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Reisetagebuch

Slowenien 2 2012

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Freitag 18.5.2012

Hugodasi, das Landebier kam viel zu früh!

Eigentlich war es kein Tag zum Verschlafen. Trotzdem haben es zwei geschafft. Ztztztz! Item, der Morgen startete mit Sonnenschein, einem ausgiebigen, reichhaltigen Zmorge und viel Gequassel am Tisch. Um viertel nach Zehn fuhr der Bus Richtung Startplatz Kobala. Der Berg rief und wir kamen! Nach ein paar Warteminuten startete einer nach dem anderen und überhöhte den Startplatz mühelos.  Die sportliche Thermik sorgte für etwas Arbeit beim Fliegen und ein breites Grinsen in jedem Pilotengesicht.  Warme Handschuhe und Kopfpariser mussten aber montiert werden… ab zweittausend Meter wurde es Saukalt, brrrr! Nach und nach trudelten die ersten Piloten am Landeplatz in Kobarid ein. Tatsächlich schafften es die ersten zehn Piloten NICHT,  die gemähte Wiese zu treffen. Dann kam Christine und änderte dies. Danke Christine für die Ehrrettung der Schweizer Piloten am Landeplatz . (Am Startplatz haben wir ja sowieso gewonnen und nur Lob geerntet) Das Highlight des Tages waren die verschiedenen Abstiegshilfen, die Pädu angewendet hat. Wir staunten Bauklötze. Das war Gleitschirmbeherrschung auf hohem Niveau! Angefangen hat‘s mit sprachlicher Animation von Piti durch den Funk.  Pädu startete mit einer Spirale, ging fliessend in einen Sat über, brach die ganze Übung mit einem Fullstall ab und schaukelte anschliessend seinen Schirm zu einem Infinity Tumbling auf. Die Zuschauer waren begeistert. Der ganze Landeplatz applaudierte. Damit aber nicht genug! Pädu riss den Schirm in eine Vrille, leitete abermals mit einem Fullstall aus, ging in einen Wingover über und flog noch rasch zum Abschluss eine grobe Steilspriale. Es war gigantisch!  Danke Pädu für die wahnsinns Showeinlage! Leider war der Wind für einen zweiten Flug zu stark und wir entschieden, das Landebier  heute etwas früher einzunehmen.  Keiner war wirklich böse darüber. Nach zwei Stunden an der Sonne sitzend und Bier trinkend, sahen wir Dieter (nach vier Stunden Flug) landen. Grandios. Dieser „Siebesiech“ flog nach Italien und zurück.  Er bekam dann gleich ein Panaché als Belohnung! Alle waren auf irgendeine Weise mit dem heutigen Tag zufrieden. Die Einen wegen dem feinen Landebier (gäll, Frederic), andere weil es einfach ein schöner Flugtag war. Das Abendessen nahmen wir – nach einem kurzen Verfahrer von Piti – in einem anderen Dorf ein. Es gab Bärenfleisch,  unrasierte Muscheln und zum Dessert einen (oder zwei) feine Jägermeister. Die entscheidende Frage des Tages stellte Piti im Bus auf der Nachhausefahrt: „ Igitt, wer het Bönli gha?“ Abschlussbericht: Diese Ferien waren der absolute Hammer! „Es het gfägt!“ Die Flüge waren unbeschreiblich schön, die Stimmung immer suuuuuper, die Leute gutgelaunt, vom Anfang bis zum Schluss war alles gut organisiert und mit sehr viel Fun verbunden.

Die ganze Gruppe möchte sich für diese tolle Woche bedanken und wenn wir’s in Pitis Worte fassen müssten: „Unglaublich, das isch unglaublich!“

Gruss Nadine

       

 

Donnerstag 17.5.2012

Nach dem es am Tag zuvor geschneit hatte, sind wir heute bei blauem Himmel, Sonnenschein, weiss verschneiten Berggipfeln (Krn, Stol), und mit viel Zuversicht auf gutes Fliegen, aufgewacht. Beim Frühstück wurden die vielen übrig gebliebenen Fleischschnitzel vom Vorabend in die Sandwich-es verwertet. Ein auf der falschen Seite bestrichenes Sandwich genügte dann auch schon um den Auserkorenen für den Tagesbericht zu bestimmen winken. Wie so oft beim Gleitschirmfliegen kommt es anders als geplant: Anstatt auf den Stol fuhren wir kurzentschlossen auf den Matajur, da der Nordwind zu stark war. Nach spektakulärem Start von Jürg über den Zaun und knapp an den Bäumen vorbei, zeigte uns Röbi dann, wo am Nordhang die Aufwinde zu finden waren. Als die Südflanken immer mehr Thermik entwickelten, wechselten die bereits Fliegenden die Talseiten und die noch Startenden gaben Gas um dem aufziehenden Rückenwind zu entkommen. Der Flugtag entwickelte sich immer besser und unglaubliche aber frische Höhen bis 3000 m.ü.m wurden erreicht und viele konnten den Krn von oben herab angucken oder sogar umrunden. Die atemberaubende Weitsicht über die Bergketten und die Wolkenstrassen für die Streckenfresser waren traumhaft. So wurde mein erster Streckenflug von 100km möglich. Das Landebier beim Sonnenuntergang und der Austausch der persönlichen Erlebnisse rundeten einen tollen Flugtag ab.

Always Happy Landing! Balz

  


Mittwoch 16.5.2012

Ohne Worte{#emotions_dlg.56} 

  

Dienstag 15.5.2012

Heute um 9:00 Uhr zum Frühstück waren alle da... Komisch... Bereits um 08:30 Uhr waren die ersten auf dem Bänkli voller Erwartungen auf den neuen Tag. Um 10:10 Uhr war Abfahrt angesagt.. Destination STOL.  Auf dem Stol, nach kurzem Briefing, verabschiedeten sich alle in die Luft. Sogar Piti machte einen kurzen, zum Glück aber glimpflichen Flug. Schwierige Startbedingungen und ein nicht ganz perfekten Startversuch eines Piloten machten aus Piti einen Tandempassagier und er wurde einige Meter mitgenommen. Einige Piloten flogen Richtung Italien, andere versuchten ihr Glück auf die andere Seite. Um 15:00 Uhr sind (8 von 16) auf den Kobala gefahren, um einen weiteren Flug zu machen. Auf dem war schon eine Gruppe deutscher Piloten am warten, dass sich die Startbedingungen verbessern und der Wind schwächer wird. Nach kurzem Briefing durch Piti, sind wir einen nach dem andern gestartet. Zwei weitere Busse sind angekommen und wir hatten einige Zuschauer. Alle Piloten starteten ohne Probleme und Piti konnte einen Applaus der anderen Piloten geniessen, die sichtlich Beeindruckt von den Startqualitäten "seiner" Piloten waren... Starker Gegenwind sollte die Heimkehr nach Kobarid erschweren... Jedoch schafften alle Piloten die Distanz ohne Probleme. Gegen Ende des Fluges färbte sich der Himmel gefährlich dunkel.. Beim Landebier traffen sich alle Piloten wieder und erzählten von ihren Abenteuern. Einige waren beim ersten Flug über 4h in der Luft und konnten schöne Distanzen fliegen. Röbi Flog 98km und verpasste das gezahlte Nachtessen von Piti um 2 km{#emotions_dlg.47}. Nach kurzem Halt im Hotel, fuhren wir nach "Most na Socci" einem Ort östlich von Kobari, um ein verdientes Nachtessen zu geniessen.

Auf dem Heimweg geschah der Brüller des Tages..{#emotions_dlg.52}.Piti wurde vom lokalen Bus überholt, nicht bloss überholt, sondern pulverisiert.. Böse Zungen behaupten er hätte ein Pflaster zu viel aufgeklebt.....{#emotions_dlg.48}

Gruss Frederic

      

 

Montag 14.5.2012

Um 0900 Uhr trafen wir uns optimistisch zum Frühstück. Piti fuhr mit dem Bus nach Most na Soci um den Dieter abzuholen der mit dem Nachtzug von Zürich kam. Aufgrund des anhaltenden Nordföhns war jedoch an Flüge um Kobarid nicht zu denken. Mit der Hoffnung auf einen Nachmittag/Abend- Flug machten wir uns auf den Weg nach Meduno. Um ca. 1400 Uhr am Startplatz Meduno angekommen wurde uns buchstäblich eins geblasen! Der Wind war zu stark und wir richteten uns aufs Warten ein. Zwei Stunden später kamen schliesslich weitere Busse mit hoffenden Gleitschirmpiloten an. Schlussendlich dürften es mehrere duzend Piloten gewesen sein. Lediglich zwei wagten schlussendlich auch einen Start. Erfolgreich, jedoch wenig Stilvoll. Unser Warten bis ca. 1830 Uhr wurde nicht mit einem Flug belohnt, dafür mit echten italienischen Pizzen! So machte sich die gegroundete Flytours-Truppe mit himmlischen Pizzen im Magen, auf den Heimweg nach Kobarid.

 

Sonntag 13.5.2012

Die Bilder Sprechen für sich. Zu viel Wind. 

       

 

Samstag 12.5.2012

Pünktlich um 0615 konnten sind wir in Hurden abgefahren. In Sargans mussten wir noch den Gleitschirm von Christine abholen, da sie in vor der Reise noch Kontrollieren lies. Die Fahrt nach Slowenien ging ohne Stau zügig, so das wir schon knapp nach 15 Uhr da waren. Leider war an Fliegen nicht zu denken da Richtung Tolmin grosse Wolkentürme standen und der Wind zügig Blies. Somit gingen fast alle zum Abend Bier über. Nach dem Nachtessen entlud sich ein mega Gewitter.

