesoart und am Strand gelandet.
War für mich das erste Mal (kostet eine Runde …) und war grossartig, aber zu allem Überfluss kam noch mehr dazu. Ein Teil der Gruppe fuhr noch einmal auf den Toix, obwohl befürchtet werden musste, dass der Wind nachgelassen hatte. Aber Überraschung! Das gleiche noch mal als zweiter Durchgang. Einziger Unterschied: diesmal gab’s ein Bier nach der Landung.
Gruss Werner
Tagesbericht vom Sonntag 2.10.2011
hali halo und guete tag mitenand
ich darf heute mal wieder den Bericht schreiben! das heisst es lief bei mir heute nicht alles so Wunschgerecht!!!!!zuerst war alles i.o gemütliches ausschlafen und dann Frühstück im ole.
Da ein kurzes Gewitter in calpe vorbeizog wurde die abfahrt von 10 Uhr auf 12 Uhr verschoben.
Da das Gewitter aber nur winzig war und ein gewisser jemand wieder ziemlich nervös ums Auto schlich wurde die abfahrt wieder auf 11 vorverschoben, diese Info bekamen aber nicht alle...Aber wir hatten dann alle schnell Beinandere und fuhren richtung Ratten Pass.Die Basis war ziemlich tief sozusagen auf Startplatzhöhe... nach diesem kurzen Besuch in der Milchsuppe fuhren wir dann zur Passhöhe. Röbi, Bruno und ich beschlossen dann vom Mini Col aus zu Starten. Bei den beiden andern lief dieses vorhaben auch ziemlich gut!!! Bei mir waren die Bewegungen gut nur die Landschaft passte nicht dazu!!!! sozusagen zu wenig Wind für sooo fiiiiileBüsche. Ich brach den start ab und hatte dann über 1 Stunde lang das vergnügen den Schirm wieder da raus zu schälen.Piti und Rudi halfen mir dann zum Schluss das Leinen knäuel zu entwirren. file file dank!!!
Danach lief fast alles nach Wunsch die Luft war sehr ruhig und es war einfach wieder mal herrlich so nah am Gelände auf Saoren.
Piti Rudi und Werner kamen dann auch noch und flogen munter Ihre kreise.
Da die Basis für ein weiteres vorhaben zu tief war trafen wir uns wieder am Landeplatz.Da war es dann auch zeit für meinen zweiten fehltritt!!!! Da ich nicht in den Büschen landen wollte zog ich es vor eine Bremsspur im Sumpf zu hinterlassen was meinem Gurtzeug zur einer schlammpackung verhalf und ich nur noch fröhliche Gesichter sah! 
Wir fuhren dann zurück nach calpe zum lande Bier und für mich halt auch noch Sitzli Reinigung und Bericht schreiben.
Ich freue mich schon auf die nächsten tage da das Wetter plus Wind besser werden sollte!
Schöns tägle guete abig und guet nacht grues sämi
Hier noch ein Bild von Röbis Gleitschirmbild.
Tagesbericht vom Samstag 1.10.2011
Auch Heute ist Sand und Meer angesagt. Aber ab Morgen sollte es die nächsten Tage super werden zum Fliegen.
Tagesbericht vom Freitag 30.9.2011
Leider ist der Nordwind immer noch zu stark fürs Fliege. Aber das Meer hat immer noch 24° und die Luft über 30°
Nachtrag: Bruno und Rudi starteten am Mini Col und liessen sich Fliegen um die Statistik zu Retten.
Tagesbericht vom Donnerstag 29.9.2011
Ich liege noch im Bett und kann es kaum glauben dass die Sonne noch kein Eingang gefunden hat in mein Zimmer. Also sofort aufstehen und als Derrick wird die Sache untersucht. Aber schnell werden die Täter gefunden. Die Wolken!!
