Italien-Reise vom 9.Mai bis 16.Mai 2009
Tagesbericht vom 16.Mai
Leider ist auch diese Woche wieder zu Ende und alle sind wohlbehalten Zuhause angekommen.
Mit dem letzten Bild möche ich euch zeigen wo ich die vergangene Woche geschlafen habe. Als Dienst am Kunde um ihn Nachts nicht alle 20min wach zu rütteln weil er geschnarcht hat.

Zum Glück hatte unser Appartement zwei WC.
Es war eine super Woche mit euch und das Wetter hat auch mitgespielt. Ich möchte mich nochmals herzlichst bei euch allen bedanken für die tolle Woche hier in Pisa. Ich werde hier unten in der näheren Umgebung noch mehr Fluggebiete suchen und nächstes Jahr eine Woche Pisa ausschreiben.
Immer Happy Landing Piti
Tagesbericht 15. Mai
Auf der Suche nach dem richtigen Wind, den Startplätzen und den verlorenen Flip-Flops.
In der Nacht auf Freitag hat es ein wenig geregnet und der Morgen zeigt sich bedeckt, der Wind kommt aus Ost-Nord-Ost. Nach dem Frühstück beschliessen wir erst ein wenig zu warten um zu sehen, was der Wind noch so alles anstellt.
Thomas und seine Gruppe verlassen uns heute schon um nach Hause zu fahren, in der Hoffnung auf dem Weg zurück noch irgendwo fliegen zu können.

Unsere Unterkunft
Wir warten noch ein Stündchen und beschliessen dann, in Richtung Süden zu fahren und ein Fluggebiet aufzusuchen, dass für den heutigen Tag ideal wäre. Schnell die ungefähren Koordinaten ins GPS eingegeben und los gehts. Die moderne Technik führt uns zielsicher durch und um Pisa herum, so dass Fahrer und Beifahrer schon bald jegliche Orientierung verlieren, aber ein bisschen Vertrauen in die Technik kann nicht schaden und tatsächlich erreichen wir schon bald die Gegend des Fluggebiets. Nach ein bischen manuellem Feintuning der Koordinaten, finden wir auch tatsächlich das in Karte beschriebene Fluggebiet. Es ist ein wunderschöner Grasshang mit ca. 150 Höhenmeter, allerdings gibt es da noch zwei kleine Probleme. Das Erste ist der Wind, hier hat es nämlich zuwenig davon, ganz im Gegensatz zu unserer Homebase. Das Zweite, etwas gravierendere Problem, ist die Hochspannungsleitung, die sich da mitten über unseren Flughügel zieht. Bei dem nicht vorhandenen Wind, wäre es zwar sicher möglich sie zu unterfliegen, aber zugegeben es sind nicht alle Teilnehmer so nervenstark wie der schon fast legendäre G...., der sich locker im Lee unter der Hochspannungsleitung durchklapperte. Fragt sich jetzt nur noch welcher Dödel diese Leitung hier mitten durch das Fluggebiet bewilligt hat, denn letztes Mal war die definitiv noch nicht da, wie uns Piti glaubhaft versichert.
Na dann versuchen wir mal einen Weg auf den Hügel mit dem riesigen Antennenwald zu finden, da müsste doch eine Strasse hochgehen und vielleicht finden wir auch noch einen Startplatz. Leider erweist sich auch dieses Unterfangen als sehr schwierig, da wir die entsprechende Detailkarte zu Hause haben liegen lassen und das GPS ist nicht wirklich hilfreich ohne Koordinaten oder Ortschaftsnamen. Nach kurzem Versuchen brechen wir auch diese Übung ab und überfallen erst mal die Gelateria in S. Giuliano Terme, bevor wir uns zur Entspannung an den hoteleigenen Pool zurückziehen um uns vom anstrengenden Tag zu erholen und ein wenig abzukühlen.
So um vier suchen wir dann nochmals den Startplatz vor unserer Haustüre auf, doch die Windspione zeigen es schon von weitem - Abwind. Optimistisch wie wir nun einmal sind, steigen wir das kurze Stück zum Startplatz hoch um uns die Sache aus der Nähe anzusehen. Tanja nimmt sogar den Schirm mit hoch und erklärt dem zufällig anwesenden Reporter und Interviewer Rudi Ratlos, ihre Taktik mit der sie heute noch einen 50 km Streckenflug schaffen will. Ich bin schwer beeindruckt und überlege mir, ob ich meinen Schirm jetzt auch noch hochschleppen soll. Nur der Pausenclown, der im Hintergrund seine Faxen macht, scheint die Sache doch nicht so ernst zu nehmen und so lasse ich es auch bleiben, Tanja übrigens auch, die trägt den Schirm wieder runter.