Gruss Piti  

 

 

 

 

Slowenien1 2012

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Schlusswort 

Was soll ich jetzt zum Schluss noch Schreiben? Es war einfach eine super Woche!!!!!!!!!! Ich möchte mich bei allen Teilnehmern bedanken für diese tolle Woche und natürlich Morice für seine Hilfe. Es würde uns freuen euch wieder auf einer nächsten Flytours-Reise zu begrüssen. Danke. Gruss Piti

Freitag 4.5.2012

 Wie jeden Morgen fahren wir auch an unserem letzten Flugtag pünktlich Richtung Flugziel. Es gibt nämlich mehrfach bestätigte Gerüchte über stehengebliebene "Unpünktliche" winken. Das heutige Flugziel wurde wegen des in den Bergen angekündigten Niederschlags um Kobarid und dem bereits am Morgen zügigen Wind am Stol auf Lijak bei Nova Gorica festgelegt. Den gleichen Berg also, welchen wir vom vergangenen Sonntag mit vielen Piloten und als  Wettkampfstartort in Erinnerung haben. Heute ist der Startplatz im Vergleich leer. Nur einige dutzend Piloten warten auf optimale Start- und Flugbedingungen. Auch wir beobachten das Wetter und das Geschehen einige Zeit. Es scheint sich hier prächtig zu entwickeln und auch die Startbedingungen sind gut, so dass alle "Pitianer" dann innerhalb einer Viertelstunde den Startplatz in Richtung Himmel verlassen. Die Thermik entwickelt sich sensationell und die Entstehung von Cumuli vereinfacht manchem Streckenbolzer die Suche. Die Basis liegt mit ca. 1600m nicht allzu hoch, aber bei einer Landeplatzhöhe von unter 100m reicht auch das für das eine oder andere Experiment in Richtung Talmitte. Da ich (Reto) dabei doch relativ viel Höhe verlohren habe beschliesse ich, mich wieder an die Flanken zu schmiegen. Mit nur gerade 400m über Landeplatz hab' ich es allerdings dennoch geschafft, den Startplatz wieder zu überhöhen und bis zur Basis zu gelangen. Dort traf ich Lars, der sich dem Wind entgegen in Richtung Krete vorkämpft.... Es war ein sehr schöner Flug den wir nach knapp 2 Stunden zufrieden mit einer sanften Landung auf dem offiziellen Landeplatz beenden. Nun aber rasch aufs Klo und ein "Landeradler" (gibts hier in Dosen: Bier mit Grapefruit - schmeckt hervorragend erfrischend winken ). "Piti- Abholservice" rückt noch aus, um einen "abgesoffenen" Abenteurer einzusammeln. Dieser hatte in kürzester Zeit 1500m an Höhe verlohren und musste auf einer kleinen Alp landen... Nach dem letzten Flug drängt sich eine Wochen-Bilanz geradezu auf. Mit welchen Erwartungen sind wir nach Kobarid gekommen und wurden sie erfüllt? Wir hatten keine Unfälle zu verzeichnen. Die Wettergötter meinten es gut mit uns und bescherten uns jeden Tag gute Flugbedingungen.  Nach dem letzten Tag hatte jeder ein Riesen-smile im Gesicht. Wir meinen: so muss es sein! Es bleibt uns nur noch Danke zu sagen: Danke der Sonne und dem Aufwind, und dass wir nicht ins Leere gefallen sind. Danke den guten Köchen für das ausgezeichnete Essen. Danke den Hunden die uns beim joggen nicht ins Bein gebissen und wir beim Fliegen vor Angst nicht in die Hosen geschissen (das ist ein Reim !! ärgern ). Danke auch Piti für's organisieren, seine stets gute Laune, seine Geschichten, Hilfsbereitschaft, Flug- und Lebensweisheiten und zu dessen Fahrkünsten wir alle applaudieren (ein langer Reimwinken ). Danke Kobarid, die besten Erinnerungen nehmen wir von dir mit.... (Schlussreim winken

Lars und Reto

 

   

 

Donnerstag 3.5.2012

Nach einem gewohnt reichhaltigen Frühstück gings wiederum um 10:15 los in Richtung Stol zu einem, nach Pitis Voraussage, super Flugtag. Die Basis war tief und nicht viele Flieger waren am Startplatz. Ungewohnt rasch machten sich unsere Leute bereit zum Starten. Schliesslich war das Ziel der einen die 100 km Marke zu knacken und vor allem Andi, den Österreichischen Fritz zu schlagen. Ich ging es ein wenig gemütlicher an doch auch ich ging bald mal los. Kurz Richtung Italien doch schon bald kehrte ich, da mir die Basis zu tief und dunkel war. So flog ich mit 2 - 3 kreisen ohne gross Höhe zu verlieren der Krete nach Richtung Kobarit. Auch auf der Querung zu den "Pöppel" in Kobarit verlor ich nicht viel Höhe. Mit Pedro und Marcel kreiste ich über denen im selben Schlauch doch scheinbar machte sich mein Zerleger vom Dienstag bemerkbar denn als es mich unterm Schirm hin und her schlug verlies ich diesen rasch und wollte an den Landeplatz. Als dann aber mein Vario auf dem Weg dorthin wieder anfing zu piepsen konnte ich nicht anders und drehte wieder. Ganz ruhig ging es kontinuierlich aufwärts und als ich zwei Schirme einiges unter mir sah, wie die weiter Richtung Tolmin flogen dachte ich mir, na das kann ich in diesem Falle auch riskieren. Tja, an der nächsten Kante angekommen musst ich feststellen, dass die beiden Schirme die ich losfliegen sah nicht mehr viel tiefer als ich waren aber wir hatten noch genug Höhe und wieder steigen damit es noch weiter gehen konnte. Mit einigen Kreisen hatte ich genug Höhe um die nächste Querung in Angriff zu nehmen und am nächsten Hang unten angekommen ging es quasi diagonal bis ans Ende der Krete ganz nach oben und von da easy bis an den Anfang vom Tolmin. Da drehte ich und konnte den Rückflug immer schön oberhalb der Krete zurück fliegen und den Flug am offiziellen Landeplatz beenden. Nicht genug für diesen Tag fuhren wir noch auf den Kobala in Tolmin um einen wunderschönen Abendflug nach Hause anzugehen. Auch dieser endete für die meisten auf dem Landeplatz in Kobarit. So ging ein weiterer schöner Flugtag zu Ende. Andi schaffte an diesem Tag 122 km und liess den Fritz weiter hinter sich!{#emotions_dlg.49}

Viele Grüsse Jürg

Andi:  http://www.xcontest.org/world/en/flights/detailärgernilzchen/3.5.2012/09:45

   

Mittwoch 2.5.2012

Ein Gewitter vom Vorabend war verantwortlich, dass heute Morgen wesentlich mehr Luftfeuchtigkeit vorhanden war als an den Vortagen. Piti chauffierte uns wie gewohnt zügig und sicher zum Startplatz auf den Stol. Die Basis war entsprechend tief, sodass wir unsere Startvorbereitungen gemächlich angehen konnten. Langsam aber sicher hob sich nicht nur die Nebeldecke, sondern auch Pilot um Pilot in die Höhe. Auch heute wurden wieder hervorragende Streckenflüge absolviert. Andy, Güggi, Mario, Peter und Co. gaben alles, um neue Rekorde aufzustellen. Am Abend gings gemeinsam zum Nachtessen in die Beiz eines Clubmitgliedes vom hiesigen Paraglider-Club. Drei Treckingteilnehmer blieben diesem Essen allerdings fern, denn sie zog es ins rund 100 km östlich gelegene Begunje an ein Musikkonzert. Dort steht das grosse Haus mit Restaurant und mehreren Konzertsälen von Slavko Avsenik, legendär und weltberühmt durch die Oberkrainer Volksmusik. Reto, Lars und ich erlebten ein 4-stündiges Konzert auf höchstem Niveau. Perfekte Musik, perfekter Gesang und eine tolle Stimmung, verbunden mit einem köstlichen Oberkrainer-Menue, haben diesen Abend zum unvergesslichen Erlebnis werden lassen. Um 1.30 h gings in die Federn, mit Oberkrainer-Musik in den Ohren und Träumen von den morgigen Höhenflügen.

Kari Zobrist

   

    

 

Dienstag 1.5.2012

Wie jeden Tag genossen wir ein ausgezeichnetes Frühstück. Jedes mal bin ich jeweils wieder gespannt, was  Neues auf dem Frühstückstisch steht.  Besser als in vielen Viersternhotels! Das Wetter schien an diesem Tag einfach genial zu werden. (Wie schnell lässt man sich von einem blauen Himmel täuschen.) Auch heute ging es wieder auf den Stol. Dabei verblüffte Piti eine andere Autofahrerin, als er sie mit dem Bus auf der Forststrasse einfach mal schnell überholte.  Oben angekommen, war dann der Himmel nicht mehr so blau. Trotzdem starteten gleich ein paar schon raus. Adi machte gleich in kürzester Zeit zwei Toplandungen. Auch Reto wurde dann von Piti wieder hineingelotst. Am frühen Nachmittag startete dann auch ich. Mein Ziel war es eigentlich länger als bisher zu fliegen. Das gelang mir nicht ganz schaffte aber die Talquerung über Kobarid zum nächsten Hügel. Da waren die Aufwinde nicht mehr so gut. Da der Wind im Tal auch zugenommen hatte, reichte es nicht mehr ganz zum offiziellen Landeplatz zurück. Nach einem kurzen Walk war ich dann aber wieder bei den anderen am Landeplatz und genoss ein feines Schweppes Bitter Lemon (ist für mich das Landebier). Am Abend zog dein heftiges Gewitter auf. Der guten Stimmung tat das aber keinen Abbruch. Wieder war ein toller Flugtag zu Ende.

