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Spanien-Reise 3 2008

Spanien-Reise 3 2008 vom 27.9. bis 18.10.2008

Dienstag 14.Okt.
Nach 4 Tagen funzt das Internet wieder. Der Regen in denn letzten Tagen hat das System anscheinend Lamgelegt.
Ja in den letzten Tagen hat sich einiges verändert.
Am Samstagabend haben sich die Wetterprognosen fast stündlich für die folgende Woche verschlechtert.
Nach einer Krisensitzung haben wir alle gemeinsam beschlossen, die Ferien abzubrechen, da das Regenwetter und die starken Winde weiter bestehen bleiben.
Da einige schon mittwochs oder freitags nachhause Reisen würden, hätten die evt. keine Fliegbahren Tage mehr gehabt oder nur noch einen.
Also fuhr ich alle am Sonntagvormittag nach Alicante, aber da noch Zeit war bis zum Rückflug ging’s noch nach Santa Pola ans Meer, wo eine kleine Hoffnung für ein kurzes Soaring bestand.
Zuerst war der Wind zu stark doch nach einem Kaffee und Pogadilio nahm der Wind auf Soaringstärke ab. Sofort starteten einige und konnten sich super halten und für die Zögerer wurde es halt zum Teil nur ein Runterflug da die Windstärke nach einer Stunde nicht mehr reichte zum Soaren.
Am Schluss trafen sich alle wieder am Landeplatz unten und nach diesem letzten Flug in Spanien ging’s ab zum Flughafen wo ich mich von allen verabschiedete.
Die Familie Solms hat sich entschieden mit ihren Kindern noch in Calpe zu bleiben und Dirk hofft, dass es vielleicht doch noch ein oder zwei Tage zum Fliegen gibt.

Ja das Wetter können wir einfach nicht beeinflussen und wir Fetzenflieger sind halt von diesem abhängig.
Somit möchte ich mich bei allen Teilnehmern für die super Tage in Spanien bedanken und hoffe, dass ihr wieder einmal eine Reise bei Flytours bucht.

Noch ein Nachtrag.
Ich hoffe Peter weiss jetzt in welcher Himmelsrichtung der Toix liegt gegen den Ifach, wenn er Südosten im Rücken hat, der Olta in Nordwestlicher Richtung liegt wenn er beim Nachtessen am 2ten Tisch nach der Tür auf dem 3ten Stuhl von aussen Sitzt, die rechte Schulter nach Osten zeigt und da hoffentlich auch die Sonne aufgeht.

Immer Happy Landing Piti 
 

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Freitag 10.Okt.
Das Wunder ist leider nicht eingetroffen. Viel Wind aber Warm 26°. Jetzt hoffen wir das die 4 neuen Zwerge das Flugwetter mitbringen.
Gruss Oberzwerg

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Donnerstag 9. Okt.
 

Hallo Leute
Die Wetter Feh hat ihr Zepter der Dunklen Mächte erhoben.
Es herrscht Untergangsstimmung, schwarze Wolken ergiessesn sich über dem einst gelobten Land und die Flugzwerge verkriechen sich in ihre winzigen Hölen.
Düster sieht die Zukunft der sonst so lustigen Zwerglein aus, Winde die mit wüstem Gebrüll über das Land fegen.
Kurz gleissend helle und Angstvolle Erscheinungen gefolgt von unheimlichem Grollen am sonst so blauen Himmel versetzen di Stirn des Oberzwergs in tiefe Runzeln.
Nur ein Wunder kann jetzt noch helfen.
Gruss Tomi
 

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 Mittwoch 8.Okt.
 

Immer noch böhiger Westwind. Go-Kart und Strand ist Heute angesagt.
Gruss Piti
 


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Dienstag 7.Okt.
Heute viel Wind aber Sonne und Warm. Strandtag.
Einige erkundeten aber mit mir neue Fluggebiete und fanden ein Ort zum Fliegen. Siehe Fotos
Gruss Piti
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Montag 6. Okt.
Die Wunderbare Welt der Schwerkraft
Heute Morgen so etwa um 2.00 Uhr Morgens und zwar im Merenge fängt mein Bericht an.
Wir feierten meinen geglückten Flug von Zürich nach Alicante nachdem ich den ersten verpasst hatte..und natürlich mit muchos Serveca und ab und zu noch einen Carlos Primeros..
Um diese Zeit gingen auch die letzten zurück ins Hotel und steuerten Richtung Zimmer.
Ausser mir natürlich der nur plus/minus wusste in welcher Etage... Also probierte ich einfach mal meinen Schlüssel an jeder Türe aus.
Es ging nicht lange und ich fand ein Zimmer an dem meinen Schlüssel passte und sogar ein leeres Bett bereitstand.
Mein Zimmergenosse ist Röbi ein super Typ wenn er nur nicht so einen dermassen lauten Schlaf hätte... so was habe ich ja noch nie erlebt... egal ich schnarche ja auch habe ich mir sagen lassen.
Mit WC Papier in den Ohren und so etwa 3 Stunden schlaf weckt mich Röbi um 9 Uhr Morgens. Auf geht’s Morgen essen..
Mit Kaffe und Kipfel gestärkt geht’s Richtung Cortina Soaren ist angesagt.
Super Wind am Startplatz und Töme schon bereit zu zeigen wie man Aufdreht / Reinlandet / und ein gutes Motiv für Mamüs Kammara macht.
OK Piti war nicht so begeistert und zeigte selbst wie man das Toplanden Richtig  macht.
Ich natürlich bald darauf Schirm gepackt und auch raus in die Luft, wau wie geil!!! eine linkskurfe und dann rechts eindrehen.....Oha!!!!!!!
Hab vergessen das mein Druckknopf an der rechten Bremsleine bei meiner letzten Landung abgefallen ist und ich einen Sauberen Knoten reinegemacht habe so das die Bremse nicht rumhängen kann...ja ok kein Problehm... einen griff in die D-leinen und schon steuerts sich wie immer..Nein ich soff ab wie eine ... (fällt mir im Moment nichts ein) ...
Ja die anderen meinten ich müsse jetzt den Tagesbericht schreiben...
aber das kann ja jedem mal passieren aber ich wünsche es niemandem  =)
Nach einer Weile gingen wir dann noch an die Bernia wo uns fast kein Wind erwartete ausser einen Hund der wegen seines zurückbellenden Echos bellte..
hehe Cool also Starte ich und ja OK ich bin abgesoffen (Schon wieder)
Aber Ralf und Der Meister selbst flogen mit ihren Blue`s nach langem kämpfen an den Strand von Calpe und tranken da genüsslich ein Bier und warteten auf uns.