Doch der Abend ist noch lang und so suchen wir auf der Rückseite unseres Flughügels nach einer Gelegenheit zum Soaren, doch auch da leider Fehlanzeige, es ist wie verhext. Da bleibt uns nur noch der Weg zum oberen Startplatz unserer Homebase, den wir schon aus der Luft bewundert haben. Viele Strässchen führen da den Berg hoch, doch leider keines das Piti dem Bus zumuten möchte und so machen wir uns zu viert auf die Suche, während Piti beim Hotel ein bisschen im hohen Grass relaxed, weil er nicht bemerkt hat, dass der Zimmerschlüssel im Auto liegt und er eigentlich gar nicht auf uns zu warten bräuchte.
Nach ein paar Irrungen und Wirrungen, finden wir dann auch tatsächlich den Startplatz und ab und zu erfreut uns sogar ein schwacher Aufwind. Schnell wieder runter und die Schirme holen? Wohl besser nicht, den ein Blick an die Krete zeigt uns, dass wir hier nur im Leerotor sitzen.
So geniessen wir halt die schöne Aussicht, bevor wir uns wieder zum Abstieg breit machen. Aber halt, was ist hier falsch? Tanja vermisst plötzlich ihre Flip-Flops, die sie neben der Deltarampe ausgezogen hat, während sie auf der selbigen sass. Röbi, ganz der Gentlemen alter Schule, verfällt sofort in hektische Suchaktivität und sucht und sucht und sucht, nur leider ohne Erfolg. Auch der Ansatz zum logischen Denken, wo waren die Schuhe zuletzt und wohin könnte es sie verschlagen haben, bringt leider absolut nichts zu Tage. Tanjas Verdacht, dass Rudi etwas mit dem verschwinden ihrer Flip-Flops zu tun haben könnte, weist dieser resolut und glaubhaft von sich. Also ich zumindest glaube ihm, meine Theorie, dass eine der zahlreichen Rieseneidechsen sich die Flip-Flops unter den Nagel, beziehunsweise unter die Füsse, gerissen hat wird leider nicht ernst genommen. Erst nach langem Suchen finden wir die Dinger dann trotzdem noch, ca. 8.32 Meter von der Stelle wo Tanja sie deponiert hat. Wie sie dahingekommen sind??? Also ich bin immer noch für die Eidechsen!
Zum Abschluss des Tages probieren wir noch ein neues Lokal "da Carlos", auf dem Weg nach Lucca. Hui voll die Pleite, die Musik - es ist grad Karaokeabend - ist viel zu laut, das Essen mehr oder weniger schlecht und die Preise überhöht. Na ja, manchmal gewinnt man und manchmal verliert man. Mein gut gemeinter Rat an alle Pisareisenden, meidet das "da Carlos"!
Bis dann und immer happy Landing.
MaMü
Tagesbericht vom 14.Mai
Vogelgezwitscher, Sonnenschein und ein wohlriechender Duft von frischem Kaffee Weckten mich Heute Morgen sanft aus meinen Träumen.
Voller Vorfreude auf den Heutigen Flugtag und mit ordentlichem Kohldampf machte ich mich auf zum allmorgendlichem Zmorgenbuffet um mir so richtig den Bauch vollzuschlagen (Hatte schon lange nichts mehr gegessen, die ganze nacht nichts)
All You Can Eat!!!
Etwa so um 10.00 oder 11.00 machten wir uns auf den Weg nach Cune aber nicht ohne vorher einen ausgiebigen Einkauf im Carefure zu machen wo wir uns mit Wasser, Süssgebäck und Früchten eindeckten.
In Cune selbst flogen wir die vom starken Wind zerrissene Thermik so gut wir konnten und landeten zumindest die einen (der fairnes halber werde ich ihren Namen nicht erwähnen... nur so viel sie fängt mit einem "T" an und höhrt mit einem "anja" auf)
auf dem Landeplatz.
Nach einer längeren Pause fuhren wir mit laut dröhnenden "Deep Purple" wieder an unseren Hausberg und hofften da auf laminaren Meerwind der leider zu schräg kam.
Leider meldete sich bei mir das Frühstück und ich musste sehr lange ein bischen Abseitz der Gruppe "nachdenken" gehen..
Wieder bei der Gruppe wollte ich mich sofort raushauen so lange die Sonne noch hoch stand und mir Thermik beschehrte aber der Maestro hielt mich zurück, was ich ihm nach kurzem beobachten von einem Italienischen Flugschüeler der durch die Büsche gerissen wird, nacher auch gar nicht mehr übel nahm.
Der Wind kam einfach zu schräg.
Und so bräunten mir uns in der Sonne und Scherzten um die Wette bis wir uns wieder zum Hotel aufmachten um uns im Pool abzukühlen.
Den Abend rundeten wir mit einem Supper Essen in userem Neuentdeckte Restaurant ab.
Ja Jetzt sitz ich hier und schreibe den Tagesbericht und lasse den ganzen Tag nochmals Revue passieren..
Ich könnte euch "liebe Leser" noch tausen Dnge erzählen die warscheinlich nie in irgend welchen Berichten erwähnt wurden aber uns warscheinlich immer in Errinnerungen bleiben werden und so einfach nicht in worten zu fassen sind.
mit diesem Satz verabschide ich mich und ...
Ctrl + S , Alt + F4, FN + F4 ......
Gruss Rudi