Gruss Mirjam

 

    

 

Montag 30.4.2012

Heute war wieder ein Flug vom Stol angesagt. Nach einem stärkenden Frühstück sammelten wir uns und fuhren zum Startplatz. Nach erster Ankündigung von Piti sollten wir uns ca. eine Stunde nach Ankunft für den Start bereit halten. Nachenigen Minuten wurde die Startzeit revidiert, und es ging früher los. Nun die Bedingungen waren gut und wir hoben ab. Die einten standen zwar nach kurzer Zeit wieder am offiziellen Landeplatz. Einige landeten aber wieder am Startplatz und genossen die Wartezeit bis die Bedingungen etwas besser wurden. Richtung Italien zeigten sich einige dunkle Wolken die Thermik anzeigten. Mein persönliches Ziel war Heute endlich mal die Grenze zu Italien zu erreichen, was mir mit der Hilfe der Kumuli auch gelang. Aber nach einem schier unendlichen Flug mit einem tiefen biiiiiiiiiiiiiiiiiip vom Vario brach ich die Übung ab. Danach ging es mit kratzen der Krete entlang und ausnützen jedes keine Anzeichens von Thermik wieder Richtung Stol zurück. Überglücklich kam ich auch wieder im sicheren Fluggebiet an wo ich wusste das es sichere Landeplätze gibt. Auf dem Flug Richtung Landeplatz gab es dann wieder das beliebte biiibb des Vario und steigen wurde angezeigt. Einenge kreise in der guten Thermik und dann war auch meine Zeit gekommen um langsam Richtung Landeplatz zu Fliegen. Als ich mich dann über Koarid befand war ein leichtes Steigen spürbar das ich einige Minuten genoss. Nun ja ich genossen die zusätzliche Höhe und die Flugzeit. Aber langsam wurde es Zeit für die Landung. Nach dem ich einige Höhe abgebaut hatte setzte ich zur Landung an. Nach einer sanften Landung war nun ein feines Nachtessen angesagt. Den Abend friedlich ausklingen lassen und genüsslich ins Bett fallend bereiteten wir uns auf den nächsten Tag vor.
 
Gruss Fabian
 
      

 

Sonntag 29.4.2012

Heute fuhr uns Piti zügig, mit krassen Überholmanöver, zum Lijak.{#emotions_dlg.22} Oben angekommen, warteten bereits einige hundert (!!!) Piloten auf uns. Langweilig wurde es somit nicht, da es bei so vielen Piloten immer wieder spannende Starts zu beobachten gab. Nach ca. 2 h Beobachten, wagten wir uns auch in die Luft. Aber in der Luft war es auch ziemlich überfüllt. Somit beschloss ich, den Antennenberg (Plesa) in Angriff zu nehme. Nach knapp 2 h und knapp 30 km weiter stand ich jedoch wieder am Boden. Die andere Flytours-Piloten hatten aber keine Eier und wagten nicht mal eine Talquerung!{#emotions_dlg.53} Diese konnten jedoch, im Gegensatz zu mir, wieder zum Ausgangspunkt zurückfliegen.

Flug von Peter: http://www.xcontest.org/world/en/flights/detail:flype/29.4.2012/12:58

Flug von Röbi http://www.xcontest.org/world/en/flights/detailüberraschtertli/29.4.2012/13:05

Andi

   

9 Uhr  trafen wir uns zum Frühstück, Piti hat unterdessen das Wetter studiert. Er entschied sich für heute Sonntag an den Ljak zu gehen. Im Stoll hatte es zu viel Wind. Viertel nach Zehn fuhren wir in ca. einer Stunde Autofahrt zum Ljak. Puhh so viele Autos hier, na ja Piti hat uns gesagt es werde vermutlich viele Leute haben. Falls wir nicht fliegen können sei es auch Interessant zum Zuschauen. Die Thermik hat noch nicht so richtig eingesetzt, doch es war imposant die ca. 200 Leute zu beobachten. Davon ca. etwas über 120 Piloten. Wir erfuhren dass heute noch ein Wettkampf sei. Irgendwann wurde das Startfeld geräumt, durfte niemand mehr starten weil für ca. 40 min. nur noch für die Wettkampfpiloten alles frei bleiben musste. Ca. 40 Wettkampfpiloten gingen in dieser Zeit raus. Es war sehr Interessant diesen zuzuschauen. Als dann alle weg waren starteten wir dann auch. Da wir aber leider nicht die einzigen waren hatte es vor dem Startplatz ein Riesen Pulk. Laut Pitis Aussage besser ausweichen, auf der sicheren Seite sein als sein Vortritt zu erzwingen.  Na ja der erste und einzige Flug heute ging für die einen nach kürzerer oder länger Zeit dann auch zu Ende.  Auf dem Weg ins Hotel machten wir noch ein Zwischenstopp zum Nachtessen. Gesättigt und Zufrieden gings Richtung Hotel zurück.

Gruss Heinz

 

 Samstag 28.4.2012

Bereits das fünfte mal ging es für mich heute Morgen wieder einmal nach Slowenien. Pünktlich fuhren wir los und Mario stieg in Reichenau zu. Bis über die Grenze verlief die Fahrt ohne grosse Verzögerungen, jedoch zwischen Mailand und Venedig hatte es sehr viel Verkehr, so dass wir leider erst gegen 16:10 bei Roman eintrafen. Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, ging es noch auf einen Abendflug richtig Stol. Der Aufwind war super, oben angekommen dauerte es nicht lange und alle waren in der Luft.{#emotions_dlg.50} Herrliches soaren am Stol war angesagt. Nach einer Stunde beschloss ich mich langsam in Richtung Landeplatz in Kobarid zu fliegen. Auf ca. 1800M über dem Landeplatz begann es plötzlich zu steigen... Umkehrthermik?? lächeln Ich flog weiter in Richtung Tolmin... kontinuierliches steigen von ca. 1m/s war angesagt. Es war genial! Mittem im Tal steigts und steigts und steigts... schlussendlich war ich ohne einmal zu kreisen auf 2350m!! lächeln Wenn es nicht langsam dunkel geworden wäre, wäre ich noch weiter geflogen. Ich bin dann nach langem Spiralen, um endlich runter zu kommen, um 20:30 gelanden. lächeln Einer der schönsten Flüge bis anhin.{#emotions_dlg.20} Piti hat wieder einmal mehr voll erfüllt!! {#emotions_dlg.49}

Güggi

  

Früh morgens um 05.45 trafen sich  12 Reiselustige in Pfäffikon (SZ). Die einen ein bisschen später aber wir konnten ziemlich genau nach Pitis plan abfahren. Die Fahrt führte uns über den San Bernadino nach Italien bis nach Venedig und dort irgendwo über die Grenze nach Slowenien. Wir hatten zwischendurch Stau, doch dank Sonne und guter Laune der Gruppe ging der Stau schnell vorbei. Nach fast 7 Std. Autofahrt, luden wir unser Gepäck im Hotel aus, kurze Zeit später fuhr uns Piti zum Stoll hinauf. Der teilweise starke Wind und Thermik machte das Starten nicht so einfach so dass man immer wieder warten musste bis es eine ruhigere fase gab. Irgendwann waren alle in der Luft, es ging einfach nur hoch.............so genial. Die letzten landeten um ca. halb neun Uhr. Müde und mit Hunger fuhren wir dann Richtung Hotel wo wir dann nach etwas Wartezeit das Essen bekamen. Bald nach dem Essen gingen wir alle zufrieden und müde ins Bett.

Gruss Heinz

  

 

 

 

Calpe Weihnacht/Neujahr 2011/2012

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Tagesberichte auf Facebook wegen Problemen mit Internet

http://www.facebook.com/groups/241798690274/

 

 

 

 

Reisetagebuch Spanien2 2011

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Tagesbericht vom Sonntag 16.10.2011

Heute ist der Letzte Eintrag für die Spanienreise 2 2011. Auf Facebook werden wir noch einwenig weiter Schreiben. http://www.facebook.com/home.php#!/groups/241798690274/
Das waren einfach die besten Spanien Flugtage seit langem.{#emotions_dlg.20} Wir konnten super Flüge machen und das Wetter war auch immer dafür bereit{#emotions_dlg.58}. Wir möchte uns herzlich bedanken bei allen Teilnehmern und besonders natürlich dem Rudi für seine Hilfe{#emotions_dlg.49}. Es würde uns Freuen euch wieder mal bei einer Flytours-Reise Begrüssen zu dürfen. Danke.

Gruss Piti

 

Tagesbericht vom Samstag 15.10.2011

Gleich zu Beginn muss ich mich im Auftrag der Teamleitung bei Ernst aus Zofingen entschuldigen, Dass wir den jährlichen Tagesausflug nach Almudeina nicht schon letzte Woche gemacht hatten, als er noch mit von der Partie war, sondern erst heute. Dieses „Lieblingsfluggebiet“ von Ernst war heute unser Tagesziel.
Das kurvenreiche Tal dorthin erinnert Piti immer an seine frühere Autorennfahrer Zeit. So erreichten wir dieses Fluggebiet in nicht viel mehr als 1 Stunde. Die Fluggebiet Inspektion dauerte gerade mal eine knappe Zigarettenlänge um festzustellen, dass der Wind nicht unseren Vorstellungen entsprach. So wechselten wir unsere Position zu einem Startplatz Richtung Süd. Dort bekamen wir aber einen kalten Nacken, wenn wir in Flugrichtung schauten. Also wieder nichts! Auf dem weiteren Weg mussten wir feststellen, dass wir einen feigen Traubenklauer…. sorry… einen Feigen- und Traubenklauer unter uns haben. Nach begangener Tat konnte er schneller rennen als die 3 Startenden Bruno, Tobias und Piti gestern Nachmittag bei Rückenwind am Coll de Rates.
Auch bei der Startpiste der Löschflugzeuge entsprach der stark pustende Wind nicht unseren Vorstellungen.