Aber zurück nach Bernia Landeplatz....
Ralf und Piti sahen wir schon lange nicht mehr ausser Röbi der auch lange kämpfend hinter Bäumen und Häuser verschwand...Sch.... kann man da überhaupt landen?
Ja man kann und überleben tut man es auch irgendwie.. Wir fanden den Verschollenen nach über einer Stunde suchen irgendwo im Hintersten Zipfel in einem Steinbruch UNVERSEHRT!!
Ja Hut ab der Platz war gerade mal genug um den Schirm zu falten und danach ging’s ab nach Calpe Bier trinken, duschen, Nachtessen, Merenge...und irgendwann wieder so morgens um 2 liege ich im Bett und drück mir ein Kissen auf meine mit Watte gestopften Ohre und träum vom Fliegen und der Wunderbaren Welt der Schwerkraft.
Gruss Rudi 
 


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Freitag. 19.Sept.
Hallo Flygers
So jetzt bin ich in Calpe angekommen. Es ist zur Zeit 31° aber leicht Bewölkt. Die nächsten Tage werde ich mal alles besichtigen und überall neue Windsäcke montieren. Das es dieses Jahr nicht viel geregnet hat merkt man schon, weil es die letzten Jahre grüner war. Jetzt ist es zeit für ein Caputschi und den Blick lesen
Hasta Luego Piti
 


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Samstag 20.Sept.
 

Heute habe ich diverse Start- und Landeplätze besichtigt. Am Landeplatz der Cortina hat plötzlich ein Auto gehupt und ich dachte mir zuerst nichts dabei. Also befestigte ich die Wind Spione weiter und lief wieder zurück zum Bus. Ja wer steht den da? Rolf und Carmen vom Züri Oberland. Welche Überraschung.
Sie wollten am Cortina fliegen aber ich war leider schon auf dem Heimweg.
In der Mascarat ist jetzt ein schöner grosser Platz und ein Fahnenmast haben sie auch aufgestellt. Er soll auch schon Schirme angezogen haben.
Die Auffahrt zum Toix ist mit einer grossen Kette gesperrt, aber ich hoffe dass ich noch einem Schlüssel fürs Schloss bekomme.
Leider hatte ich heute noch ein „Döschwo“. Als ich vom Lidl wegfuhr und an einer Abzweigung nicht ganz wusste welche Strasse ich nehmen soll, trat ich kurz in die Bremse um das ganze zu durchdenken. Ich bin nicht ganz still gestanden und wollte jetzt rechts abbiegen gab’s ein Knall und ein Ruck ging durch den Bus. Was war jetzt das gewesen? Habe ich etwas überfahren? Ich rollte an den Strassenrand und stieg aus und wollte hinter dem Bus nachschauen was das gewesen ist.
Und jetzt ging die Post ab. Da lag ein junger Spanier am Boden und seine Vespa daneben. Wie von einer Tarantel gestochen schiesst der auf und fängt an auf spanisch zu fluchen, wirft seinen Helm mit aller Kraft über die Strasse und bricht zusammen. Aber nach keinen 5 Sekunden schiesst er wieder hoch, schreit und flucht noch lauter, rennt wie ein Irrer die Strasse auf und ab. Ich stehe nur da und schaue diesem treiben zu und staune. Nach etwa einer Minute kam er langsam wieder zu sich und ruft mit dem Natel seine Mutter an. Ich setze mich auf den Randstein und warte. Unterdessen hat er seine Vespa aufgestellt uns schaut was alles defekt ist. An meinem Bus sieht man eigentlich nichts ausser das die Stosstange einwenig nach innen gedrückt ist. 5min. später steht die Mutter da und ruft die Polizei.
Nach weiteren 5min. steht die Polizei da und ich erkläre ihm auf Englisch was hier abgelaufen ist. Der Fall war natürlich sofort klar für die Polizei, der Junge hat nicht mitbekommen, dass ich bremse und er fuhr anscheinend auch nicht gerade langsam voll hinten drauf. Er glaubte ich würde gerade aus weiterfahren und wurde durch mein Bremsen überrascht.
Die Mutter hat das schon eingesehen aber der Kleine fing wieder an mit schreien und beschimpfte anscheinend die Polizisten. Ich zeigte alle meine Papiere und der Polizist fragte wegem Schaden an meinem Bus. Ich sagte, für mich sei das schon ok, da ja nur die Stosstange leicht nach vorne gedrückt wurde.
Die Mutter versuchte ihren Sohn zu beruhigen aber der schrie immer noch rum wie ein Wahnsinniger. Plötzlich kam der Polizist zu mir und meinte, es sei sicher besser, wenn ich jetzt gehe, denn die Schuldfrage sei ja geklärt. Also stieg ich ein und fuhr davon.
Habe ich vor 2 Jahren auch so rumgeschrien als Annelies und ich mit der Vespa einem Lieferwagen hinten drauf fuhren? Ne, soweit ich mich errinern kann.
Und heute musste ich den Tag mit einem Bier beenden.
 