Diese Geschichte hat natürlich einen Sinn. Aber der Reihe nach. Um 10 Uhr zieht eine Front hinter Calpe durch mit Blitz und Donner, auch der Regenschauer ist nicht zu verachten. In Calpe selber Regnet es aber nur ganz bescheiden und auch nur kurz. Für mich ist ein bisschen Büro arbeiten angesagt und der Bruno hat auch noch eine Stunde Verspätung laut SMS. Die Fahrt zum Flughafen trete ich etwas früher an um mich noch mit den Neuen Gegebenheiten in Alicante zu befassen. Alles ist neu für mich im neuen Gebäude das nach 3 Jahren Bauzeit endlich fertig gebaut ist. Auch der Bruno musste sich im neuen Flughafen zuerst orientieren was wo ist. Das Gepäck kommt jetzt nicht mehr auf dem gleichen Band für alle Passagiere, sondern für uns beim nicht EU Band. Brunos Gepäck wird im VW Bus verstaut und die Fahrt geht los nach Calpe. Zuerst Fahren wir durch den neuen megagrossen Kreisel und weiter zur Einfahrt auf die Autobahn. Kurz vor der Einfahrt noch ein Blick in den Rückspiegel und in diesem Moment nehme ich eine grosse schwarze Limousine wahr die links an mir vorbei Rasen will. Ich reisse das Steuerrad nach rechts und der schwarze Mercedes 600 schisst an mir vorbei und auch an dem Fahrzeug vor mir. Mit den Rädern ist er links noch in der Wasserrinne drin, damit er überhaupt an uns vorbei kommt. Er hatte sicher schon über 130km/h drauf. Was geht hier ab? Sofort kommt in mir der Derrick zum Vorschein. "Der ist doch auf der Flucht" sage ich zum Bruno. Wir sehen nur noch wie er mit einem Affenzahn links und rechts an den Autos auf der Autobahn vorbei „Fräst“. Auf der Fahrt zur Autobahn sind uns noch 2 Polizisten auf dem Motorrad entgegen gekommen. Etwa 20 Sekunden nach diesem Irrsinnigen Überholmanöver vom Mercedes kommen auch diese 2 Polizisten auf der Autobahn an uns vorbei und verfolgen diesen Mercedes. Nach ca. einer Minute Fahrt kommt ein Stau. " Da hat sicher dieser Mercedes ein Unfall gebaut" sagte ich zum Bruno. Zuerst sehen wir die Motorräder am Strassenrand und ein Polizei Auto auf der linken Fahrbahn. Auf der Strasse liegen Diverse Teile verstreut. Vor diesem Polizeiauto steht der Mercedes, die Fahrertür offen, Airbag aufgeblasen, aber kein Fahrer. " Der ist doch abgehauen" Der Mercedes ist vorne ziemlich zerknittert und das Kühlwasser fliesst auf die Autobahn. Wo ist denn das Hindernis wo er reingeknallt ist? Auch die Leitplanken sind noch alle OK. Etwa 150m weiter steht ein Lastwagen mit Auflieger der hinten links ziemlich eingedrückt ist. Das war also das Hindernis vom Benz.
Was für ein Erlebnis an diesem Tag. Zum Glück habe ich noch in den Rückspiegel geschaut bevor er uns überholte, damit ich diesen Schlenker nach rechts machen konnte. Das hätte schön geknallt mit diesem Tempo vom Mercedes. Morgen fahre ich wieder zum Flughafen und hoffe nicht nochmals so eine Überraschung zu erleben.
Gruss Piti
Tagesbericht vom Mittwoch 28.9.2011
Heute vergrössern wir unsere Mannschaft hier in Calpe, nach dem üblichen Kaffee geht's erstmal in Richtung Flughafen, um erstens die anderen Autos zu holen (was nach ein paar Irrungen und Wirrungen auch vorzüglich klappt), zweitens holt Ruedi Kollege Hotz vom Flughafen ab und drittens und das ist fast das Wichtigste, wird der Decathlon wieder mal leergekauft
Piti besorgt sich noch ein weiteres Mountainbike, diesmal die Damenversion ganz in Weiss und alle zusammen räumen im Textilbereich die Gestelle leer, bevor es dann zurück nach Calpe geht, die Gourmets ins CiaoCiao zum Boccadillo und die Banausen ins McDonalds zum Buger.