So landeten wir schliesslich wieder einmal am Coll de Rates, den wir diesmal von Süden her erreichten. Wie fast immer fackelte Bruno nicht lange und machte sich startklar. Trotz grossflächiger Bewölkung und relativ wenig Wind, schaffte er es in kurzer Zeit, den Startplatz zu überhöhen. Auch als er er in die Fläche raus flog, erreichte er eine beachtliche Höhe und berichtete per Funk von seidenfeiner Thermik und so machte ich mich schliesslich auch startklar. Bei mir aber harzte es mehr und ich tummelte immer unter unterhalb der Krete hin und her. Nach jeder Wende war ich wieder um einige Meter tiefer. Irgendwann  war ich so tief, dass ich alles auf eine Karte setzte. Entweder „soff“ ich ganz ab, oder finde einen Schlauch über der Antenne auf dem Weg zum Landeplatz. Und siehe da! Wieder einmal bestätigte sich der Vorhügel als zuverlässiger Thermikablöser.  Im nu erreichte ich eine Höhe über der Rateskrete die es mir  erlaubte, einen kleinen Streckenflug zu wagen.
In der Zwischenzeit hat auch Piti auf ähnliche Weise diese Höhe erreicht und machte sich auch auf den Weg in gleicher Richtung. Zuerst ginge es bei mir aber Richtung Minicoll kontinuierlich wieder runter, Bevor ich kurz nach Überquerung desselben einen Megaschlauch fand, der mich in kürzester Zeit wieder unter die Basis trug. Piti war plötzlich weit unter mir zu sehen, drehte dann aber an anderer Stelle ebenfalls zur Basis auf. Ich zog nun los Richtung Lomalarga. Der Gegenwind war aber ziemlich stark und vor der genannten Stelle ging es ziemlich zügig runter. So konnte ich schliesslich die Krete des Lomalarga auf halber Höhe überqueren und das Sinken nahm ein Ende. Langsam erreichte ich noch einmal die Gipfelhöhe, musste aber einsehen, dass ich mit diesem Gegenwind Calpe nicht mehr ganz erreichen würde, zumal die ganze Gegend abgeschattet war. Also ging ich auf sicher, und suchte mir am Fusse des Hügels einen geeigneten Landeplatz. Gebrannte Kinder meiden das Feuer!
Piti, der auch meine Richtung einschlug, musste mit etwas schlechterer Gleitleistung vor dem Lomalargo in der Fläche draussen einen Landplatz suchen.
Auch diesen Flugtag  können wir, zumindest aus meiner Sicht, unter die Erfolgreichen einreihen.
Röbi

   

Tagesbericht vom Freitag 14.10.2011

Für heute war Treffpunkt zur Abfahrt um 11:00 Uhr angesagt, weshalb sich Beat, Felix und der Schreiberling um 6:45 Uhr vor dem Hotel zum Abmarsch trafen. Ziel: 8:10 Uhr - Sonnenaufgang auf dem Ifach. In der Dunkelheit von Calp versuchte ich den zweien einigermassen hinterher zu kommen. Liebenswerter weise warteten die beiden auch immer wieder auf den Nachzügler. Nach dem wir mit Taschenlampen den "Tunnel" durchquert haben sind wir vom normalen Weg abgekommen und kletterten z.T. auf allen vieren - ich jedenfalls - einen ziemlich steilen mit Felsen durchsetzten Hang hinauf. Die Hausdamen und Herren Möven quittierten dies mit lauten, die ich nicht immer nur mit Mövenlauten in Zusammenhang bringen konnte aber ich vermute, da die genau wussten, dass wir Touris sein mussten haben sie in all den gelernten Fremdsprachen ihren Unmut kund getan. Jedenfalls, als wir bereits um 7:30 Uhr oben angekommen waren stellte ich fest, dass der unangenehme Geruch den ich die ganze Zeit roch, an meinen Händen klebte.
Na ja, da wir gut 40 min. vor dem Sonnenaufgang am Ziel waren, hatte ich Zeit um die sch... so gut es ging von den Händen zu kratzen und die Aussicht mit der aufkommenden Dämmerung zu geniessen. Den Sonnenaufgang wie wir ihn uns vorgestellt hatten blieb uns dank einem Wolkenband leider verwehrt aber dennoch, es war absolut Lohnenswert!
   
Um 9:00 Uhr waren wir dann wieder unten und nach einer dusche konnten wir das verdiente Frühstück zu uns nehmen.
Bevor wir nach 11:00 Uhr Richtung Coll de Rates Abfuhren, verabschiedeten wir uns von Sämi, der vom Ruedi zur Heimreise auf den Flughafen gebracht wurde.
Kurz bevor wir den Startplatz erreichten, tauchten wir in die Basis rein und wurden von einem Spanier der am Nordhang ausgelegt hatte empfangen. Als dieser, bei der ersten Bodensicht startete um kurz darauf wieder zu landen, legte auch gleich - wer wohl - der Bruno als erster aus und startete. Einer nach dem anderen tat es ihm gleich wir alle bis auf den Röbi soarten so ca. 1 Std. immer wieder bis an die Basis, die sich Glücklicherweise einwenig nach oben verlagert hat. Der Röbi konnte - wie ich mitbekommen habe - einen Knoten in der Steuerleine nicht lösen worauf er sich umgehend vom Hang entfernt und auch bald darauf sicher gelandet ist.
Nach einem und z.T. zwei Kaffes im nahegelegenen Resti gings nochmals hinauf, doch da war Windstille, z.T. setzte sogar Rückenwind ein! Ausser dem Bruno, Tobias und ... dem Piti, der sich eine Route bis nach Calpe ausgeheckt hatte, zeigten uns die drei wie schnell sie mit Vorwärtsstarten auf den Beinen sind und der Rest fuhr, chauffiert vom MaMü im Bus hinunter wo wir Bruno und Tobias am Landeplatz und den Piti unweit davon im Bus willkommen hiessen. So ging ein weiterer wunderbarer Tag zu Ende.
Grüssle Jürg

   

Tagesbericht vom Donnerstag 13.10.2011

Vom Winde verweht.......
Für Heute war mal der Cortina angesagt. Nachden der Landeplatz den Neulingen erklärt war gings hoch hinter Benidorm zum Cortina. Oben angekommen wars noch zu früh für den richtigen Wind, dafür brennte die Sonne schon erbarmungslos auf den Startplatz (über 30° C.). Also wurden Zeltstangen gesucht und mit der Regenblache ein Vorzelt gebastelt....war ja  nicht auszuhalten dieser {#emotions_dlg.58}.

Endlich setzte der Wind ein wenig ein,so dass Ruedi mal einen Versuch startete...doch es schwächelte erbärmlich und Ruedi musste sich schweisstreibend wieder zum Startplatz hochkämpfen, was Ihm dann auch gelang. Da hielt ich es auch nicht  mehr aus und machte einen Versuch...ich hatte es besser und kam locker über den Gipfel (ist ja nicht hoch...lach). Leider setzte der Wind immer mehr von rechts ein, so dass ein vernünftiges Fliegen nicht möglich war.

  

Also beschloss Piti wieder mal zur Bernia zu fahren um dort unser Glück zu versuchen.
Niemand wollte so recht starten, nachdem sie den Landeplatz dort besichtigt hatten. Es hat ja nur ein paar Gebüsche.
Also blieb es wieder einmal mehr an mir als Versuchs-Kaniechen zu starten (Was ich ja nicht gerade Ungern mache).{#emotions_dlg.48}

   

Nach kleinen Hebern nach dem Start versuchte ich mein Glück rechst in der Schlucht, wo aber gar nichts ging. Also wieder nach vorne vor den Startplatz.Nach etlichen Achter-fliegen fand ich endlich den Hausbart und konnte ihn sogleich bis knapp über die Bernia ausdrehen. Auch Ruedi versuchte sein Glück, hat aber nicht damit gerechnet dass ich ihm den einzigen Schlauch schon geklaut hatte und so musste er den Abenteuerlichen Landeplatz anfliegen, was er super hinkriegte.

Nun zum Highlight...Nachdem ich so geil aufgedreht hatte und über der Bernia Richtung Calpe flog (wähnte ich mich in Gedanken schon am verdienten Landebier im Morena am Starnd von Calpe).{#emotions_dlg.13} Aber Oha..Nix wars mit Bier. Am Ende der Bernia angekommen wollte ich schon Richtung Calpe abdrehen...doch zu meinem Entsetzen stellte ich fest das der Südwest Wind schon sehr stark eingesetzt hatte hier vorne am Meer....grummel. Weit im Meer draussen war so weit man sehen konnte ein Sahra-Sand-Band unterwegs, das wie eine lange Gelbe Schleife aussah (wohl Richtung Schweizer-Alpen) .
Nun das Ende der Geschichte war für mich weniger erfreulich aber auch erfolgreich. Ich stand im Wind hatte in keine Richtung eine Chance weiter zu kommen. Ins Lee zum Olta wollte ich ums verrecken nicht, also gabs nur eines...Grosse Ohren Vollgas mit dem Beschleuniger und Landeplatz anvisieren..Landeplatz ? Wo gibts den so was hier.
Na ja...oberhalb des Altea-Hill hatte es hinter der Stromleitung im Tal Einschnitt die einzige für mich noch übrig gebliebene Möglichkeit (Natürlich voll in der Wind-Düse) eine schräge steinige mit Büschen zersetzte Wiese mit Weg. Trotz ruppigem Wind und nur mit Gewichtsverlagerungs-steuerung (da die  grosse Ohren bis zum Boden drin bleiben mussten) gelang es mir diesen einzigen kleinen Weg zu treffen ...Pffff, leider kriegte ich als ich gelandet war meinen Schirm nicht richtig runter und so musste ich mich noch ein kleines Stück auf dem Rücken mit Beine in der Luft (Wie ein Käfer) den Hang hoch schleifen lassen.

  

 Aussenlandungen gehören ja zum Standardprogramm in Spanien.
Wir freuen uns jedenfalls auf Morgen, wo wenn der Wind so ist wie vorhergesagt..wieder einmal Klippensoaren in Santa Pola angesagt ist.

Allways Happy Landing...Bruno

 

Tagesbericht vom Mitwoch 12.10.2011 

Unglaubliche Flugferien hier in Calpe, ein Highlight jagt das andere... Die  heutigen Highlights,{#emotions_dlg.4} 

(Felix): Start im Colle de Rattes, Touch-and-Go auf dem Pass zur Bernia-Kette (ca. 5m Überhöhung) und Landung im FKK Strand (Playa Mascarat)... lächeln

(Beat): Nach zähem Steigen absolut Stressfreier Flug über alle Höhen vom Colle de Rattes nach Calpe (ausser zwei Frontstalls auf grosser Höhe mit meinem alten RA!!!). Einflughöhe in Calpe ca. auf Höhe des Ifach (330 m). Mega Erlebnis!!!{#emotions_dlg.21}

(Bruno): als erster gestartet und sogleich aufgedreht gings immer besser.doch ich kam relativ knapp an der bernia an und musste doch kämpfen.aber schnell fand ich den megaschlauch der mich zügig hoch über die bernia schoss.somit konnte ich mich danach zurücklehnen und in einem gemütlichen gleitflug den strand von calpe ansteuern.dieser flug wird lange in meiner erinnerung bleiben...danke piti, waren einfach tolle flugferien.