Tagesbericht 13. Mai
Ein nach aussen gewölbtes Bäuchlein heisst konvex,
bei schwangeren Frauen kommt das meist vom Sex,
bei Piti kommts vom Essen und vom Trinken,
von Pizza mit Salami und Parmaschinken.
Bei Frauen hilft dagegen die Pille,
bei Piti fehlt es am festen Wille,
FDH wäre bei Ihm das Zauberwort,
dann ginge das Bäuchlein auf Anhieb fort.
Guten morgen, guten Morgen, guten morgen Sonnenschein.....
so wurden wir heute Morgen von Pitis Handy geweckt. Dazu führte er auf einem Beine hüpfend seinen Balztanz auf. Als Mamü dann noch duftenden Kaffee kochte, verbreitete sich die gute Laune im nu.
Nach dem Morgenessen fuhren wir zum Antennenberg hinter Lucca, der für mich seit letzten März "Güggiberg" heisst. so benannt nach einem Schweizer namens Güggi, der vor knapp 2 Monaten hier seinen ultimativen Dasharound erlebte. Näheres darüber lese man im Tagesbericht von damals.
Am Landeplatz waren schwache Winde aus Südosten feststellbar, während dem am Startplatz pulsierende Ablösungen das Starten erleichterte. Ich machte mich sofort startklar und schwang mich als Erster in die Luft. Kurz nach mir startete Thomas Kindlimann, gefolgt von seinem Kollegen Rolf und schliesslich von unserem Ruedi.
Unmittelbar nach dem Start wurde ich ein paar mal sanft durchgeschüttelt, fand aber keine brauchbare Thermik. Ich flog der Flanke entlang, immer mit leichtem Sinken. Als ich dann aber feststellen musste, dass der Hang überhaupt nichts hergab, flog ich nach draussen, immer in der Hoffnumg, wenigstens dort etwas brauchbares zu finden. Daraus wurde leider nichts und so setzte ich nach 14 Minuten Flug zur Landung an.
Thomas, der direkt nach dem Start etwas weiter hinausgeflogen war, wurde von ruppiger Thermik hochgepustet. Er fand daran aber keinen besondere Spass und liess sich nach einiger Zeit ebenfalls in die Ebene hinaustragen. Am Landeplatz angekommen, blies er die Übung über Funk ab und Piti brachte die anderen Piloten mit dem Auto ins Tal.
Schliesslich landete auch noch Ruedi, der lange Zeit nicht sicher war, ob er den Landeplatz noch erreichen wird. Über dem letzten Dorf fand er dann aber noch brauchbare Thermik, sodass er das Ziel doch noch locker erreichte.
Jetzt entschlossen wir uns, endlich dem lange ersehnten Wunsch von Tanja, meinem Fluggöttikind, zu entsprechen und fuhren ans Meer.
Dort stiegen wir drei Wasserratten Tanja, Ruedi und ich mehr oder weniger zügig ins kühle Nass und vergnügten uns mit einem treibenden Baumstamm. Das Reiten zu dritt auf diesem krummen Stamm war gar nicht so einfach. aber zum Glück ist Tanja eine gelehrnte Reiterin und konnte uns nützliche Typ's geben. Man darf sich nicht gegen die Bewegungen des Reittieres wehren und muss alle seine Bewegungen mitmachen. So konnten wir schliesslich dieses hölzerne Wildpferd bändigen.
Nach dem obligaten Gelati fuhren wir zurück zu unserem Heimstartplatz hoch über Pisa. Nach längerem warten mussten wir schliesslich einsehen, dass fliegen heute keinen Sinn mehr ergibt.
Im Hotel angekommen stiegen wir unverzüglich wieder in den Swimmingpool und tranken anschliessend ein kühles Bier auf der Aussichtsplattform, bis die Sonne am Horizont verschwand. Ein feines Nachtessen rundete diesen gelungenen Tag ab.
Röbi Oertli