Gruss Piti
 

 

 

 

Sonntag 21. Sept.
 

Heute nur Strand Wink)))
 

 


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Montag 22.Sept.
 

Heute Morgen früh war mal wieder Weltuntergangs-Stimmung. Ein mega Gewitter entlud sich. Nach einer Stunde schönster Sonnenschein. Um ca. 15 Uhr nochmals ein Gewitter aber dieses reichte nur bis kapp vor Calpe von Benidorm her. In Calpe selber hat es nur gefisselt und der Himmel war Blau. Es war eine traumhafte Stimmung und fürs Auge mal was anderes.
Heute haben der Cawea, ist jetzt der neue Cheffe da der Rudolfo in Rente ist, und ich versucht die Internet Verbindung in mein Zimmer zu verbessern mit einem Brücken Modem. Aber leider ist das nicht so einfach für Leute die nicht vom Fach sind. Wir Arbeiten weiter daran.
Da in unserem neuen Raum keine Steckdose für Strom vorhanden ist musste ich eine neue Leitung ziehen. Der Cawea hat immer Angst dass mich ein Stromschlag trifft. Aber dem war nicht so und der Strom fliesst jetzt auch in unseren neuen Schirm Raum.
Nach einem Spaziergang der Strandpromenade entlang nach Calpe wird mir wieder einmal bewusst wie schön doch die Welt sein kann. In einer Strand Bar geniesse ich ein Caputscho, schaue ins Meer raus und denke auch an eine schöne Frau.
 

Gute Nacht  Piti
 


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Dienstag 23.Sept.
Die Internetverbindung ruft heute nochmals da der Cawea 2 Stunden Zeit hat. Aber nach 2 Stunden funzt es immer noch nicht. ggggrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Der Rest des Tages ist Relaxen.
Um 14 Uhr hat der Regen eingesetzt wie von der Wettervorhersage angekündigt.
Jetzt ist es 1545 Uhr und die Sonne drückt schon wieder.
Mir ist es eigentlich egal, so ist aller Regen unten bis ihr kommt und ich kann meine T-Shirts zwei Tage tragen
Hoffe ab Donnerstag kommt wieder nur die Sonne wie versprochen.
 

Gruss Piti
 

 


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Mittwoch 24.Sept.
 

Da es stark Bewölkt und die Basis sehr tief ist gibt’s heute kein Flugtag.
Der Rolf und Carmen kommen mit mir nach Alicante um den Mitsubishi vom Park abzuholen und bringen ihn in die Garage um den Auspuff zu reparieren. Da es in Spanien kein Auspufftopf für dieses Auto gibt, habe ich ihn aus der Schweiz mitgebracht.
Der Suby hat noch mit Pedro abgemacht dass ich einem Schlüssel bekomme damit wir das Schloss an der Kette bei der Auffahrt zum Toix öffnen können.
Am Nachmittag war Zeitung lesen und Sudoku lösen angesagt.
Das Internet Problem in mein Zimmer haben wir jetzt gelöst aber es ist halt mega langsam.
 

Gruss Piti
 

 


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Donnerstag 25.Sept.
 

Nach dem Blick lesen und Caputscho Trinken bin ich zum Coll de Rates gefahren wo der Rolf schon einmal geflogen war. Carmen fuhr das Auto runter zum Landeplatz. Sofort Schirm ins Auto und wieder hoch zum Startplatz.
Leider hat es fast kein Aufwind mehr, darum flog ich nach dem Start sofort zum Pass. Dort reichte es Rolf und mir ganz knapp um eine Stunde zu Soaren. Am Nachmittag habe ich die Velos auf Vorderman gebracht und der Vespa die Batterie geladen. Im ganzen Hotel wurde überall geputzt wie verrückt, da Morgen eine Kontrolle kommt. Der Cavea hat noch ein kleinen Anfall als er meine Vespa in der Halle vorfand und meinte, dass die bis heute Abend um 10 Uhr nicht mehr hier drin stehen darf. Ok bis dann sollte ja die Batterie geladen sein. Morgen Mittag kommen Martin und Samuel an und Abends Redismir (Sascha). Freue mich das es los geht mit den Piloten.
 

Gruss Piti
 

 


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Freitag 26.Sept.
 

Um 13.15 Uhr konnte ich am Flughafen in Alicante Martin und Sämi meine ersten Piloten in Empfang nehmen. Bei der Fahrt zum Flughafen hat es zum teil noch stark geregnet. Jetzt auf der Fahrt nach Calpe kam die Sonne Immer mehr und mehr zum Vorschein.
Ja es wurde wieder Sommerlich warm. Mit vereinten Kräften montierten wir am VW Bus den Dachträger.
Jetzt wurde es schon wieder Zeit um den Sascha am Flughafen abzuholen.
Nach einem gemütlichem Essen war’s ja schon wieder Zeit fürs Bett.
 

Gruss Piti
 

 


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Samstag 27.Sept.
 