(Sämi): Nach einem zähen start spührte ich das es heute wieder was werden kann die schleuche standen sehr gerade und es ging auch wie letzten mittwoch wieder ordentlich hoch bis auf 1750 m.ü.m an der bernia hochgedreht und dann ab richtung calpe das absolute glücksgefühl war als ich merkte das es an den strand von calpe reicht! zurücklehnen und geniessen!!!!!! lächeln

(MaMü): Eigentlich ist es viel zu heiss zum Fliegen, drum gibt es nur eine mögliche Route, die nach Norden zur Abkühlung. Calpe liegt leider nicht auf dieser Route, aber Parcent ist ja auch schön.

(Ruedi): Ja ok als guter Starhelfer startete ich zuletzt als alle schon irgend wo zwischen mir und Calpe unterwegs waren... Vor und Nachteile...
in der Luft merkte ich scheisse Kopfpariser vergessen, Sonnenbrille nicht montiert, Fotoaparat wahrscheinlich noch im buss....
egal aufdrehen und haha jetzt kommts alle Dumis (nicht dumme mehr vorflieger gemeint) zeigen mir wo es rauf geht. Am Pass und irgend wo Mitte Krete zur Bernaia.
so konnte ich geschickt überflüssiges suchen der Thermik erspaaren und zügig zufliegen.
fast zu schnell war ich hoch über der Bernia und aus dem letzten fehler gelernt flog ich im gleitflug über den Olto an den strand von Calpe... Hammer Tag und das bei Inversion und Blauthermik... Supper Genial!!{#emotions_dlg.20}

(Röbi): Als mein Torro kurz vor der Überquerung der Bernia das rote Tuch von Beat erblickte, wurde er fuchsteufelswild, klappte ohne mein zu tun beide Ohren ein und stürzte sich hinunter zu seinem Harem. Wir, mein Torro und ich, landeten auf einem kleinen Plätzchen direkt neben einer Koppel voll schwarzer Kühe.

(Jürg): Nachdem ich mein Vario nicht dazu brachte die vom Chefe geforderten 1600m - vorher braucht ihrs nicht zu versuchen - anzuzeigen, entschloss ich mich das Valle Bernia zu erkunden, ein wunderschönes Tal das wohl die wenigsten kennen. Dennoch, ich werde wohl meine Vario-Einstellungen prüfen und das nächste mal mehr den Kollegen, die auf meiner Höhe losflogen trauen und ihnen folgen.

(Tobias)Ich schmiss mich gleich hinter Beat raus und wir teilten uns die Thermik zu gleichen Teilen: Er kriegte das Steigen und ich das Sinken. Ungefähr 120m über dem Landeplatz wendete sich das Blatt und ich konnte mich wieder über Startplatzhöhe hochkämpfen und flog danach mit Sämi, Ruedi und Jürg Richtung Bernia. Dort schlich ich unter der Krete dem Relief entlang mehr oder weniger im Gleitflug Richtung Calpe und landete dort am Strand - hinter Beat, Bruno und Ruedi und vor Sämi. Den Flug gibt es hier: http://www.paraglidingforum.com/leonardo/flight/520601.

(piti) Wir sind im Zentrum von einem mega Hoch was für fast Null Wind sorgt hier in Calpe. mit 33° Grad war heute der wärmste Tag. Was mir weniger Freude machte war die starke "Perversion", die gut vom Startplatz Süd am Col de Rates zu sehen war. aber ich glaubte fest daran das es heute nochmals bis nach Calpe ging. Am Anfang sah es nicht so aus, aber als einige plötzlich schön höhe machen konnten war der glaube wieder da. Ich montierte dem Bruno meine neue Action Pro Kamera bei der mit der Fernbedienung Filmen und "Fötälä" möglich war. Beim Flug letzte Woche habe ich im den Gummi geschliffen weil er nicht nach dem "Fötälen" einfach weiter gefilmt hat. Heute sollte der ganze Flug mit Fotos und Film Dokumentiert werden. Alle gestartet und ich hole Röbi und Jürg unterwegs, wo sie ausengelandet sind ab. Die Fahrt hinter der Bernia ist ja auch was schönes. Am Strand von Calpe stossen wir zu den restlichen Piloten die natürlich begeistert von ihrem Flug sind. Bruno übergibt mir die Kamera und wir fahren alle zurück ins Hotel. Ich begab mich sofort aufs Zimmer und wollte das Ergebnis vom Filmen und die Fotos anschauen. Was ist den hier los? Kein Chip drin!!! Sofort schaue ich ob er noch im Adapter steckt. Aha der Bruno will mich verarschen.{#emotions_dlg.54} Ich schreib ihm sofort ein SMS er soll den Chip bringen und zwar Subito!!{#emotions_dlg.47} Nach 2 min kommt er in mein Zimmer und fragt was los sei." Warum hast du den Chip rausgenommen?" "Habe ich nicht"{#emotions_dlg.55} war seine Antwort.Waaaaassssssss!!!!! Sofort suchte ich neben dem Compi das Pult ab und dann liegt dieser Chip einfach so da!!{#emotions_dlg.16} HUGODASI was für eine scheisssss! Ich könnte mich Ohrfeigen und man sollte mich {#emotions_dlg.2} Für Spot habe ich gesorgt und hoffe das mir das nie mehr passiert.
Der Flieger des Tages war aber Tobis der 120m über dem Landeplatz Süd wieder hochgedreht hat. Gratuliere!!


     

 

Tagesbericht vom Dienstag 11.10.2011

Waren wir in den Tagen zuvor jeweils in Sichtweite des Ifach unterwegs, ging es heute nach dem obligaten Einkaufsstopp eine gefühlte Stunde Fahrt gegen Westen nach Palomaret. Wie immer erhielten diejenigen, welche das Gebiet noch nie beflogen hatten, eine fundierte Einführung von Piti. Danach gab uns Piti die Aufgabe, zwei Punkte zu überfliegen und danach wieder am Startplatz zu landen. Kurz darauf schmiss sich unser Chef-Wind-Und-Thermik-Prüfer Bruno raus und verschwand bald hinter der ersten Erhebung in Richtung erstem Wendepunkt um bald darauf weiter hinten wieder aufzutauchen.
Ein gewisses Mass an buntem Treiben stellte sich darauf am Startplatz ein und es machten sich weitere Flieger startklar. Ich setzte auf sichere Werte und startete kurz nach Röbi - um diesem nachzuschleichen. Leider war es dann am ersten Schläuchlein so, dass ich den Aufkleber auf Röbis Untersegel immer kleiner werdend über mir und die Sträuchlein im Hang gleich bleibend gross neben mir sah. Kurze Zeit später hatte Röbi ausgedreht und ich konnte mich am Anblick des leicht detailreicher warzunehmenden Landeplatz erfreuen. Piti stoppte weitere Starts und half mir durch den einen oder anderen Tipp ("flieg mal da rüber") zuerst wieder auf die Höhe des Landeplatzes zu kommen und diesen dann satt zu überhöhen.
Es blieb aber klebrig und die Bedingungen hatten einen leicht bockigen Charakter - je nach dem vielleicht auch etwas mehr als leicht, wenn man einzelne Totalzerleger in Betracht zieht. Als ich mich bis an den ersten Wendepunkt Meigmo durchgekämpfte, mich unterwegs mit einem halben Dutzend Geier angefreundet und von Beat einholen gelassen hatte, ergab sich die Gelegenheit, in entspannter Position einige schöne Bilder einzusammeln, bevor es weiter an den zweiten Punkt ging. Die Antenne in Westlicher Richtung war das Ziel. Gerade einfach fand ich es nicht, dorthin zu kommen. Schliesslich war heute wieder mal so ein Tag, an welchem mich das grösstmögliche Sinken relativ zuverlässig zu finden schien. So kam ich tiefer als andere an der gegenüberliegenden Krete an und musste ich mich dort festbeissend langsam emporarbeiten und konnte dabei am Hang auch den Staub von meinen Stabilos abwischen.
Am zweiten Wendepunkt liess ich mich von der Thermik einmal saftig durchprügeln bevor ich Kurs auf den Startplatz setzte, einmal Höhe getankt und dann im Vollspeed rüber flog und toplandete.
In Spanien - so habe ich gehört - nennt man es Siesta, wenn man unter einem Baum im Schatten liegt und nichts tut. Lange hielt das süsse Nichtstun allerdings nicht an. Kurz nachdem alle wieder da waren, schmissen sich schon wieder die ersten raus, um weiter zu fliegen. Die Bedingungen waren unterdessen angenehmer geworden und bald waren fast alle in der Luft und flogen alle gen Süden, um mit je nach dem kleinerem oder grösserem Abstand von Startplatz zu landen. Während bereits alle anderen mit weniger Strecke gelandet waren, hatte sich Ruedi eine kleine Krete neben der Ortschaft Alcoy gekrallt und flog dort im Aufwindband fröhlich hin und her.
Zur Strafe fürs gute und weite Fliegen musste Ruedi zwar keinen Tagesbericht schreiben, konnte sich aber wie auch Felix kein Eis kaufen, da die Tanke vor ihrem Aufsammelpunkt lag.
Tja, man kann nicht alles haben.

   

 

 

Tagesbericht vom Montag 10.10.2011

Der Montag begann am Sonntagabend. Der Ruf zum Oktoberfestzelt war unüberhörbar. Die Mehrheit der Gruppe entschloss sich mit Bier und Würsten und vor allem mit sehr lauter Musik im grössten Oktoberfest ausserhalb des Freistaats Bayern (München) den Montag vorzubereiten.
Am Montag vor 10 Uhr sahen wir dann Felix das Katerfrühstück mit grossem Appetit  verdrücken.

