Slowenien vom 25.4. bis 2.5.2009
Da wir fast nur noch Filme machen vom Tag werden die Fotos von diesen übernommen und somit natürlich auch die Bildqualität nicht die beste ist.
Leider konnten wir dieses Jahr wegen dem Wetter das fliegerische Potenzial vom Soca- Tal nicht ausnützen, da uns das Wetter dies vermiest hatte. Doch mit meinem Insiderwissen über‘s Wetter hier in Slowenien, konnte ich die Piloten zweimal mit fliegbaren Bedingungen, überraschen. Ich Bedanke mich bei allen Teilnehmern für diese doch schöne Woche und hoffe, dass wir uns wieder bei einer anderen Flytours-Reise treffen.Tagesbericht Freitag 1.5.2009
Heute wieder Nordföhn. Da es am Samstag immer noch starken Föhn haben soll beschliessen wir zu packen und an den Liak zu fahren. Am Liak angekommen waren sicher schon 100 Piloten da. Die Ungarn hatten ihre Landesmeisterschaft nach Slowenien verlegt.
Fliegen wäre möglich gewesen, aber nach einigen schönen Einlagen in der turbulenten Luft von diversen Piloten, beschlossen wir nachhause zu fahren.
Tagesbericht Donnerstag 30.4.2009
Heute kein Regen aber starker Nordföhn. Am Mittag fuhren wir auf den Mataijur und hofften, dass der Wind wie versprochen vom Wetterdienst etwas nachlässt. Leider war er zu Böhig und einige dachten dann schon ans Nachtessen.
Gruss Piti
Tagesbericht Mittwoch 29.4.2009
Dunkelheit und Stille am Morgen – das Niederprasseln des Regens als einziges Geräusch. Ein Geräusch, welches wir wohl den ganzen Tag hören werden. Fliegen? Wohl eher nicht. Zeit sich umzudrehen und sich weiter den Träumen hinzugeben.
Später vor den Zimmern. Roman geht vorbei und meint, dass es am Krn schneien würde. Regen und Schnee?! Der Tag ist schon gelaufen.
Piti meint, dass es später besser werden wird und wir am Lijak noch fliegen würden. So richtig glauben will das aber niemand, was angesichts anhaltendem Regen nicht weiter verwundern kann.
Die Zeit schleicht vor sich hin bis kurz nach eins Hektik ausbricht und wir losfahren. Auf dem Weg zum Lijak lässt der Regen dann tatsächlich zuerst nach um dann auch gleich ganz aufzuhören. Im Himmel sehen wir einzelne blaue Störungen. Am Startplatz angekommen ist zwar alles feucht aber nichts nass. Zwei Schirme tummeln sich bereits im Himmel und genissen den Aufwind. Der Wind bläst traumhaft an den Startplatz, nirgends ist Regen zu sehen und so beginnen die ersten unserer Gruppe auszulegen. Tobias haut sich - nach konstruktiver Kritik von Piti ("An meiner Starttechnik") - als erster raus und erfreut sich am Ton seines Varios. Andere folgen und bald sind alle in der Luft.
Wer mit wenig Erwartungen durchs Leben geht wird weniger Enttäuschung finden, sagt die Binsenwahrheit. Nachdem wir den Tag morgens entgegen Pitis (Zweck-)Optimismus bereits abgeschrieben hatten, kamen wir am Lijak doch wunderprächtig zum Fliegen und machten auch noch einen kleinen Streckenflug. An einigen Orten blies das Windchen dann allerdings stärker, wo Thermik eingelagert war, dass es unbeschleunigt gerade noch mit einigen Kilometerchen pro Stunde vorwärts ging. Ich glaube heute war sicher für alle ein schöner Flugtag der heute Morgen nicht zu erwarten war.
Am Abend gibt es das Supa-Dupa-Bis-Du-Platzst-Menu beim Presidente unterhalb des Krns inklusive Enzian-Blindmacher ("Das schmeckt wie Katzenpisse" - woher auch immer bekannt ist, wie Katzenpisse genau schmeckt). Als wir damit beschäftigt sind, uns den Schlummertrunk hinter die Binden zu giessen, bricht langsam Aufbruchstimmung aus.
Zurück in Idrsko senden wir dem Schlummertrunk noch ein Bier hinterher, damit dieser nicht so einsam ist. Danach hauen wir uns aufs Ohr.
Tobias und Röbi
Tagesbericht Dienstag 28.4.2009
Nach dem Morgenessen wurde der nächste Treffpunkt bis auf weiteres angesetzt da es zur zeit noch Regnete.
Um 13 Uhr machten uns auf den Weg zum Landeplatz vom Liak. Von weiten sahen wir dass sich eine Regen-
front nähert und wir entschlossen uns zum grossen Einkaufszentrum zu fahren um zu Flanieren und Shoppen.
Es vergingen keine 10 Minuten und es regnete wie aus Kübeln. Nach einer Stunde versammelten wir uns
beim Bus und der Regen hat aufgehört. Am Himmel hat sich ein grosses blaues Loch in den Wolken gebildet und die Sonne zeigte sich von der besten Seite.