Pünktlich Landet Dejan von Genf kommend in Alicante und wir fuhren zusammen nach Calpe ins Hotel.
Da es immer noch Nordwind hatte und die Berge von der tiefen Basis eingeschlossen waren, gab es heute leider kein Flugtag.
Um 1300 Uhr stand ich schon wieder am Flughafen und konnte Roslä, Silvia, Ernst, Marcel und den Peter aus Basel kommend in Empfang nehmen. Auch diese Piloten fuhr ich nach Calpe in unser Hotel.
Da der Töme Flugangst hat fuhr er mit dem Bus von der Schweiz zu uns nach Calpe. 20 Stunden dauerte die Fahrt und er meinte es sei noch  gewesen.
Röbi traf um 17 Uhr mit dem Taxi vom Flughafen in unserem Hotel ein.
Nach dem Nachtessen ging’s noch zu einem Schlummertrunk. Plötzlich öffnete sich wieder der Himmel und ein Platzregen zwang uns von der Terrasse ins Lokal rein.
Zum Glück war der nur Kurz, so kamen wir trocken Nachhause.
 

Gruss Piti
 

 


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Sonntag 28.Sept.
 

Heute Morgen in der Früh noch ein Gewitter aber so ab 11 Uhr kam die Sonne zum Vorschein.
Treffpunkt zum Fliegen habe ich auf 1330 Uhr angesetzt. Für einige war das ganz in Ordnung. Aber leider schossen die Wolken durch die Feuchtigkeit wieder mega hoch in den Himmel und ans Fliegen war auch Heute Mittag nicht zu denken. Lesen, Spatzieren, Velofahren und natürlich Baden war somit angesagt. Um 16 Uhr wieder ein richtiger Spanischer Platzregen.
Ab Morgen sollte es nur noch Sonnenschein geben.
Jetzt ist es 1730 Uhr und von Osten kommt der Blaue Himmel mit der Sonne.
Bin gespannt in welches Lokal der Mamü uns Heute Abend führt.
 

Hasta Luego  Piti
 

 


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Montag 29.Sept.
 

Nach den individuellen Anreisetagen vom Freitag und Samstag, und dem verregneten Sonntag (einige wurden sogar beim schwimmen im Meer verregnet), an dem wir nur kulinarisch, im Fischrestaurant und beim Japaner, auf unsere Rechnung kamen, geht es heute mit Fliegen los.
Der Morgen empfängt uns mit wunderschönem, blauen Himmel und einem leichten Nordwind. Nach einer Aufwachrunde beim Kaffee in der Jachthafenbeiz, treffen wir uns um 10:00 Uhr abfahrbereit beim Bus. Piti erklärt uns das heutige Fluggebiet.
In Anbetracht des Nordwindes gehen wir auf den Col de Rates. Unterwegs decken wir uns noch in einem Supermarkt mit Verpflegung und Getränken ein und Piti zeigt uns den Landeplatz. Nach ca. 1h Fahrzeit erreichen wir den Startplatz oberhalb des
Col de Rates. Auf diese Saison hin haben die Spanier extra für uns einen Starttower gebaut. Aber da sowieso nur immer einer seinen Schirm auslegen kann, braucht es den Tower gar nicht und so haben sie einen Feuerbeobachtungsposten daraus gemacht.
Der Wind und die Thermik stehen prächtig an, leider ist aber die Wolkenbasis sehr tief, nur ca. 100m über dem Startplatz. Nach kurzer Orientierung wo, was und wie durch Piti, stellt sich Röbi als Dummy zur Verfügung. Wie erwartet ist er innert kürzester Zeit an der Wolkenbasis. Als nächster bin ich in den Startpflöcken und Super, beim Rückwärtsaufziehen habe ich die Bremsen verhängt und setze meinen Schirm in die Büsche. Ein gefundenes Fressen für die Zürcher „Schamlippenspottfraktion“.
Mit vereinter Hilfe bin ich aber schnell in der Luft und geniesse das sanfte Steigen an die Basis. Nach einigem rumgegurke am Grat und beobachten der andern beim Starten aus meiner erhöhten Position, mache ich mich auf den Weg zur andern Talseite. Dort steht eine wunderschöne Thermikwolke, mal schauen ob es reicht. Mit Gegenwind und 6m sinken komme ich sehr tief dort an. Ca. 50m unter meinen Füssen ist nicht gerade ein erhebendes Gefühl und ich schaue mich vorsorglich schon einmal nach einem Aussenlandeplatz um. Nach halbstündigem Höhehalten, 50m rauf 60m runter u.s.w. finde ich ein bisschen weiter draussen im Tal einen Schlauch der mich wieder an die Basis bringt. Ich fliege wieder zum Startplatz zurück und probiere ein paar Fotos der andern zu machen. Unterdessen haben sich die meisten entschlossen, den Landeplatz aufzusuchen und weil auch mich nach 1 ¾ h Flugzeit der Durst vom Himmel holen will fliege ich ins Tal raus zum Landen.
Nach einer kurzen Rast gehts ein zweites Mal Richtung Start. Unterdessen sind grosse Teile des Tales durch die Wolken abgeschattet und ich halte mich nicht lange über dem Startplatz auf. Nach aufdrehen bis in die Wolke fliege ich zusammen mit Röbi über den Pass in Richtung Calpe. Da alles im Schatten ist und wir Gegenwind haben, merken wir schnell, dass es eher ein Streckenflug der kleineren Sorte geben wird. Voll Beschleunigt gleiten wir mit null piepsen zwei Dörfer weiter. Hier in Spanien ist es sehr tricky mit Landeplätzen, viele Stromleitungen, sehr kleine “Landewiesen“, viele Dornenbüsche u.s.w. So kann ich meine erste Spanienaussenlandung in einem ca. 10X5m Stoppelfeld machen. Röbi ergehts gleich ca. 500m weiter weg. Auf dem Marsch zur Hauptstrasse treffen wir uns wieder und suchen die nächste Strassenbeiz auf. Nach dem absetzen eines SMS an Piti geniessen wir das wohlverdiente Landebier. Prost ihr andern, die ihr euch am Landeplatz mit Wasser begnügen müsst. Nachdem wir auf der Durchfahrt vom Flytours-Bus aufgepickt werden, sind wir alle glücklich über den gelungen Flugtag in Calpe angekommen. Als krönenden Abschluss des Tages geniessen wir beim Inder, wie immer von MaMü super organisiert, ein wunderbares Abendessen.
 Gruss Peter