Da der Nordwind auch nicht mehr so stark zu sein scheint, geht es zum Fliegen dann noch an den Col de Rates. Ruedi dreht kurz mal eine kleine Runde, bevor er sich dann beim Landen ins Gebüsch schlägt. Scheint ja ganz einfach zu sein, das mit dem Gebüsch, so zumindest denkt sich das der unbekannte Gleitschirmpilot der auch noch am Startplatz steht. Anschliessend folgt dann eine Lektion wie man sich beim Starten richtig ins Gebüsch schlägt, sehr gekonnt und mit viel Gefluche (HUGODASI) hinterher, da muss der Ruedi noch viel üben, bis er eine solche Perfektion erreicht.
Die zwei Flieger, der unbekannte und Ruedi, geniessen dann noch einen schönen Nachmittagsflug, bevor es dann wieder gemütlich zurück nach Calpe geht. Da steht dann auch schon bald das Nachtessen auf dem Tisch und zum Dessert gibt's noch den Rest von Sofie's Kuchen, lecker, lecker, lecker.
Hasta luego
MaMü
Tagesbericht vom Dienstag 27.9.2011
Was für ein schöner Tag wieder Heute. 10 Uhr gabs der erste Kaffee. Gestern Abend habe ich noch das Kabel vom Satellit in mein Zimmer Installiert. Aber was für ein Frust. Da hat doch ein Ar...................ch mein neues Kabel in zwei Teile geschnitten. HUGODASI
. Zum Glück hatte ich noch eine Verschraubung vom alten Kabel. Aber warum konnte ich nur den Hotbird Satellit empfangen? Alle versuche den Astra zu Installieren schlugen Fehl. Ein neues LNB muss her war mein Typ. Heute Morgen nach dem Kaffee holte ich ein neues LNB. Montieren und schon herrscht Freude
. Um 12 Uhr fuhren wir an den Col de Rates zum Fliegen. Am Startplatz gabs schon Windspitzen von fast 30 Kmh und leider nahm der Wind jede Minute zu. Rudi war eigentlich Startbereit und wartete auf eine gute fahse zum Starten. Aber die kam nicht mehr
. Also abbrechen und zum Kaffee ins Pass Restaurant. Nach einer Stunde warten lies der Wind leider nicht nach. Wir fuhren wieder nach Calpe zurück und beschäftigten uns an einer geheimen Aufgabe.
Zum Nachtessen gabs Heute Paellllia. Morgen kommt ein Kollege vom Rudi an und macht bis Sonntag Ferien hier.
Gruss Piti
Tagesbericht vom 25/26.9.2011
Heute war die Fahrt nach Spanien. Um 14.00Uhr fuhr ich beim Mamü vor und wir luden sein Gepäck und den Gleitschirm vom Bruno ein. Eine halbe Stunde später waren wir beim Rudi. Aber wo ist Rudi? Die Mutter half mir suchen und sie meinte am Schluss, das er doch nach Uster gefahren ist um seine neue Freundin nach Hause zu bringen.
Eigentlich hatten wir auf 15.00Uhr abgemacht aber genau um diese Zeit tauchte der Rudi dann auf. Jetzt war aber noch Duschen angesagt. Der Mamü und ich wurden von seinen Eltern mit Kaffee und Kuchen in dieser Zeit verköstigt.
Um 1530Uhr gings Los. Der Rudi hatte anscheinend strenge Tage hinter sich.
(siehe Bild)

Nach 16Stunden waren wir in Calpe. Die fahrt war sehr angenehm da es fast kein Verkehr hatte. Die Blitzer in Frankreich hatten auch nur einmal ein Treffer bei uns
.
Es ist halt wirklich sehr schön hier in Calpe.

Gruss Piti