Röbi nach dem Start am Güggi Berg

Tagesbericht 12. Mai
Heute fuhren wir nach Cune, das gleiche Fluggebiet in welchen wir schon am Sonntag geflogen sind. Der Startplatz wartete wieder mit einem super Aufwind auf uns. Bei diesen
Bedingungen warteten wir nicht lange mit Starten. Als erster startete Ruedi und zeigte uns
schon mal wo man hochgepustet wird. Kurz darauf starteten auch Tanja, Röbi und Martin.
Innert Kürze erhöhten wir und genossen die schöne Aussicht. Leider war heute relativ viel Wind im Spiel und man konnte nicht so hoch aufdrehen wie am Sonntag.
Am Landeplatz war auch wieder einmal Zeit für Blödeleien, Wie an jedem Tag.
Röbis leichtbehaarter Hinterkopf (Glatze) wurde von Ruedi professionel mit "FLYTOURS" beschrieben. Liebe Leser, bitte nicht vergessen, auch hier könnte Ihre Werbung stehen.
Gerne unterbreiten wir euch eine Offerte.

Auf den Heimweg machten wir eine Pause in der malerischen Altstadt von Lucca. Kaffe
an einer Toplage kostet doppelt so viel wie an anderen Orten, und wehe man kauft in einem
Lokal ein Getränk über die Gasse und komsumiert es dann am Tisch bei den Anderen,
welche gerade Gelati und Kaffe zu Wucherpreisen konsumieren. Entweder man zahlt einen Aufpreis oder man muss das Lokal verlassen. Ruedi weiss das jetzt und mussten dann seinen Eistee 3 Meter von unserem Tisch weg am Boden trinken, zum Glück leistete ihm ein Taube Gesellschaft.
Am Abend wollten wir noch bei uns fliegen. Leider war der Wind nicht optimal und Ruedi war der Einzige, der noch flog. Der Flugtag endete noch mit einem Sprung in den Pool! Heute haben es alle ausser Piti in den Pool geschafft. Zum Abendessen fahren wir jetzt noch nach Pisa.
Bis bald zum nächsten Bericht!
Gruss Tanja