 

 


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Dienstag, 30.9.Sept.
Kurz nach Sonnenaufgang in einem idyllischen Fischerdörfchen namens Calpe: Hektik kommt auf. Von Thomis Kurznachricht geweckt (Treffpunkt 7.00 vor dem Hotel: Start zum Berglauf auf den Ifatch), entschliessen wir uns die Nacht zu verlängern und wenden uns den angenehmen Dingen des Lebens zu: Tiefschlaf ist angesagt.
Zum üblichen Treffpunkt 10.00 Uhr Café Olé schafft es Silvia leider nicht ganz pünktlich, da sich ihre Sonnenbrille in der viel zu grossen Tasche versteckt hat. Dies ist der Grund, weshalb ich die Ehre habe, diese hochintellektuelle Studie zu verfassen.
Ohne Pitstop am Supermarkt begeben wir uns auf den beschwerlichen, bereits bekannten Weg Richtung Coll de Rates. Nach einer abenteuerlichen Passfahrt nehmen wir mit Erstaunen zur Kenntnis, dass die neue Ikea-Windfahne nicht konstant unsere bevorzugte Windrichtung anzeigt (Inkompetenz des Tourguides?). Trotzdem wagen sich einige kühne Herrscher der Lüfte in die Ungewissheit. Ihr Mut wird belohnt: Sie kämpfen um jeden Meter und spüren teilweise erst nach Stunden festen Boden unter den Füssen. Die zurückgebliebenen Geniesser und Warmduscher am Startplatz kennen keine Eile und hoffen unter der Sonne Spaniens auf gleichmässigen Aufwind. Es kommt, wie es kommen musste: der Wind wird wie gewünscht konstant, bläst jedoch aus der falschen Richtung. So verschieben wir den Startplatz einige 100 m nach unten: Klippenstart von der Passstrasse ist angesagt. Thomi spielt freundlicherweise Testdummy, vollbringt nach seinem waghalsigen Klippensprung völlig unerwartet eine Zwischenlandung im stachligen Gebüsch (autsch – Inkompetenz des Starthelfers?) und fliegt schliesslich mit einem befreienden Jauchzer direkt zu Tal, um sich die Dornen des Busches aus den Waden zu entfernen (die Höhe und die fiese Thermik mitten im Tal machen ihm zu schaffen – nicht etwa der Stuntman-mässige Start...). Sämi zieht anschliessend wie aus dem Lehrbuch auf, dir auf die Schulter klopf (ob dieser klippenartige Startplatz allerdings in einem Lehrbuch abgedruckt würde, bezweifelt die Verfasserin dieser Dissertation)! Müde und geschafft vom Zuschauen, fährt (nicht fliegt!) der etwas frustrierte Rest der Truppe mit dem Bus zum Landeplatz.
Im Restaurant geniessen wir eine ausgedehnte Mittagspause und rasen schliesslich auf den Loma Larga. Nach einer anstrengenden Fahrt (Schüttelshake, Gruss an die Stossdämpfer) ist Jäten angesagt. Ja, du liest richtig: Jäten des Startplatzes, sprich Büsche ausreissen. Die Teilnehmer dieser Reise rätseln spätestens jetzt darüber, ob sie in einem Arbeitslager für Strafgefangene gelandet sind, anstelle der gebuchten Gleitschirmferien (bezahlt – wohlverstanden). Peter und Mäse hauen sich nach Aufziehübungen in die Abendthermik und soaren auf direktem Weg an den zuvor besichtigten Landeplatz. Auch Rosle macht sich startklar, zieht auf, marschiert mit erhobenem Schirm gemütlich zum Absatz, springt in die Tiefe und landet einen Meter weiter unten - zum Glück unverletzt - in einem Busch. Integralhelm und gutem Schuhwerk sei Dank! Von dieser Vorstellung etwas verunsichert, verlegen wir den Startplatz einige hundert Meter weiter hinauf. Nach einem kurzen Fussmarsch gelangen wir zum oberen Startfeld. Ungeduldig werfen sich rasch alle Zurückgebliebenen ins Fliegerkostüm und bereiten sich vor. Einer nach dem andern startet – mit mehr oder weniger geplanten und ungeplanten Zwischenstopps in Büschen. Das Hangsoaring in der Abendthermik belohnt uns für die Strapazen des Tages. Als die ersten Cracks an Höhe verlieren, werden im Hang zwei Gemsen gesichtet. Bei genauerem Hinsehen stellen sich diese Bergziegen jedoch als Mäse und Peter heraus, welche von den Neuankömmlingen zu einem weiteren Flug inspiriert worden sind. Leider führt für sie nur ein mühsamer Fussmarsch durch einen steilen Buschwald zu ihrem ausgewählten Startplatz. Peters Start misslingt gründlich und er kann seinen Schirm nur schwer aus einem Dornenstrauch im Steilhang (!) befreien. Der Wind entschliesst sich für diesen Tag zu nachzulassen. Und so nehmen die beiden Gemsen den Weg ins Tal wieder unter die Füsse.
Den Rest des Tages im Telegraphenstil: Aperitif im Olé. Abendessen im Steakhouse. Bilanz: Sensationelle Steaks können nach zwei Stunden Wartezeit verzehrt werden. Trinkgeld von 11 Personen für die Servierdüse: 45 cent.
Auf der noch unbekannten Seite der Stadt wird der Café eingenommen. Einige entdecken an dieser Stelle ein neues Meer in Calpe (Südsee?).
Weitere Details der Nacht sind der Verfasserin leider nicht bekannt (oder vielleicht zum Glück), da sie sich ab hier dem Schreiben dieses Textes gewidmet hat – bis ins Morgengrauen.
Gruss Silvia

 

 


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Mittwoch 1.Okt.
 