Da es leider zu viel geregnet hatte ging die Basis auf den Boden runter. Für einen Gleitflug zwischen den Wolken hätte es gereicht, da aber alle einwenig verwöhnt waren wollte sich niemand den Schirm nass machen. Nicht korrekt, Christian hätte sich geopfert um die Statistik zu retten. Bravo
Somit fuhren wir wieder zurück nach Kobarid und sitzen nun bei Bier und Pizza und Heinz träumt bereits von einem feudalen Nachtessen.
Gruss Jaggi und Piti
Hallo Werner (Bürgermeister im Ruhestand)
Wir vermissen dich und hoffen das es dir gut geht. Liebe grüsse und alles gute wünschen wir dir aus Slowenien.
Tagesbericht Montag, 27. April
Ein wirklich lehrreicher Montag - Hangflugregeln, Landevolten, Thermikentwicklung, Leinenkonstruktionen und die besten Schirmkonstruktionen - das alles durften wir heute lernen.
Und ganz nebenbei auch etwas wirklich nützliches: wie man einen blauen Spot findet, wenn's überall rundherum regnet und was man tun muss um in
einem überfüllten Fluggebiet alleine zu soaren.
Heute morgen hätte niemand geglaubt, dass man irgendwo fliegen kann, aber erst recht nicht, dass eine Stunde Thermik-Fliegen drin ist. Piti hat's aber geschafft -
Na ja, ganz alleine war er da nicht, aber das spielt ja keine Rolle. Wir sind geflogen, haben überhöht, Aussenlandungen gemacht und fliegerisch das Maximum rausgeholt.
Nach jahrelangen Zweifeln wurde mir heute klar, dass es ihn gibt, der, der alles sieht, der alles weis, der alles kennt und ganz wichtig, er irrt sich nie. Seinen Namen wollen wir aber an dieser Stelle nicht nennen. Dafür müsst ihr selbst einmal mit Piti auf eine Reise gehen
Was gibts noch zu sagen? Als wir aufstanden hat's geregnet, als wir zu Bett gingen regnete es, beim Schirm packen: Regen - aber beim Fliegen Sonnenschein und viel zu warme Kleider. Es war ganz friedlich in der Luft... da konnte man fast all die Mitflieger vergessen, die sich am Lijak auf gleicher Höhe um die paar Aufwinde gestritten haben. Oben weg war's dann etwas ruhiger - Bleibt noch die Frage, wer am Höchsten war. Doch die Frage ist einfach zu beantworten, wir haben ja heute gelernt wer die besten Schirme baut - Bleibt noch die Frage, ob diese mit Winglets nicht besser fliegen würden... eine Frage, die wir hoffentlich morgen beantworten können.
Chris und Beat

Tagesbericht Sonntag 26.04.09
Als wir heute morgen aus dem Fenster schauten, hätten wir es nicht für möglich gehalten, dass wir mehr als 2 Stunden in der Luft sein würden. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf in Richtung Stol.
Dort angekommen trafen wir auch schon Dani Loritz von Airsport Tirol welcher soeben einige seiner Schüler starten liess. Obwohl es völlig abgedeckt war konnten sich einige gut auf Startplatzhöhe halten.
Darauf erfolgten einige Hinweise und Tips von Piti worauf auch schon die ersten von uns starteten. Adi, welcher am Vortag weniger Glück hatte, überhöhte als erster und landete bald auch wieder top.
Kurze Zeit später starteten die meisten von uns und konnten ebenfalls überhöhen. Da die Basis etwas tief war (1800müM) konnte man leider nicht all zu hoch aufdrehen, doch die Schläuche waren zuverlässig (mit bis zu 4.5m/s und das ohne Sonneneinstrahlung) und auch schön zentrierbar. Einige nutzten diese Chance um wieder top zu landen, die anderen flogen Richtung Kobarid zum Landeplatz um anschliessend noch ein Gelati zu geniessen.
Im gross und ganzen ein erfolgreicher Tag mit mehreren Flugstunden.
Ein Dank auch an Piti!
Gruss Güggi und Sämi

Tagesbericht Samstag 25. Apr. 2009
Treffpunkt 05:45 auf dem Jachthafen allesamt sind pünktlich eingetroffen und los geht die Fahrt bis zum Heidiland wo wir Güggi (Roman) zu uns genommen haben.
Die Fahrt über Mailand, Venedig nach Slowenien mit etwas dichtem Verkehr war dank den angenehm kühlen Temperaturen sehr angenehm.
Nach Ankunft im Hotel bei Roman und Breda wurde kurz das Gepäck deponiert, und los ging es auf die Jungfernfahrt mit dem neuen Bus von Piti auf den Stoll.
Ohne Probleme, über die Südauffahrt, angekommen starteten Adi und Ralph zugleich, nur der erstere stand nach einer Fehlüberlegung kurz darauf neben dem Casino auf dem Talboden.
Alle andern schafften es zu überhöhen bis zur Wolkenbasis auf ca. 1680 m/ü Meer und wie vereinbart auf dem Landeplatz in Kobarid zu landen, nur Marcel hatte etwas die Orientierung verloren und flog beinahe bis Tolmin und somit ist ein Teil der Wochenaufgabe bereits erfüllt.
Das ausgiebige Nachtessen bei Jazbec Junior war wie immer vorzüglich, und müde gingen wir nach einem anstrengenden langen Reise und Flugtag frühzeitig ins Bett.
Gruss Marcel und Adi