Tagesbericht, 11.Mai
Nach dem üblichen Frühstück mit Cappucho, Schinken, Salami & Käse wollte unsere Poolfraktion noch einen Sprung ins kühle Nass wagen für ein paar aussergewöhnliche Unterwasserfotos. Daraus wurde aber nix, der Chef hatte das in seinem Tagesprogramm nicht vorgesehen und so fuhren wir heute früher los als gestern, also wurde die ganze Aktion auf den Abend verschoben, davon später noch mehr.
Für den heutigen Tag stand Lucca auf dem Programm. Lucca??? Moment da war doch noch was, hmm? Ah ja, das war doch dieser schöne Ort wo man nicht nur unter der Hochspannungsleitung startet, sondern als Dreingabe sich im Lee runterspülen lassen kann, mittels Klapper Höhe vernichtet, anschliessend unter der Hochspannungsleitung durchfliegt um dann am Hang auf 7.68 m2 den Schirm abzuvrillieren. Wem das nicht gelingt, der kann immer noch versuchen den offiziellen Landeplatz zu erreichen. Natürlich nur um festzustellen, dass da der Wind so kräftig und böig bläst, dass man rückwärts fliegend auf die umliegenden Wiesen verteilt wird. Tönt also ganz schön spannend, der heutige Tag.
Zuerst galt es aber den Landeplatz überhaupt zu finden, da die Koordinaten desselben im anderen GPS von Piti abgespeichert sind, konnte das liebe Falk uns überhaupt nicht helfen. Doch mit viel Kopfarbeit und Umsicht des Fahrers & Beifahrers konnte diese Hürde ziemlich schnell gemeistert werden. Frisch gemäht sah diese Wiese doch ganz proper aus und der Wind war auch sehr gemächlich, als nix wir rauf auf den Berg. Oben angekommen, empfing uns ein schöner Aufwind und im Nu war die ganze Bande draussen. Rudi flog mit viel Elan voraus und ward auch bald nicht mehr gesehen, Röbi, Tanja und ich kurbelten eine ganze Weile über der der Antenne am höchsten Punkt des Berges. Unsere Aussreissversuch nach links und rechts endeten aber alle ziemlich bald wieder. Irgendwie war die Thermik völlig auf diese blöde Antenne fixiert. Na ja, dachte ich mir, dann flieg ich mal da ins Flache raus und mache ein paar Fotos und Filmchen von der Gegend, so gibt's wenigsten was zu tun. Da hatte ich die Rechnung aber ohne den Piti gemacht, der schickte mich sogleich an den Hang zurück. Da soll ich gefälligst bleiben, bis er den Landeplatz erreicht hat und für eine Fotoshooting bereit ist. Also gut zurück zum Hang noch ein paar Bäume treten um dann doch noch für mein Fotoshooting rauszufliegen. So ganz ruhig wie ich mir das vorgestellt hatte, war die Sache dann aber doch nicht, überall schien es rauf und runterzugehen, ich kam mir vor wie ein JoJo und das war fürs Flimen dann eh keine gute Voraussetzung. Also runter zum Landeplatz, eine schön dynamische Haltung einnehmen und elegant auf die Mitte des Platzes aufsetzten, immer dem Fotografen zulächelnd, der den Finger nicht mehr vom Abzug nimmt. Tja Leute, so geht das.