Heute Sonne warm aber viel Wind. Somit Strand Tag.
 

Gruss Piti
 

 


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Donnerstag 2.Okt.
 

Jetzt sitzt ich hier in der Taberna del Port, unserer Hotelbeiz mit dem fehlenden O in seinem Schriftzug über dem Eingang, meine Toplandung am Strand von Calpe hat mich endgültig zum Topfavoriten für den Tagesbericht auserkoren, am Nachbarstisch  witzelt schon Tömu ich soll den Kracher ja nicht auslassen. Rollen wir das Feld nun nicht von hinten auf  sondern beginnen wir zunächst damit, dass einzig Röbi, mein Zimmergspännli, und ich heute morgen, wie bestellt und nicht abgeholt punkt neun Uhr vor dem Hotel standen und alsbald merkten, dass wir die einzigen waren, die Pitis Anordnung mit dem sms Versandt nicht richtig gedeutet haben. Na ja, halb so schlimm, die spanische Morgenlethargie machte uns viel mehr zu schaffen, kein Morgendoping mit Croissant, dies ruft eher Nervosität hervor. Buchstäblich einen sicherer Hafen in dieser Hinsicht bot uns das Café im Port, und ecce, siehe da, langsam tröpfeln auch die ersten ein, allen voran Ernst und Rosmarie mit obligater Morgenfloppe. Heute hiess es Südwind, ein bisschen flau noch aber mit Tendenz zur Glückseeligkeit nachdem gestern uns die Kytesurfer die Show stahlen. Toix ist angesagt. Der Kettenschlüssel fehlt zwar immer noch, aber die paar hundert Meter zu Fuss hinauf bringt manchen vielleicht aus der Puste aber nicht aus der Bahn. Auch nicht nachdem wir oben feststellen, dass der Wind immer noch schwächelt, schlappe 10km/h reicht vielleicht für einen Start und ist für manchen Vorwärtsstartakrobaten sogar mancherorts gewünscht und geliebt, für ein Ueberhöhen von 400m über Meer zwecks  sicherer Rückreise nach Calpa Beach jedoch nicht die ideale Lösung. Warten ist angesagt, gefolgt von rauchen, trinken, essen, pinkeln und dasselbe in verschiedener Anordnung nochmals. Inzwischen trudelt auch die Gruppe um Nick ein, dass linguistische Multitalent aus Belgien mit Hang zum Nichtsanfassen, seine Kunterbunttruppe aus Engländern, Deutschen und Holländern lauscht hörig seinen Erläuterungen zu, Peter und ich gesellen uns dazu und stellen fest, dass es auch im Flugsport so was wie "Königs Erläuterungen " (für alle die in der Schule zu faul waren ein ganzes Buch zu lesen) gibt,  der Wortlaut ist deckungsgleich mit Pittis Analysen. Inzwischen geht es gegen die halb zwei zu. Mal stimmt die angestrebte Windgeschwindigkeit von gegen 20km/h für kurze Zeit mal hellt der Himmel auf, nichts ist jedoch von Dauer. Gegen zwei ist Dummy Sascha startklar obwohl gemeinerweise der Chor der jugentlichen Flieger in Röbi, unserem AHV-Frührentner die ideale Besetzung sieht, gefolgt von Peter und Röbi. Drei, zwei, eins, förmlich aus den Sandalen gesogen geht’s hoch, rechts Richtung Altea, hin und her, einige über dem Toix, die mutigeren stechen Richtung Altea, schrauben sich hoch, nach anfänglichem zögern gehöre ich auch zum letzteren Pulk. Der dynamische Wind lässt pures Vergnügen aufkommen, bei gleichzeitig 17 Freiluftartisten ist einzig auf den Verkehr zu achten. Lee ist heute Mangelware. Gegen 15.15 höre ich über Funk Pittis Anweisungen an die ersten Flieger die Atlantiküberquerung in Angriff zu nehmen. Soll ich, oder nicht, noch eine Drehung zurück, Höhe holen, ich weiss nicht so recht, der Vario streikt bei 380m, da weist mich Pitti an, go, einfach links stechen nicht zu sehr ins Meer hinaus und dann Richtung rote Jalousinen. Und es geht auf. Nach anfänglichem Sinken schiebt der Wind seitlich von hinten die Kiste Richtung Festland. Geht doch. Ich sehe entlang der Küste zwei drei Gleitschirme hin und hersoaren, langsam Höhe abbauen, bald geselle ich mich dazu, links, rechts, links rechts, shit, meine Füsse sind über Meer, wenig Grund, wenn ich rechts rumdrehe bin ich im Wasser. Als ob Pittis Worte dreh immer gegen das Meer hinaus einfach im Winde verhallt wären, ziehe ich links herum, ein Karussel der Gefühle, unter mir eine Badlatschentouristin in Panik, ich in Kamikazemanier bombe doch Schnurstracks in diese hügelige Sandburg ein, umzäunt von Holzlatten die glücklicherweise spanischen TÜF-Bauvorschriften unterliegen und wie Butter nachgeben. Nichts geschehen zum Glück, eher Panik in den umliegenden Gesichtern eilten schon Mäsa und Ernst herbei und erkundigen sich nach dem Wohlbefinden. Voilà, meine Einstand am Calpa Strand ist vollbracht. Nachdem Tömu noch fragt, ob jemand nochmals fliegen gehen will, bin ich der einzige der diese Schmach ausbügeln will und sich meldet. Vergebens, das naheliegende Bier in der Taverna Munianeia am Strand vermag grössere Begeisterung zu wecken. Vielen Dank Otto und Sascha fürs eure Spendierhosen, die ganze Gruppe dankt. So und nun endet der Bericht, der Abend noch lange nicht, es geht zu Hund und Katze beim angrenzenden Chinesen, mal sehen wie die Nacht wird.
 