Es hat sich für ihn sehr gelohnt, konnte er doch auch sehr lange über den Häusern von Calpe soaren.
Doch alles der Reihe nach.  Der Südwestwind sah in den Prognosen so tipp top aus, dass wir auf den Toix fuhren. Nach etwa einer Stunde Wartezeit und natürlich mentaler Vorbereitung wurden wir mit Unterstützung unserer kompetenten Guides Piti und Ruedi einer nach dem anderen gestartet.
Bruno erkundete als erster die Lage und zeigte uns mustergültig, wie man den Task angeht. Bald schon gelang ihm die Querung zur Berniakette. Nach Felix, unserem Leichtgewicht, der sich heute mit fettem Zmorge aufmunitioniert hat, wurde auch ich gestartet.
Alle kamen problemlos in die Luft und genossen den Toix in vollen Zügen. Der erfahrene Röbi nahm dann als erster die Querung der Meerbucht in Angriff und einer nach dem anderen folgten ihm. In Calpe konnten wir alle etwas bis viel und lange soaren. Nachdem Bruno den Luftraum freigegeben hatte konnte ich ca. 15 Minuten alleine alle Hochhäuser inspizieren und mit den erfreuten Balkonbewohner mit Zeichen und Rufen kommunizieren. Die Einladung zum Essen habe ich aber abgelehnt! (11. oder 12. Etage!!). Bald kamen die anderen Piloten und wir genossen sehr lange das Soaringfeeling. Felix „stand“ , wie parkiert  mehrmals lange an den gleichen Ecken und wollte kaum mehr den Boden begrüssen.
Auch Ruedi, der praktisch die ganze Berniakette abgeflogen ist, ereichte, wie alle anderen problemlos den Strand. Wir konnten nur tolle und saubere Landungen sehen und haben den wunderschönen Flugtag zufrieden an der Strandbar mit einem Landebier abgeschlossen.
Die Wetterprognosen bleiben gleich gut! Wir freuen uns auf morgen. Hasta la vista Calpe!  Morgen sind wir wieder dabei.
Beat

    

 

Tagesbericht vom Sonntag 9.10.2011

Sonntag, Sonne und 09. Okt. 2011 lächeln Nach einem 24h Tag (die Neuankömmlinge Beat, Tobi und ich sind gestern um 6 Uhr Morgens in Basel abgeflogen - jeder kann sich ausrechnen wann man dafür in Zürich aufstehen mus...) mit zu viel Wind (= Ruhetag) ging es heute zum Colle de Rattes. Um ca. 11:30 angekommen, Startplatzinstruktion und Orientierung für die Frischlinge, begleitet vom Duft der Bergkräuter und Staaaaahlblauem Himmel, wohin und soweit das Auge reicht...
Dann... plötzlich juckt es die ersten, denn Kumuli bereiteten uns die Ehre lächeln Und so entflutschte einer nach dem anderen in die Luft... Kennt ihr den Bergsteiger-Schnupfspruch? Rumpeldipumpel und weg war der Kumpel - Das war auch heute das Motto: (Thermik-) Rumpeldipumpel und weg war der Kumpel! Rauf oder Runter! lächeln Es war eine sehr aktive Fliegerei heute

Bis nach Calpe kam heute niemand, doch ALLE haben es (mehr oder weniger ernsthaft) probiert. Tobi als erster, ideale Ausgangslage an der ersten Krete und dann doch ab gesoffen beim Sprung an die zweite Krete - schade.
Und so versenkten sich alle mehr oder weniger weit auf dem Weg Richtung Calpe - Respekt, denn viele kamen ziemlich weit - nach dem ersten oder auch nach dem zweiten Versuch... Viele flogen auch wieder zum Landeplatz zurück, der Rest wurde auf dem Nachhauseweg aufgelesen... Airtime gabs aber für alle zur Genüge, wohl kaum einer ist weniger als 1.5h pro Flug geflogen {#emotions_dlg.48}
 
... und so bin ich nach diesem supertollen Einstieg in Calpe und einem seeeeehr netten Schwumm im Meer (geschätzte 23 Grad warm) bei der 3. Cervesa und Tapas, im Sonnenuntergang und freue mich auf Morgen, denn dann gehts zum... psssst, wird erst Morgen verraten{#emotions_dlg.51}
 
Cheerio & hasta pronto!
 
Felix

     

 

 

Tagesbericht vom Samstag 8.10.2011

Schön und Warm aber leider zu Starker Nordwind

 

 

Tagesbericht vom Freitag 7.10.2011

Ich sitze ein wenig erhöht auf einer Klippe beim Meer und sehe nur noch farbige Punkte vor den Augen tanzen, bin wohl gegen einen Stein geknallt oder so oder doch nicht. Aber der Reihe nach.

Es ist mitten in der Nacht so ungefähr zwei Uhr dreissig, als mein Telefon loströtet und mich aus meinem wohlverdienten Schlummer weckt.{#emotions_dlg.43} Es ist Piti der den Treff von 10 auf 11 am Morgen verschiebt. Auf was für Seiten der sich wohl wieder rumgetrieben hat? Aber egal 11 Uhr ist auch cool.

Die Windverhältnisse sind zwar noch ein wenig unsicher doch mit viel Optimismus machen wir uns dann um 11 auf den Weg nach Santa Pola. Es ist heiss, sehr heiss im Auto und als wir endlich ankommen, lässt der Wind doch noch sehr zu wünschen übrig. Es soll aber besser werden, juhui, das meinen zumindest der Piti und der Nick von der lokalen Flugschule. Häppchenweise fliegen erste Piloten mal raus, um sich wenig später am Strand unten wieder einzufinden. Die ideale Startzeit wird dann im Halbstundentakt um eine halbe Stunde nacht hinten verschoben.

Für den Ballonfahrer, äh äxgüsi Bruno heisst er, ist dann um so um halb drei auch das erste Startfenster offen. Leider reichts auch ihm noch nicht ganz und so wird er nach kurzem Flugintermezzo wieder am Strand unten abgeholt. Es heisst weiter warten und die Windprognosen unserer Guides zu hören, immer 30 Minuten plus. Gegen vier Uhr nimmt der Wind dann aber tatsächlich zu und jetzt bricht plötzlich Hektik aus am Startplatz. Nun möchten fast alle gleichzeitig starten und es ist ein riesiges Gewusel aus Schirmen am Start auszumachen. Auch der Harlech-2-Man der uns so überaus freundlich begrüsst hat macht sich nun bereit und wir alle schauen ihm zu und wundern uns, denn er macht den absolut kürzesten Flug in der Geschichte Santa Polas. Kaum abgehoben schlägt er ein paar Meter tiefer schon wieder in den Hang ein, die diversen Steine, die er noch in der Kappe hatte haben das Flugverhalten wohl negativ beieinflusst. Ist aber nix passiert und so nimmt er schon bald den 2ten Anlauf und jetzt klappt es auch vorzüglich.

Das ist auch das Zeichen für unsere Leute sich rauszuschlagen und sich dem Pulk der Flieger anzuschliessen, die sich vom Start in Richtung Leutturm und zurück bewegen. Tja und ich sitze jetzt da und staune ab den vielen farbigen Punkten in der Luft. Wie die bloss alle aneinander vorbeikommen, das ist ja gar kein Platz mehr? Wunder oh Wunder. Unserer Werner, der heute seinen letzten Tag macht sich auch bereit und zieht mit viel Schwung seinen Schirm auf, ein wenig zuviel, der Schirm will nicht so wie Werner will und so bewegen sich beide mitten in den Startkorridor eines Fliegerkollegen aus Bamberg oder so, der dann auch prompt in die Büsche abgedrängt wird. Der ist natürlich "not amused" und schimpft dann lauthals über diesen Schweizer, der ihn da abgeschossen hat. Das können wir natürlich nicht auf uns sitzen lassen und klären ihn mit der gebotenen Freundlichkeit auf, dass Schweizer doch nette Leute sind und sowas nie tun würden. Beschweren kann er sich da nur über einen Landsmann von ihm, das nimmt er dann auch gerne zur Kenntnis und unser aller Weltbild ist wieder in Ordnung. Ansonsten gibt es aber trotz der vielen Piloten keine grösseren Probleme. Unser lieber Werner kommt dann nach längerem Flug auch wie von Piti beschrieben bilderbuchmässig rein. Allein es fehlt ihm der Applaus und das Lob von Piti, darauf muss er aber wohl bis nächstes Jahr warten, denn zuviel Lob macht übermütig oder so -> Flytours Philosophie.{#emotions_dlg.33}

Es fängt schon langsam an einzudunkeln als plötzlich wieder Hektik ab Startplatz aufkommt, der Nick hat nämlich bemerkt, dass vom Meer her ein Windband auf die Küste zukommt und er weist seine Flieger an sofort unten am Strand zu landen. Da Sämi noch als einziger von uns am Fliegen ist, wird auch er runterbeordert. Und wirklich, kaum 10 Minuten nach Nicks Warnung ist der Wind da und bläst uns gehörig um die Ohren. Jetzt sind nur noch Akroschirme und Speedflyer in der Luft, die können sogar noch soaren, wow was für ein Blas, danke Nick für die rechtzeitige Warnung. Für uns ist der Flugtag aber abgeschlossen und nach einem kurzen Aufenthalt im Decathlon gehts zurück nach Calpe zum Chinesen und ins Merengue, bevor wir alle todmüde ins Bett fallen und der Dinge harren die dann morgen kommen.