Als nächste kam dann Tanja rein, sauber gekonnt und wie ein junges Reh hüpfte sie über den Platz. Aus dem Nichts war auch der Rudi wieder aufgetaucht, er hatte eine kleinen Steckenflug in Richtung Cune unternommen und konnte sich mit etwas Glück und viel Geschick wieder nach Lucca retten. Die Landung war dann auch noch vom feinsten, zumindestens für die Zuschauer. Irgendwie vergass er das Fahrwerk auszufahren und plumpst erst mal auf den Hintern um sich dann aber noch ganz sportlich auf die Beine zu retten. Der Röbi der als Letzter unmittelbar hinter ihm herflog, wollte sich die Show aber nicht stehlen lassen und schon gar nicht lässt er sich von so einem Jungspund die Butter vom Brot nehmen. Elegant schwebt er auf seinem Red (also eigentlich ist es ja noch nicht seiner, ist noch fast ein Prototyp) über den Landeplatz rein, visiert die Fotocrew an, setzt sein beitestes Lächeln auf und purzelt dann im Lee des Hauses auf allen vieren über den Landeplatz. Also gemäss Zuschauer-Lachbarometer geht dieser Punkt eindeutig an Röbi.
Na dann, alles perfekt? Nein nicht ganz, was jetzt noch fehlte, war so ein schönes italienischen Gelati. Das gabs dann allerdings erst fast vor unserer Haustür, da unterwegs alle Lokale in einen tiefen Mittagsschlaf gefallen waren. Während wir auf der Piazza genüsslich an unserem Eis schlabberten, sahen wir an unserem Hausberg ein paar Flieger starten. Aha, das ist die Crew von Thomas, der war inzwischen aus der Schweiz kommend auch im sonnigen Pisa eingetroffen. Die ersten paar Dummies soffen aber ziemlich schnell ab, also kein Grund zur unnötigen Eile. Als wir dann irgendwann später am Startplatz ankamen, machten wir es wie die Italiener (wir haben schliesslich schon was gelernt in den drei Tagen), erst mal hinsetzten und laut palaveren und natürlich gucken, was die Bleichgesichter aus dem hohen Norden da so anstellen. Zwei dieser armen Hektiker (kaum da, müssen sie schon fliegen) wurden dann vor unseren Augen, zuerst runter, dann hoch und dann wieder runtergepült. Tja Jungs, Pech gehabt, klarer Timing Fehler, mit ein bisschen mehr Palaver am Startplatz wäre das nicht passiert. Irgendwann ist aber auch das schönste Palaver zu Ende und so flogen wir auch noch ein Stündchen oder mehr in der Rentnerthermik an unserem Hausberg und über unserer Unterkunft. Doch irgendwann ist auch hier die Thermik zu Ende und da die Meerbrise heute keine Lust hatte uns mit noch längerem Soaring am Hausberg zu vewöhnen, standen wir dann um halb sieben alle Boden.
Noch war aber der Tag nicht zu Ende, dass man mit Flytours auch mal baden gehen kann (im besten Sinne des Wortes), zeigen die nachstehenden Fotos. In der Ausführung noch nicht ganz perfekt aber durchaus sehenswert, der Swiss-Glider zeigt im Wasser allerdings schnell gewisse Auflösungstendenzen. Doch keine Bange wir arbeiten dran, schliesslich sind wir noch ein paar Tage hier und da wird uns gewiss noch etwas einfallen.
Also dann immer happy landing.
MaMü