Happy landing Dejan
 


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Freitag 3.Okt.
 

Es waren einmal 13 orientierungslose Zwerge, deren Bestimmung es war, ein Dasein auf dem Boden der Mutter Erde zu fristen. Die Zwerge aber fanden Bestimmungen seit jeher überflüssig und beschlossen daher, die hohe Kunst des Fliegens zu erlernen, um der lästigen Schwerkraft wenigstens für kurze Zeit zu trotzen. Da sie dies nicht gerne alleine taten, schlossen sie sich zu einer Gruppe zusammen und ernannten einen Leitzwerg, der sie führen sollte. Diesem Leitzwerg folgten sie denn auch in ein viel gelobtes Land, das es auch heute noch gibt und Spanien heisst.
An einem sonnigen Tag im besagten Land versammelten sich die Flugzwerge nach einem reichhaltigen Frühstück, um ihrer Lieblingsbeschäftigung dem Fliegen nachzugehen. Zusammen mit dem Leitzwerg und seinem Gehilfen verstauten sie ihre Stoffflugzeuge in zwei Fahrzeuge und fuhren nach einem kurzen Zwischenhalt in einer nahe gelegenen Zwergen-Verpflegungsstation zu einem Berg, der  Col de Rates hiess, aber auch Berg der Feuerfee genannt wurde. Doch der Leitzwerg zweifelte am Fuss des Berges und nahm seine grossen Augen in die Hand, um den Gipfel zu beschauen. „Der Wind, der Wind, das himmlische Kind. Zu stark bläst er am Gipfel!“ Der Leitzwerg verkündetes es seinen Untertanen, worauf der Gehilfe ihm das magische Wort „Almudaina!“ zurief. Dies Versetzte die anderen Zwerge derart in Ekstase, dass sie mit wildem Geheul in ihre Fahrzeuge zu steigen, um diesen sagenumwobenen Ort ohne weitere Umschweife aufzusuchen. Nur der ernste Lehrzwerg erhob seine mahnende Stimme und versuchte vergebens, auf die Gefahren dieses  verwunschenen Ortes aufmerksam zu machen. Aber mal im Ernst: Haben wir je auf unsere Lehrer gehört? Eben. Die Zwerge liessen sich so gut wie gar nicht von den mahnenden Worten beeindrucken und traten die Reise hinter die sieben Berge und ca. 1234 Kurven an.
In der viel gepriesenen Almudaina – hinter den sieben Bergen ca. 1234 Kurven- angekommen, fielen die Flugzwerge in eine kleine Depression. Der Wind, oh weh, wehte nicht von vorn. Von hinten kam er ganz dicke – war es von Nordwest oder West oder gar Ost, wer weiss das schon - und die kleinen Stoffflugzeuge blieben in den Taschen der Zwerge. Grollend zog sich der Leitzwerg in seine Kommandozentrale zurück und grübelte. Der Lehrzwerg hingegen verfiel in ein kleines, aber deutliches Triumphgeheul, von wegen: Ich hab’s ja gesagt! Darauf befahl der Leitzwerg leicht gereizt den Rückzug zum Col de Rates, worauf die Gruppe den Weg hinter den sieben Bergen und ca. 1234 Kurven erneut antrat. Am besagten Col angekommen mussten die Zwerge feststellen, dass der Wind immer noch in relativ ungemütlicher Weise sein Zepter schwang. Aber Flugzwerge wären ja nicht Flugzwerge, wenn sie sich von Wind, und mochte er noch so stark sein, vom Fliegen abhalten liessen. Der kleine Bruder des Cols, der Minicol, war den fliegenden Zwergen wohlgesonnen und bot ihnen seine Flanke an. Diese Flanke war es denn auch, die einige der Gruppe in  höhere Sphären der Glückseligkeit katapultierte. Die anderen verharrten am Boden und mussten feststellen, dass die dunkle Seite einer sehr bösen Macht ihnen in einer kurzen Zeit der Unachtsamkeit ihre Habseligkeiten aus den Fahrzeugen gestohlen hatten. Im Wissen, dass dunkle Mächte einfach zum kotzen sind und dass die Eingeweide der Diebe bald in heissem spanischem Olivenöl schmoren werden, fuhren die am Boden gebliebenen Zwerge ins Tal, um ihre zuvor vom Berg geflogenen  Freunde aufzuladen. Ein paar besonders Mutige hatten sich bereits fliegend in Richtung Calpe begeben - der vorwitzigste von ihnen versenkte sich und seinen mit Schamlippen bestückten Schirm irgendwo kurz vor Calpe in den Weinreben. Da die Zwerge jedoch sehr orientierungslos waren, kann nicht mehr genau gesagt werden, ob es nördlich, südlich, westlich oder gar östlich von Calpe war. Auch blieb völlig unklar, was zur Hölle Schamlippen an einem Gleitschirm zu suchen haben. Wie auch immer. Die Zwerge liessen sich vom Verlust ihrer Habseligkeiten nicht allzu stark beeindrucken und beschlossen, den Tag bei reichlich Essen und Alkohol zu beschliessen. Besonders freudig wurde dabei auch ein bleicher Zwerg, so wurden die Neuankömmlinge in der Runde genannt, begrüsst. Der zweite Neuankömmling hatte leider seinen Flug verpasst und musste daher seine Anreise auf Sonntag verschieben. Die Ich-habe-den-Flug-in-die-Ferien-verpasst Zwerge sind ja wie Ihr bestimmt wisst sehr selten, haben aber dennoch einen Namen: Ruedineiwiehäschnurchönne!
Wie bereits gesagt, die Flugzwerge gaben sich ganz ihrer Festlaune hin, was auch zum wiederholten Mal zu sehr kontroversen Meinungen über die Lage der vier Himmelsrichtungen geführt hatte. Und die Moral von der Geschichte: Wohin Zwerge fliegen, wissen sie nicht.
 