Hasta luego
MaMü

    

    

 

Tagesbericht vom Donnerstag 6.10.2011

Ich habe schon gemeint ich hätte es heute einfach, den Text von gestern kopieren und einfügen. Am Anfang sah es noch schwer danach aus: Alle bereit, Piti bestellt einen Kaffee...Abfahrt richtung Coll de Rates. Aufstieg zum Startplatz Süd, Piti trägt meinen Schirm mit der Bedingung, dass ich mich wieder als Erste raushaue und den Jungs zeige wo die Schläuche sind. Gestern ist das ja gut gekommen!!! Also, einmal zurück zum Startplatz und dann hoch über den Pass und Aussicht geniessen. Ich habe ja gestern schon estimiert, dass Piti neue Bändel aufgehängt hat. Schon bald kommt Ernst und ich hoffe schon, dass ich das Berichtschreiben wieder abgeben kann, weil ich ja nicht weiss, was die Cracks so alles erleben. Pech gehabt!!! Langsam kommen alle richtung Landeplatz: Zerrissene Schläuche, Inversion, zu viele Leute in der Luft, immer hinten raus gekippt... das volle verbale Programm warum es heute nicht geklappt hat.{#emotions_dlg.16} Auch den Schirm kann man nicht in Ruhe einpacken, Röbi verlangt einen leeren Landeplatz, auch wenn er ihn dann nicht braucht!!! Also, gleich wie gestern ist nur noch, dass wieder niemand weiss wo Sämi ist. Piti holt ihn in der Nähe von Jalon und bringt ihn ins Tramonti. Optimistisch trinken alle Coca Cola und dann geht es zurück nach Calpe. Möchte jemand aussteigen? Der Bus fährt auf den Cortina. Mamü, Ernst und ich hechten aus dem Bus, Spaziergang durch die Altstadt, Tapas auf dem schönsten Plätzchen... Ferien pur!{#emotions_dlg.11} Ok, vielleicht verpassen wir den ultimativen Abendflug...doch nicht!!! die Gesichter der Cracks beim Bier vor dem Hotel sind lang. Ich meine man müsste einfach langsam wissen, wem man sich anschliessen muss!!! Trotz allem sitzen alle gemütlich beim {#emotions_dlg.13} und auch über relativ kurze Flüge kann man erstaunlich lange berichten! Hasta luego! Rosmarie

     

 

Tagesbericht vom Mitwoch 5.10.2011

Was für ein Tag Heute{#emotions_dlg.21}{#emotions_dlg.20}
Morgens um 10:00 waren alle zeitig vor dem Hotel versammelt. Wie es sich gehört, stand der Assi Ruedi auf dem Auto-Dachträger, nahm die schweren Gleitschirmsäcke entgegen und zurrte sie mit dem Spannset fest. Während dessen sass der Chef ruhig beim Kaffee (der darf das), und schaute dem Treiben zu. Ja, heisser Kaffee brennt halt auf der Zunge. Den kann man nicht so schnell trinken. Kaum war die Ladeaktion abgeschlossen, erhob er sich aus dem Sessel des Café Ole und nahm die Position des Steuermanns ein. Es war leichter Wind aus östlicher Richtung angesagt und so schien uns der Startplatz am Col de Rates Süd geeignet zu sein.
Kaum waren wir oben, stürzte sich Rosmarie in die Fliegerkluft. Ein kurzer Zupf an der Leine, ein paar Schritte im Laufschritt, schwupps hob sie ab und drehte sofort auf. Ernst tat dasselbe, drehte ebenfalls auf und wir bekamen beinahe die Halsstarre, so hoch mussten wir nach oben schauen.
Kurz darauf folgte Mamü, unser Paparazzi, der bald den anderen beiden die Flughöhe streitig machte. Werner folgte ihm und erreichte ebenfalls im nu eine sehenswerte Flughöhe. Schliesslich hoben Bruno, meine Wenigkeit, Sämi und Ruedi (in dieser Reihenfolge) ab.
Ich erwischte gleich zu Beginn einen wunderschönen Schlauch, ziemlich genau über dem Startplatz.  Das war das Zeichen, dass es heute zu mehr reicht, als nur ein bisschen soaren. Bei dieser sehenswerten Blauthermik liegt doch ein kleiner Streckenflug drin. So zog ich bald davon und flog Richtung Bernia. Ich fand immer wieder genug Thermik, um mich der Bernia gefahrlos zu nähern. Kurz vor dem Grat erreicht ich meine Maximalhöhe von 1970 müM. So jetete ich meist beschleunigt der ganzen Krete entlang Richtung Altea Hill, querte rüber zum Toix bis auf Höhe Startplatz. Dort machte ich einen kurzen Windcheck anhand der Fischzucht und drehte direkt ab Richtung Sandstrand von Calpe. Dieser Flug war einfach genial!
Etwa 10 Minuten nach meiner Landung teilte mir Bruno per Funk mit, dass er mir auch bald Gesellschaft leisten werde. Kurz darauf tauchte er am Himmel auf landete perfekt im Sand. Auch er war Glücklich über den gelungenen Flug.
Dem verdienten Landebier stand somit nichts mehr im Wege.{#emotions_dlg.13}
Fast eine Stunde nach uns gesellte sich Sämi schwer bepackt und schweissgebadet ebenfalls zu uns. Er flog von der Bernia direkt Richtung Calpe, landete dann aber hinter der Stadt. Er hat dort wieder einmal mit den Dornenbüschen zu kämpfen.
Ruedi, der uns ebenfalls zur Bernia folgte, kam dort aber etwas tief an, um sich nach Calpe durchzuschlagen. So wählte er die sichere Variante und landete schliesslich am Nacktbadestrand von Mascarat.{#emotions_dlg.15}
Soweit, was das fliegerische betrifft.
So nun zu Dir, Rosmarie!  Ein ganz winziges Schlitzohr bist Du also auch. Eigentlich solltest Du ja diesen Tagesbericht schreiben. Du hast aber diese Aufgabe elegant mir zu geschoben, Chapeau.  Aber Spass beiseite, für Dich mache ich das natürlich liebend gerne!
Zum Schluss noch einen Dank an meinen Torro. Du hast mich elegant durch die Lüfte getragen und für grosse Aufmerksamkeit am Strand gesorgt. Vielen Dank!
Gruss in die Schweiz
Röbi
 
    
 
     

 

 

Tagesbericht vom Dienstag 4.10.2011

Diverse Gerüchte kursieren: Santa Pola, Palomaret... auf jeden Fall ist eine längere Fahrt geplant, starten wir doch ausnahmsweise pünktlich um 10.00 Uhr!
Autobahn Richtung Süden, kurz nach Benidorm reist Piti die Kiste herum und es geht um 180*zurück! Landeplatz Cortina! Werner bekommt die üblichen Instruktionen, aber niemand hat ihm gesagt, dass er sich nicht mit dem Bus anlegen soll. Blech ist härter als Kopf und schon spritzt das Blut! Da der Werner über 190cm ist hat er vergessen das er auf dem Trottwar steht und somit sich mehr Bücken sollte beim Einsteigen.
Endlich stehen wir am Startplatz. Eine kleinere Flaute ist angesagt. Natürlich hauen sich Sämi und Ruedi als Dummis raus! Jetzt traut sich auch Bruno, dreht an allen vorbei und hängt für längere Zeit am Himmel. (Unterdessen wir Bruno zum Reisebericht schreiben verknurrt)
Aber es gibt Leute die sich eine Sekretärin leisten können!!! Zurück zum Flugtag:
Die dynamische Meeresbrise kam nie richtig zum Startplatz durch, weil sie von der Thermik zerrissen wurde! Jo - Jo - Fliegen war angesagt bis eine gewisse Höhe erreicht wurde! Dann ging es in engen zerrissenen Schläuchen etappenweise hoch.
Müde aber glücklich sitzen wir im Olé beim Bier und schreiben diesen Reisebericht.
Hasta luego! Viva españa! (Bruno mit Sekretärin)

     

 

Tagesbericht vom Montag 3.10.2011

Gestern hat mich Piti dabei erwischt, das ich die Flugstiefel im Bus gelassen habe und mich dafür zum Tagesbericht verdonnert. Hab sie aber auch an einer zu gut sichtbaren Stelle stehen lassen.
Aber so schlimm ist’s dann auch wieder nicht – der Tag war nämlich grossartig.
Am Morgen waren alle Wolken wie weggeblasen und der N-Wind war auch nicht mehr zu spüren. Also auf zum Toix!
Dort angekommen, wollte sich keiner so recht trauen – der Wind war noch recht schwach (kam aber aus der richtigen Richtung). Nach einigem Warten wurde Bruno (wie immer …) als Dummy bestimmt und rausgeschickt. Er zog auch direkt den Hang rechts hoch und machte an den Felsen Höhe – jedoch recht mühsam. Einer nach dem anderen ging raus und bald machten sich die ersten an die Querung zum Altea-Hill.
Mittlerweile war ich auch draussen und versuchte an den Felsen hochzukommen, schaffte aber nicht mehr als 370m – bin dann natürlich gequert und war bald Kandidat für den einzigen Absaufer des Tages. Die Thermik hatte ein Einsehen und bald war ich mit den anderen am Altea Hill. Nach langem Soaren machten sich dann Röbi und Sämi auf den Rückweg (Röbi gut zu erkennen an dem Riesen-Toro, der auf seinem Schirm prangt). Ich bin hinterher und dann sind wir über die Bucht von Calpe zum Strand geflogen (so ruhig dass man alles loslassen konnte), an den Hotels gesoart und am Strand gelandet.
War für mich das erste Mal (kostet eine Runde …) und war grossartig, aber zu allem Überfluss kam noch mehr dazu. Ein Teil der Gruppe fuhr noch einmal auf den Toix, obwohl befürchtet werden musste, dass der Wind nachgelassen hatte. Aber Überraschung! Das gleiche noch mal als zweiter Durchgang. Einziger Unterschied: diesmal gab’s ein Bier nach der Landung.
Gruss Werner
 
                     

 

Tagesbericht vom Sonntag 2.10.2011

hali halo und guete tag mitenand
ich darf heute mal wieder den Bericht schreiben! das heisst es lief bei mir heute nicht alles so Wunschgerecht!!!!!zuerst war alles i.o gemütliches ausschlafen und dann Frühstück im ole.
Da ein kurzes Gewitter in calpe vorbeizog wurde die abfahrt von 10 Uhr auf 12 Uhr verschoben.
 
Da das Gewitter aber nur winzig war und ein gewisser jemand wieder ziemlich nervös ums Auto schlich wurde die abfahrt wieder auf 11 vorverschoben, diese Info bekamen aber nicht alle...
Aber wir hatten dann alle schnell Beinandere und fuhren richtung Ratten Pass.
Die Basis war ziemlich tief sozusagen auf Startplatzhöhe... nach diesem kurzen Besuch in der Milchsuppe fuhren  wir dann zur Passhöhe. Röbi, Bruno und ich beschlossen dann vom Mini Col aus zu Starten.
Bei den beiden andern lief dieses vorhaben auch ziemlich gut!!!
Bei mir waren die Bewegungen gut nur die Landschaft passte nicht dazu!!!! sozusagen zu wenig Wind für sooo fiiiiile
Büsche. Ich brach den start ab und hatte dann über 1 Stunde lang das vergnügen den Schirm wieder da raus zu schälen.
Piti und Rudi halfen mir dann zum Schluss das Leinen knäuel zu entwirren. file file dank!!!
                                           
Danach lief fast alles nach Wunsch die Luft war sehr ruhig und es war einfach wieder mal herrlich so nah am Gelände auf Saoren.
Piti Rudi und Werner kamen dann auch noch und flogen munter Ihre kreise.
                                                          
Da die Basis für ein weiteres vorhaben zu tief war trafen wir uns wieder am Landeplatz.
Da war es dann auch zeit für meinen zweiten fehltritt!!!! Da ich nicht in den Büschen landen wollte zog ich es vor eine Bremsspur im Sumpf zu hinterlassen was meinem Gurtzeug zur einer schlammpackung verhalf und ich nur noch fröhliche Gesichter sah! {#emotions_dlg.52}
                                        
Wir fuhren dann zurück nach calpe zum lande Bier und für mich halt auch noch Sitzli Reinigung und Bericht schreiben.
Ich freue mich schon auf die nächsten tage da das Wetter plus Wind besser werden sollte!
Schöns tägle guete abig und guet nacht grues sämi 
 
Hier noch ein Bild von Röbis Gleitschirmbild.
 