Mamü beim Landen

Rudi im Pool

Tanja im Pool

Röbi im Pool
Tagesbericht vom 10.Mai
Heute durfte ich zum 2. Mal in dieser Woche das jüngste Baby aus dem Hause Team 5 spazieren führen. Es trägt den Namen RED und wurde von Dany Loritz gezeugt und auf die Welt gebracht. Ich habe mich gleich von Anfang an sehr wohl gefühlt unter diesem Schirm. Vor allem überzeugt hat mich das direkte Handling. Jeder noch so kleine Steuerimpuls des Piloten wird von der Kappe sofort mit der entsprechenden Reaktion beantwortet. Auch wenn dieser Schirm nach den Worten von Dany als Gleitmaschine konzipiert wurde, lässt er sich sehr gut Wingovern und auch die Steilspirale, meine Lieblingsfigur, lässt sich wunderbar erfliegen. Also, wenn sich diese Woche nicht noch etwas Negatives herausstellt, ist das mein nächster Schirm, sobald er das Gütesiegel hat.
Nun zum heutigen Tagesverlauf.
Nach dem Frühstück gings zuerst an den Pool zur Fotosession. Die beiden La Palma-taucher Ruedi und Röbi wurden dabei von der Wassernixe Tanja begleitet. Es war ein sehr amüsantes Happening.
Aber auch geflogen sind wir am heutigen Tag. Wir fuhren in ein für uns noch unbekanntes Fluggebiet nach Cune, wo uns eine ortsansässige Fluggruppe den Weg zum Startplatz zeigte. In rassigem Tempo fuhren wir die enge Bergstrecke hinauf ihrem PW hinterher. Dabei waren die Italiener bemüht, uns zu distanzieren. Aber sie haben natürlich nicht damit gerechnet, dass im hinteren Bus der Ralleyfahrer Piti am Steuer sass. Die Bewunderung am Ziel war dann auch entsprechend gross.
Nach dem wir kurz die Einheimischen bei ihren Flugtaktiken beobachtet hatten, machte sich auch unsere Gruppe startklar.
Bei meinem Rückwärtsstart hat sich gezeigt, dass sich der RED, im Gegensatz zum Hornet Sport, auch einfacher starten lässt. Ein weiterer Pluspunkt für Team 5.
Nach kurzem, etwas harzigem Hangsoring an der Startflanke entschloss ich mich, die nächste Krete anzufliegen. Diese Taktik war genau richtig. Ich fand einen Termikschlauch der mich auf Anhieb in die Nähe der 2000-er Grenze brachte. So flog ich weiter der Krete entlang und entfernte mich somit immer weiter vom Starthang. Erst nach einigen Km wurde es immer Turbulenter und das grosse Sinken setzte ein. So entschloss ich mich zur Umkehr und sah weit unter mir, wie Ruedi über dichtem Waldgebiet einem "Dasharound" entgegen zu fliegen schien. Über Funk hörte ich ein entsprechender Kommentar von Ihm. Kurze Zeit später kam dann die Entwarnung, als sein Vario wieder positive Töne von sich gab.
75 Minuten nach dem Start setzte ich schliesslich zur Landung an, wo meine Kollegen bereits auf mich warteten.
Vor der Heimfahrt gab es nochmals eine Fotosession. Diesemal war Piti das Objekt unseres Hoffotografen Mamü. Er setzte sich mit aufgesetztem Strohhut mitten in ein Blumenfeld. Ach wie süss! So herzig! Vincence Van Gogh hätte seine Freude an Ihm gehabt.
Auf der Heimfahrt kehrten wir noch in einer Gelateria ein.
Im Hotel angelangt war wieder Fototreff im Pool angesagt. Dabei nahm die Ideeenflut für Fotojuets recht bizzare Formen an.
So nun überwältigt mich der Hunger. Wir gehen nun einen Stoch tiefer zum Nachtessen.
Gruss Röbi Oertli

Röbi mit dem RED

Piti im Blumenfeld
Tagesbericht vom 9.Mai
Um 07.00 (viel zu früh gähn) besammelten wir uns am Jachthafen in Hurden Pfäffikon. Danach fuhren wir los
Richtung Pisa.
Unseren ersten Flugversuch starteten wir ca. 1.5 Autostunden vor Pisa entfernt am Meer. Das Fluggebiet hat einen etwas steilen Startplatz, nur Platz für ein Schirm, Leeig zur Flugzeit, am Landeplatz einige Badegästen.. aber sonst wäre es Supper!
Dieser wurde allerdings nur von Ruedi mehr oder weniger erfolgreich beendet. Im Lee definierte er sich zum Landeplatz am Strand und das gab Startverbot für die anderen.
Somit ging’s es danach Richtung Pisa. Unser Flugberg wartet mit traumhaften Bedingungen auf uns. Wir flogen bis um
halb sieben und suchten dann unser Nachtquartier auf. Diese entpuppte sich als wunderschöne Residenz am Hang mit schöner
Aussicht auf Pisa und das Meer. Der mit Palmen umgebene Swimmingpool gefüllt mit glasklarem, smaragdgrünen, im Sonnenuntergang goldgelb schimmerndem Wasser wurde sofort von Ruedi Röbi und Tanja durch krault und ergründet...!
Nach einer Besichtigung des schiefen Turmes (gemäss Piti jedes Jahr schiefer
) ) und anschliessendem Dinieren im Rotlichtviertel
von Pisa fuhren wir zurück in die Residenz und gingen schlafen. Ende
Tanja / Ruedi

Tanja am Startplatz von Pisa

Rudi in der Luft

Röbi im Pool

Rudi im Pool