Gruss Sascha
 

 

 

Nachtrag: Da zurzeit einige Untensielyen fehlen um geschenisse Festzuhalten kann es zu Bildmaterial ausfällen kommen.

 

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Samstag 4.Okt.
 

Also der Morgen begrüsste uns mit freundlichem Sonnenschein, etwas kühl, aber das änderte sich schnell! Leider mussten sich fünf von uns verabschieden und die Heimreise antreten! Sniff... Die übrig gebliebenen machten sich dann auf zu neuen Höchstleistungen am Col de Rates! Da der Wind nicht wie verabredet von der Nordseite wehte trugen wir unsere Habseligkeiten zum Süd Startplatz. Dort angekommen wurde uns von Piti vorgeführt wie man einen Startplatz, mit einer überdimensionalen Nagelschere, vor Unkraut beseitigen kann!? Darauf hin stellte sich ein Spanischer Pilot als Dummy zur Verfügung! Aaaaaaaaaa es geht aufwärts und wie!!!! Das war der Startschuss für uns und schwangen uns in die lüfte. Nach Ralf und Röbi war ich der dritte im Bunde und fand auch gleich eine Luftmasse die es ziemlich eilig hatte nach oben zu kommen! bis 8 m/s . Röbi sichtete das und stieg gleich mit ein. Auf zirka 1500 Ü.M angekommen sah ich Röbi Richtung Caple davon ziehen so tuckerte ich dann hinterher! Röbi hatte nun der Ergeiz gepackt und war nicht mehr zu bremsen und setzte seinen Schirm hinter Calpe auf der grooooosen Wiese ab. Ich konnte da leider überhaupt nicht mithalten und setzte mich vor dem Loma Larga ins Gebüsch, ich zeigte nur wos schnell rauf geht aber ich fand auch wo es  schnell wieder runter geht!???
Ralf hatte sich zuerst in die Entgegengesetzte Richtung aufgemacht kehrte dann aber zurück und versuchte auch sein Glück am Loma Larga konnte sich aber auch nicht durchsetzen.
Piti pickte uns dann wieder auf und fuhr zurück nach Calpe. Mamü, Rosle, Ernst und Tomy hatten nach Ihrer Aussage einen ziemlich ruppigen aber dennoch angenehmen Flug!
Wir konnten dann leider nicht mehr Fliegen da sich zwei Winde Parten und ein leichtes chrüsimüsi veranstalteten! So gab es Tapas und noch einen ruhigen Nachmittag. Am Abend begrüssten wir dann 3 Neuankömmlinge Beat Annelise und Corina. Wir genossen dann ein herrliches Abendessen beim Belgier.
 

En grues a ali zäme Sämi

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Sonntag 5.Okt.
Die Rache des Oberzwergs
Der erste Tag und ich wurde bereits verdonnert den Bericht zu schreiben. Was hab ich wohl falsch gemacht? Aber darauf werde ich erst später eingehen. Der Tag begann nämlich wunderbar und sorgenlos mit Sonnenschein. Unser Oberzwerg Piti (wie im Bericht vom 3.10.2008 bereits erwähnt) beschloss ziemlich schnell zum Coll des Rattes  zu gehen. Der Wind dort schien perfekt. Und so startete schon bald der erste. Auch die andern folgten ihm und als letztes, noch unerfahren und neu in diesem Land/Gebiet/Berg stach auch ich noch in die thermische Luft hinaus. Der Start war gut, das Soaren auch, wie bei allen andern. Nur das Landen: Ich kam bereits sehr tief und wollte noch ein ganzes S fliegen. Doch leider sprang mir ein Olivenbaum mitten in den, so gut geplanten, Endanflug, dass ich mich gleich hinein setzte. Das erste, was ich nach lautem Gefluche aus dem Baum heraus sah, war Mamü, welcher sogleich ein Foto schoss. Dies ist nun auch die Erklärung, warum ich den Bericht heute schreibe...
Der zweite Flug am Teux war dann für alle super. Der Flug übers Meer lässt alle Startstrapazen/Sorgen/Ängste vergessen. Falls das jemand noch nie erlebt hat: Piti und Thomas halten dich zu zweit fest, der Schrim wird hochgezogen und dann geht’s, sobald die beiden loslassen gleich ein bis drei Meter in die Luft. Auch das Landen am Strand ging Problemlos. Und der Applaus der Strandbesucher ist einfach herrlich. Zu guter letzt, bevor es ins Hotel und ans Nachtessen zum Chinesen ging, gab es dann noch ein/zwei/drei Bierchen am Strand. Der Tag war somit fast perfekt.
Es fragt sich nur noch: Warum heisst der Titel dieses Tagesberichtes überhaupt „Die Rache des Oberzwergs“? Da müsst ihr am besten den Oberzwerg Piti fragen.
Schöne Grüsse Corin