 

Tagesbericht vom Samstag 1.10.2011

Auch Heute ist Sand und Meer angesagt. Aber ab Morgen sollte es die nächsten Tage super werden zum Fliegen.Laughing 

 

Tagesbericht vom Freitag 30.9.2011

Leider ist der Nordwind immer noch zu stark fürs Fliege. Aber das Meer hat immer noch 24° und die Luft über 30°Cool

Nachtrag: Bruno und Rudi starteten am Mini Col und liessen sich Fliegen um die Statistik zu Retten.Geldgierig  

 

Tagesbericht vom Donnerstag 29.9.2011

Ich liege noch im Bett und kann es kaum glauben dass die Sonne noch kein Eingang gefunden hat in mein Zimmer. Also sofort aufstehen und als Derrick wird die Sache untersucht. Aber schnell werden die Täter gefunden. Die Wolken!!

Diese Geschichte hat natürlich einen Sinn. Aber der Reihe nach. Um 10 Uhr zieht eine Front hinter Calpe durch mit Blitz und Donner, auch der Regenschauer ist nicht zu verachten. In Calpe selber Regnet es aber nur ganz bescheiden und auch nur kurz. Für mich ist ein bisschen Büro arbeiten angesagt und der Bruno hat auch noch eine Stunde Verspätung laut SMS. Die Fahrt zum Flughafen trete ich etwas früher an um mich noch mit den Neuen Gegebenheiten in Alicante zu befassen. Alles ist neu für mich im neuen Gebäude das nach 3 Jahren Bauzeit endlich fertig gebaut ist. Auch der Bruno musste sich im neuen Flughafen zuerst orientieren was wo ist. Das Gepäck kommt jetzt nicht mehr auf dem gleichen Band für alle Passagiere, sondern für uns beim nicht EU Band. Brunos Gepäck wird im VW Bus verstaut und die Fahrt geht los nach Calpe. Zuerst Fahren wir durch den neuen megagrossen Kreisel und weiter zur Einfahrt auf die Autobahn. Kurz vor der Einfahrt noch ein Blick in den Rückspiegel und in diesem Moment nehme ich eine grosse schwarze Limousine wahr die links an mir vorbei Rasen will. Ich reisse das Steuerrad nach rechts und der schwarze Mercedes 600 schisst an mir vorbei und auch an dem Fahrzeug vor mir. Mit den Rädern ist er links noch in der Wasserrinne drin, damit er überhaupt an uns vorbei kommt. Er hatte sicher schon über 130km/h drauf. Was geht hier ab? Sofort kommt in mir der Derrick zum Vorschein. "Der ist doch auf der Flucht" sage ich zum Bruno. Wir sehen nur noch wie er mit einem Affenzahn links und rechts an den Autos auf der Autobahn vorbei „Fräst“. Auf der Fahrt zur Autobahn sind uns noch 2 Polizisten auf dem Motorrad entgegen gekommen. Etwa 20 Sekunden nach diesem Irrsinnigen Überholmanöver vom Mercedes kommen auch diese 2 Polizisten auf der Autobahn an uns vorbei und verfolgen diesen Mercedes. Nach ca. einer Minute Fahrt kommt ein Stau. " Da hat sicher dieser Mercedes ein Unfall gebaut" sagte ich zum Bruno. Zuerst sehen wir die Motorräder am Strassenrand und ein Polizei Auto auf der linken Fahrbahn. Auf der Strasse liegen Diverse Teile verstreut. Vor diesem Polizeiauto steht der Mercedes, die Fahrertür offen, Airbag aufgeblasen, aber kein Fahrer. " Der ist doch abgehauen" Der Mercedes ist vorne ziemlich zerknittert und das Kühlwasser fliesst auf die Autobahn. Wo ist denn das Hindernis wo er reingeknallt ist? Auch die Leitplanken sind noch alle OK. Etwa 150m weiter steht ein Lastwagen mit Auflieger der hinten links ziemlich eingedrückt ist. Das war also das Hindernis vom Benz.
Was für ein Erlebnis an diesem Tag. Zum Glück habe ich noch in den Rückspiegel geschaut bevor er uns überholte, damit ich diesen Schlenker nach rechts machen konnte. Das hätte schön geknallt mit diesem Tempo vom Mercedes. Morgen fahre ich wieder zum Flughafen und hoffe nicht nochmals so eine Überraschung zu erleben.
Gruss Piti


 

Tagesbericht vom Mittwoch 28.9.2011

Heute vergrössern wir unsere Mannschaft hier in Calpe, nach dem üblichen Kaffee geht's erstmal in Richtung Flughafen, um erstens die anderen Autos zu holen (was nach ein paar Irrungen und Wirrungen auch vorzüglich klappt), zweitens holt Ruedi Kollege Hotz vom Flughafen ab und drittens und das ist fast das Wichtigste, wird der Decathlon wieder mal leergekauft winken Piti besorgt sich noch ein weiteres Mountainbike, diesmal die Damenversion ganz in Weiss und alle zusammen räumen im Textilbereich die Gestelle leer, bevor es dann zurück nach Calpe geht, die Gourmets ins CiaoCiao zum Boccadillo und die Banausen ins McDonalds zum Buger.

Da der Nordwind auch nicht mehr so stark zu sein scheint, geht es zum Fliegen dann noch an den Col de Rates. Ruedi dreht kurz mal eine kleine Runde, bevor er sich dann beim Landen ins Gebüsch schlägt. Scheint ja ganz einfach zu sein, das mit dem Gebüsch, so zumindest denkt sich das der unbekannte Gleitschirmpilot der auch noch am Startplatz steht. Anschliessend folgt dann eine Lektion wie man sich beim Starten richtig ins Gebüsch schlägt, sehr gekonnt und mit viel Gefluche (HUGODASI) hinterher, da muss der Ruedi noch viel üben, bis er eine solche Perfektion erreicht.
Die zwei Flieger, der unbekannte und Ruedi, geniessen dann noch einen schönen Nachmittagsflug, bevor es dann wieder gemütlich zurück nach Calpe geht. Da steht dann auch schon bald das Nachtessen auf dem Tisch und zum Dessert gibt's noch den Rest von Sofie's Kuchen, lecker, lecker, lecker.
Hasta luego

MaMü

  tmb_Starten tmb_Starten1 tmb_Toplanden tmb_Rudi1 tmb_Landen

 

Tagesbericht vom Dienstag 27.9.2011

Was für ein schöner Tag wieder Heute. 10 Uhr gabs der erste Kaffee. Gestern Abend habe ich noch das Kabel vom Satellit in mein Zimmer Installiert. Aber was für ein Frust. Da hat doch ein Ar...................ch mein neues Kabel in zwei Teile geschnitten. HUGODASIYell. Zum Glück hatte ich noch eine Verschraubung vom alten Kabel. Aber warum konnte ich nur den Hotbird Satellit empfangen? Alle versuche den Astra zu Installieren schlugen Fehl. Ein neues LNB muss her war mein Typ. Heute Morgen nach dem Kaffee holte ich ein neues LNB. Montieren und schon herrscht FreudeCool. Um 12 Uhr fuhren wir an den Col de Rates zum Fliegen. Am Startplatz gabs schon Windspitzen von fast 30 Kmh und leider nahm der Wind jede Minute zu. Rudi war eigentlich Startbereit und wartete auf eine gute fahse zum Starten. Aber die kam nicht mehrFrown. Also abbrechen und zum Kaffee ins Pass Restaurant. Nach einer Stunde warten lies der Wind leider nicht nach. Wir fuhren wieder nach Calpe zurück und beschäftigten uns an einer geheimen Aufgabe.Sealed Zum Nachtessen gabs Heute Paellllia. Morgen kommt ein Kollege vom Rudi an und macht bis Sonntag Ferien hier.
 
Gruss Piti
 
tmb_Rudi_ST_Rates tmb_Rudi_Mamue_ST_Rates

 

Tagesbericht vom 25/26.9.2011

Heute war die Fahrt nach Spanien. Um 14.00Uhr fuhr ich beim Mamü vor und wir luden sein Gepäck und den Gleitschirm vom Bruno ein. Eine halbe Stunde später waren wir beim Rudi. Aber wo ist Rudi? Die Mutter half mir suchen und sie meinte am Schluss, das er doch nach Uster gefahren ist um seine neue Freundin nach Hause zu bringen.KissEigentlich hatten wir auf 15.00Uhr abgemacht aber genau um diese Zeit tauchte der Rudi dann auf. Jetzt war aber noch Duschen angesagt. Der Mamü und ich wurden von seinen Eltern mit Kaffee und Kuchen in dieser Zeit verköstigt.
Um 1530Uhr gings Los. Der Rudi hatte anscheinend strenge Tage hinter sich.Embarassed (siehe Bild)

tmb_Rudi_Schlafen

 Nach 16Stunden waren wir in Calpe. Die fahrt war sehr angenehm da es fast kein Verkehr hatte. Die Blitzer in Frankreich hatten auch nur einmal ein Treffer bei unsTongue out.
Es ist halt wirklich sehr schön hier in Calpe.

 tmb_Hotel

 Gruss Piti

 

 

Reisetagebuch Slowenien 4 2011

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